Inflation und Energie: Jetzt das private Geldvermögen nutzen und der Inflation ein Schnippchen schlagen

Nun hat im November die Inflation 5 % überstiegen, für Deutschland eine Rate, wie sie seit 29 Jahren nicht mehr erreicht wurde.

Da gerade im letzten Jahrzehnt unter Kanzlerin Merkel die Kampagne der fossilen atomaren Energiewirtschaft gegen erneuerbare Energien als Preistreiberei gefahren wurde, kommen den meisten Menschen auch jetzt wieder die erneuerbaren Energien als Sündenbock der Inflation in den Kopf.

Dabei ist das glatte Gegenteil der Fall. Die Erzeugungspreise von Solar- und Windenergie, wie auch von Speichersystemen und E-Autos sind seit Jahren immer weiter gesunken. Heute ist die Erzeugung selbst von versorgungssicheren Erneuerbaren Energien kostengünstiger als die Energieversorgung mit Erdöl, Erdgas, Kohle oder Atomkraft.

So sind z.B. die Energiekosten für ein solarbetriebenes E-Auto nur noch halb so hoch wie die eines Diesel- oder Benzinautos.

Die Inflation steigt aktuell aber so hoch, weil die fossilen Energiepreise wegen verschiedenen Ursachen plötzlich so stark ansteigen.  Also Erdgas, Erdöl, Kohle sind die Inflationstreiber und nicht Solar oder Wind.

Insbesondere die Erdölpreissteigerungen treiben auch in anderen Wirtschaftsbereichen die Preise nach oben. So werden im jüngsten Inflationsschub auch steigende Lebensmittelpreise registriert. Dabei hängt gerade die konventionelle Landwirtschaft stark am Erdölpreis: mit steigenden Rohölpreisen steigen auch die Betriebskosten für Traktoren, Erntemaschinen und in der weiterverarbeitenden Lebensmittelindustrie. Die Düngemittel- und Pestizidherstellung hat einen hohen Erdöleinsatz. So ist es kein Wunder, dass mit steigenden Rohölpreise auch die Lebensmittelpreise steigen. Eine Biolandwirtschaft auf Basis des Energieeinsatzes mit erneuerbaren Energien würde, anders als aktuell, keine Preissteigerung durch Rohölpreissteigerungen erfahren.

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Die nächste Weltwirtschaftskrise, verursacht durch eine fundamentale Erdölverknappung, steht offensichtlich vor der Tür

Im Jahre 1972 hatte der Club auf Rom einen die ganze Welt sensibilisierenden Bericht zur Endlichkeit der Ressourcen vorgelegt. Erstmals wurde der Glaube erschüttert, man könne für immer und für ewig auf billiges Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran zurückgreifen.

Bis heute dominieren aber diese Rohstoffe das Weltwirtschaftssystem, mit gigantischen Gewinnen für Erdöl-, Erdgas- und Kohlekonzerne und dem katastrophalen Nebeneffekt, dass das Weltklima mit wachsender Temperaturerhöhung kollabiert, denn es treten auch schon heute zunehmend Naturkatastrophen ein, welche unvorstellbares Leid in weiten Weltregionen schaffen.

Doch weder die Warnungen, dass die Ära des billigen Erdölzeitalters eines Tages vorüber sei, oder die furchtbaren Entwicklungen infolge der Erdüberhitzung, haben die Menschheit zur Abkehr von fossilen Energien geführt.

Exzessiv werden weiter Erdöl, Erdgas und Kohle gefördert und verbrannt, ohne Rücksicht auf Umwelt, Klima, nur mit dem Argument, kommende Versorgungsengpässe zu vermeiden.

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