10. Bürgersolaranlage in Niederbergkirchen eingeweiht

Letztes Wochenende wurden in Niederbergkirchen gleich zwei neue große Bürgersolarparks eingeweiht.

Beide Anlagen zusammen haben eine Leistung von 3,75 MW. Der kleine Ort Niederbergkirchen in Niederbayern mit etwa 1.200 Einwohnern dürfte wohl eine der höchsten Pro-Kopf-Investitionen in Solarenergie haben – Solarparks, Solardächer und auch viel Solarthermie. Der Ort hatte mehrfach die Solarbundesliga gewonnen.

Doch auch nach dem Niedergang der Solarenergieinvestitionen in Deutschland ab 2013 investierten die Niederbergkirchner fleißig weiter in Dachanlagen, wie auch in Freiflächen. Widerstände gegen die PV-Anlagen in der Landschaft, wie sie in anderen Gemeinden oft erscheinen, gibt es in Niederbergkirchen so gut wie keine. Kein Wunder, denn der allergrößte Teil der Ortsbewohner ist gleichzeitig Mitglied in den verschiedenen Bürgersolaranlagen-Gemeinschaften und kann damit persönlich teilhaben an der Wertschöpfung der Anlagen.

Weiterlesen

Erfolgreiche Wärmewende durch innovative Kältetechnologien

+++ 80% CO2-Einsparung sind möglich +++ Erdgas- und Erdölheizung obsolet +++

Zum ersten offiziellen Welttag der Kältetechnik belegt eine Kurzstudie des Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Vereins (DKV) das riesige Klimaschutzpotential der Kältetechnik. In Zusammenarbeit mit der TU Dresden kommt der DKV in seiner Studie zu dem Ergebnis, dass mit dem Einsatz von Kältetechnik und Wärmepumpen die jährlichen Emissionen im Wärmesektor um 80% reduziert werden können. Dies entspricht einem jährlichen CO2-Äquivalent von 250 Millionen Tonnen.

Die Industrie der Kältetechnik gehört mittlerweile zu den führenden Branchen Deutschlands. Dazu zählen Unternehmen wie Viessmann, Frigoteam oder auch die GEA Group. Sie alle fordern ein zügiges politisches Umdenken sowie die Förderung eines breiten Einsatzes CO2-neutraler Technologien, wie z.B. der Wärmepumpe. „Mit über 50% der verbrauchten Endenergie ist der Wärmesektor einer der größten Verbraucher fossiler Energiequellen und damit einer der größten CO2-Emitttenten in Deutschland. Bisher wurde dem Wärmesektor nicht viel Beachtung zugesprochen. Eine Förderung z.B. zur flächendeckenden Nutzung von Wärmepumpen würde einen erheblichen Beitrag zur Emissionsminderung leisten“, so Prof. Dr.-Ing. Ullrich Hesse der TU Dresden.

Weiterlesen

Auch Russland muss bis 2030 100% erneuerbar werden

Neue ernsthafte Diskussionen zum Klimaschutz in Russland lassen aufhorchen. Russland ist wegen seiner fundamental von fossilen und atomaren Energien abhängigen Ökonomie einer der größten Bremser für einen weltweiten Klimaschutz. Doch auch in Russland kommt der Ernst der Weltlage – infolge der Erdüberhitzung – allmählich an, zumindest in der politischen und wissenschaftlichen Diskussion.

So hat der Klimaschutzbeauftragte des Präsidenten Putin, Ruslan Edelgeriyev, auf der 3. Klima- und Energiewende-Konferenz in Moskau gestern angekündigt, dass Russland „demnächst“ das Klimaschutzabkommen von Paris ratifizieren wird. Zusätzlich hat er ein Klimaschutzgesetz angekündigt. Allerdings blieb er dazu sehr vage in seinen inhaltlichen Ausführungen.

Bezeichnend war die Frage der Konferenzleiterin, Tatjana Mitrova, Direktorin des Energie-Instituts der renommierten Skolkovo Moscow School of Management, wie viele der KonferenzteilnehmerInnen schon mal von dem Ziel der vollständigen Dekarbonisierung im Rahmen solcher Konferenzen in Russland gehört haben. Nur ganz wenige der über hundert TeilnehmerInnen meldeten sich dazu. Die Wissensvermittlung in Russland über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer Nullemissionsökonomie sind also völlig entscheidend, damit auch Russland ernsthaft zum weltweiten Klimaschutz beitragen kann.

Weiterlesen

Stromerträge der Windparks

Alle Windparks Windkraftanlage Dambach Windpark Hoppstädten
 
        
Windkraftanlage Mettweiler 1 Windkraftanlage Mettweiler 3 Windkraftanlage Mettweiler 4 & 5



© 2007-2019 - Windkraftwerke Obere Nahe Verwaltungs GmbH
Trauntalstraße 34 - 55767 Brücken - Tel. +49 (0) 67 82 98 14 00 - Fax +49 (0) 67 82 98 14 01 - Email: info(at)windkraftwerke.de

×

Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite besser zu machen. Mehr Infos hier: Datenschutzerklärung

Mehr Infos