Durchbruch für die Kernfusion?

In der letzten Woche ging in hunderten Artikeln durch die Weltpresse:

„Historischer Durchbruch bei der Kernfusion“.

Geradezu euphorisch haben viele auf eine Meldung aus den USA reagiert.

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger, FDP, gratulierte den Wissenschaftlern auf Twitter für ihren Erfolg und sprach von einem „historischen Tag für die Energieversorgung der Zukunft“. Erstmals sei gezeigt worden, dass man „die Sonne tatsächlich auf die Erde holen“ könne.

Quelle: Tagesschau

Die verheerende, aber falsche Botschaft hinter diesen Meldungen: Es gibt zwar Hoffnung endlich die Energieprobleme der Menschheit mit Kernfusion weit nach 2050 zu lösen, was man den Erneuerbare Energien aber nicht zutrauen will. Dabei werden nur die Erneuerbaren Energien den kommenden Weltbedarf an Energie decken können, niemals aber die Kernfusion.

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IRENA: Sektorenkopplung ist das Gebot der Stunde

Der Ausbau der Erneuerbare Energien bis 2030 muss in allen Energiesektoren (Strom, Wärme, Verkehr und Industrie) zu 100% stattfinden, um das Klima zu schützen.

Dies bedeutet, dass in Zukunft Ökostrom die dominante Energiequelle sein wird, die dann auch im Wärmesektor z.B. über Wärmepumpen und im Verkehrssektor z.B. über E-Mobilität schnell Eingang finden muss.

Die „Coalition for Action“ der IRENA, der mit über 180 Mitgliedsländern größten Organisation für Erneuerbare Energien mit Sitz in Abu Dhabi, hat nun zur Bedeutung der Sektorenkopplung ein umfangreiches Politikpapier dazu veröffentlicht.

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