In Deutschland werden unter dem Deckmantel der Sicherheitsforschung neue Generationen von Atomreaktoren entwickelt

Ungeachtet des deutschen Atomausstiegs bis 2022 fordert das Deutsche Atomforum eine Fortsetzung der Reaktorsicherheitsforschung weit über dieses Jahr hinaus aufrechtzuerhalten. Und zwar „personell wie finanziell ausreichend ausgestattet“. Dies verlangte Ralf Güldner, Präsident des DAtF, Ende Mai auf der Eröffnungsrede des 49. Annual Meeting on Nuclear Technology (AMNT 2018) in Berlin.

Weiterhin forderte er zur Weiterentwicklung kerntechnischer Expertise einen „Masterplan der Politik“ und sagte ergänzend:

„Kerntechnik aus Deutschland ist weltweit sehr gefragt…Wer zudem auch neue Reaktorkonzepte künftig noch sicherheitstechnisch bewerten möchte, muss sich an der europäischen bzw. internationalen Reaktorentwicklung beteiligen“.

Dass aber genau diese Argumente letztlich als Vorwand dienen, um hinter den Kulissen an der Marktreife neuer Reaktorkonzepte mitzuwirken, die auch Atomwaffenmaterial wie Uran-233 erzeugen können und für militärische Schiffsantriebe interessant sind, wird von Atombefürwortern verschwiegen.

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Die Münchner Intersolar-Messe spiegelt das Auf und Ab der deutschen Solarpolitik

Diese Woche präsentieren auf der Intersolar Europe in München rund 1.200 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen zur Solarenergie, erwartet werden etwa 40.000 Besucher.  Damit gibt es einen erfreulichen leichten Zuwachs bei den Ausstellern gegenüber den letzten beiden Jahren. Die Messe gibt es nun schon seit 27 Jahren, mit vielem Auf und Ab, vor allem bei Besucherzahlen und Angebot.

Im Jahr 2011 erreichte die Intersolar mit knapp 2.300 Ausstellern und 77.000 Besuchern ihren Höhepunkt. Danach wirkten sich die vielen für die Solarwirtschaft in Deutschland und Europa negativen EEG-Gesetzgebungen unter den Regierungen Merkel und EU-Kommissar Oettinger aus. Viele Unternehmen mussten um ihr Überleben kämpfen, einige verschwanden komplett aus dem Markt. Klar ist: Deutschland ist nicht mehr Vorreiter bei der Solarenergie, China hat schon seit einigen Jahren die Vorherrschaft übernommen. Das zeigt sich nicht nur in der immer stärkeren Präsenz von chinesischen Ausstellern auf der Intersolar in München, sondern auch mit dem Erfolg der chinesischen Solarmesse SNEC in Shanghai. Dieses Jahr verzeichnete die SNEC über 2.000 Aussteller mit 260.000 Besuchern. Auch bei den Solarmessen hat also China Deutschland weit überholt.

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CCS hat keine Chance mehr und ist für den Klimaschutz nicht notwendig

Auf der Sustainable Energy Week (EUSEW) 2018 der EU-Kommission in Brüssel gab es heute eine Podiumsdiskussion zum Thema negative CO2-Emissionen mit Hilfe von CCS und CCU.

Neben Vertretern von Firmen und Institutionen, die an CCS (Abscheidung und Deponierung von CO2 aus Rauchgasen von Kohle- oder Erdgaskraftwerken) arbeiten, war auch die Energy Watch Group (EWG) geladen. Die Befürworter von CCS stellten weitreichende Pläne vor. So forderte z.B. Lamberto Eldering von Equinor den Aufbau großer Infrastrukturprojekte wie riesige Containerschiffe, die CO2 aus den Kraftwerken von Großbritannien, Niederlanden und Deutschland über die Nordsee transportieren sollten, um es dann in leeren Gasfeldern vor der norwegischen Küste zu verpressen.

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Stromerträge der Windparks

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