Auto-Krise, Wald-Krise, Windkraft-Krise

Es gipfelt in Deutschland. Nach mehreren Auto-Gipfeln lädt jetzt die Bundesregierung zu einem „Krisen-Gipfel für den Wald“ und zu einem „Windkraft-Gipfel“ ein. Alle Gipfel demonstrieren das eklatante Versagen der Großen Koalition beim Umweltschutz. Von Franz Alt

Drei CSU-Verkehrsminister auf Bundesebene haben die deutsche Verkehrspolitik zu einer schieren Autopolitik verkommen lassen. Zusammen mit den deutschen Autobauern haben die letzten Bundesregierungen die Elektromobilität der Zukunft komplett verschlafen. China, Japan, Südkorea, Kalifornien, aber auch Frankreich, die Niederlande und Norwegen sind uns in der E-Mobilität weit voraus.

Nur ein Beispiel: In der südchinesischen Millionenstadt Shenzen fahren ausschließlich Elektro-Taxen – und zwar 22.000 - und ausschließlich E-Busse – und zwar 16.500. Undenkbar in einer heutigen deutschen Millionenstadt.

Zum Waldgipfel: Schon im 19. Jahrhundert wussten deutsche Förster: „Willst du den Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten, Fichten“.

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Klima-Hysterie?

Vor kurzem bat mich eine der am auflagenstärksten deutschen Zeitungen um einen Kommentar zum Klimawandel. Ich schilderte die ganz reale Lage wie sie uns die Klimaforscher seit rund 30 Jahren berichten. Doch die Kollegen schickten mir den Artikel zurück mit der Bemerkung, er sei zu „alarmistisch“. Von Franz Alt

Ähnliches passiert zurzeit im Netz. Ausgerechnet in diesen extremen Hitzetagen in ganz Mitteleuropa wird eine hitzige Debatte über eine angebliche „Klima-Hysterie“ geführt. Es wäre ja schon hilfreich, wenn Kollegen oder Kolleginnen auch Nachrichten zur Kenntnis nehmen würden: sterbende Meere, verpestete Luft, Seuchenalarm.

Alarmistisch? Klima-Hysterie?

Total vergessen und verdrängt wird, dass unser Extremwetter von über 40 Grad in Nordafrika, in Indien, in Australien und Indonesien bereits über 50 Grad bedeuten und für Millionen Menschen zu Wassermangel führt sowie für Zehntausende zum Hitze-Tod. Alarmistisch? Klima-Hysterie?

Nicht nur Politiker der AfD oder Präsident Trump, auch Netz-Journalisten und einige Kollegen renommierter Zeitungen wollen die Klimafakten immer noch nicht wahrhaben.

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Der fränkische Wald stirbt

Am 12.7.2019 titelte die Main-Post auf der ersten Seite: Viele Bäume in Unterfranken sterben. Schon der Waldzustandsbericht 2018 hatte in der Öffentlichkeit kaum diskutierte alarmierende Zahlen über die Wälder in Deutschland offengelegt. Danach ging es dem Wald noch nie so schlecht. Nur noch 28% aller Waldbäume lassen keine Schäden erkennen.

In diesem Frühjahr war ich sehr erschrocken, wie viele Bäume in den Wäldern meiner fränkischen Heimat völlig abgestorben sind. Beim Spaziergang durch die Wälder und selbst nur mit dem Blick aus dem Auto ergeben sich augenfällige Schadensbilder. Man braucht nur auf der A7 durch Franken zu fahren, besonders in der Rhön und im Gramschatzer Wald sieht man viele tote und todkranke Fichten, Lärchen, Kiefern, Birken, Buchen, Eichen und selbst viele Büsche im Straßenbegleitgrün sind abgestorben. „Unterfranken, von Haus aus die wärmste Ecke Bayerns, steht im Zentrum des Geschehens und könnte Vorreiter der Entwicklung sein“, so Olaf Schmidt, Präsident der Bayerischen Wald- und Forstwirtschaft in Freising. Allein im Würzburger Stadtwald gibt es mit 5000 toten Bäumen auffallend hohe Trockenschäden.

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Neue INSM-Kampagne will die starke Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), eine einflussreiche Lobbyorganisation, die die Interessen der großen Konzerne der deutschen Wirtschaft vertritt, hat eine neue Kampagne gestartet: „Klimaschutz“

Diesmal ist sie klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet, um sie einzufangen und so zu schwächen, dass sie die großen Geschäfte des fossilen/atomaren Wirtschaftsgefüges nicht ernsthaft gefährden können. Im Rahmen von Themenkampagnen übernimmt die Initiative neue soziale Marktwirtschaft Begriffe der Gegenseite („sozial“, „Gerechtigkeit“, „Energiewende“, „Klimaschutz“), und sorgt dafür, eine neue Assoziation zu den Begriffen in ihrem Sinn herbeizuführen. Beim Thema Klimaschutz heißt das: 2°C Ziel statt 1,5°C Ziel, Ausbremsen schneller, massiver Klimaschutzmaßnahmen für die Industrie, Verhindern einer CO2-Abgabe, Erdgas-Offensive, Emissionshandel statt schnellem Kohleausstieg.

INSM-Themenkampagnen werden umgesetzt durch dauerhaftes, intransparentes, flächendeckendes Platzieren und Erzeugen von Schlagzeilen in Print, TV, Funk und Internet über einen langen Zeitraum. Ergänzt wird dies durch Anzeigen- und Plakatkampagnen. Die Interessenorganisation der großen Konzerne stellt sich nach außen so dar, dass sie unbedingt Klimaschutz, Energiewende, soziale Gerechtigkeit etc. will, bewirkt mit ihren Vorschlägen aber immer genau das Gegenteil das, was der jeweilige Begriff ihrer Themenkampagne ist.

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Stromerträge der Windparks

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