Die Abkehr vom Erdöl ist für Landwirte wirtschaftlich überlebenswichtig

Manche Experten warnen davor, dass Erdöl zunehmend knapper und teurer wird. Was bedeutet das für Landwirte?

Im November wuchs die Inflation auf 5 % und erreichte damit den höchsten Stand seit 29 Jahren. Ursache ist vor allem eine starke und für viele unerwartete Preissteigerung von Erdöl, Erdgas und Kohle. Die hohe Inflation macht viele nervös. Privatpersonen genau wie Unternehmer. Um zu beruhigen, betonen Analysten, dass es sich bei den Preissteigerungen um ein kurzfristiges Phänomen handelt.

Doch ist diesen Beschwichtigungen durch die Erdölanalysten zu trauen? Vieles spricht dagegen. Denn unterschiedliche Ereignisse haben Einfluss auf den Ölpreis und es ist zu erwarten, dass sie weiter an Gewicht zunehmen: Dazu gehören geopolitische Machtspiele, Spekulationen an Energiemärkten, regionale Versorgungsengpässe, die globale wirtschaftliche Entwicklung, Krisen wie Corona und die globale Fördermenge.

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VW vom Dieselskandal zum E-Mobil Musterknabe

Immer neue Ankündigungen und erstaunliche Kooperationen zeigen:  VW meint es nun tatsächlich ernst mit dem Umstieg auf die E-Mobilität. Noch vor wenigen Jahren hatte VW Öffentlichkeit, Kunden und Behörden massiv betrogen. Mit Software Tricks haben die Dieselmotoren scheinbar weniger Schadstoffe ausgestoßen als sie es im Fahrverhalten tatsächlich taten.

Zudem hatte VW massiv lobbyiert, um schärfere Grenzwerte zur Luftreinhaltung durch die EU-Kommission oder auch der chinesischen Regierung zu torpedieren. In Brüssel war das VW mit Hilfe der damaligen Kanzlerin Merkel gelungen. Doch in Peking bissen Merkel und VW auf Granit. Die chinesische Regierung blieb hart und beschloss schärfere Emissionsgrenzwerte und Verkaufsquoten für E-Mobile.

Mit Sicherheit hat Chinas klare Haltung für die E-Mobilität und saubere Luft zum Schwenk von VW beitragen, ist doch China ein großer Absatzmarkt für VW. Gleichzeitig hat die erstaunliche Entwicklung von TESLA den Konzernen der Verbrennungsmotoren das Fürchten gelehrt. Ist doch TESLA inzwischen zum wertvollsten Automobilkonzern der Welt aufgestiegen.

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Neue Studie zeigt: Umstellung auf 100 % Erneuerbare Energien in Berlin-Brandenburg bis 2030 ist technoökonomisch möglich

Eine neue Studie der Energy Watch Group zeigt auf, wie die Region Berlin-Brandenburg eine Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien in der Praxis zu ökonomisch wettbewerbsfähigen Kosten umsetzen kann.  Die Studie zeigt erstmals, wie die vollständige Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien in der Region mit kompletter Bedarfsdeckung aller Sektoren auch in winterlichen Dunkelflauten innerhalb von weniger als zehn Jahren gelingen kann. Hierfür wird der konkrete Ausbaubedarf an Erzeugungs-, Umwandlungs- und Energietransportkapazitäten für Ökostrom und grünen Wasserstoff berechnet.  

„Ein integriertes Energiesystem für die beiden Bundesländer könnte unmittelbar Kosten sparen und eine deutliche Reduktion der CO2-Emissionen in der Region erzielen. Es gibt keine wirtschaftlichen Argumente, die Energiewende in Brandenburg und Berlin weiter aufzuhalten“, so Dr. Thure Traber, Chefökonom der EWG und leitender Autor der Studie.  

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Merkels größter Fehler: Nord Stream 2

Die geopolitischen Pulverfässer eskalieren massiv. Russland zieht große Truppenverbände an der Ostgrenze der Ukraine zusammen. Mehr als 80 Tausend russische Soldaten sollen bereits an der Grenze stationiert sein. Die ukrainische Regierung, wie auch die Geheimdienste des Pentagon fürchten eine Invasion ab kommenden Januar. Die Nato droht, sich das nicht gefallen zu lassen, doch wie will sie das verhindern?

Die Krim wurde auch einfach völkerrechtswidrig von Russland okkupiert. Zurecht war die westliche Entrüstung groß. Sanktionen wurden gegen Russland verhängt, doch genützt haben sie nichts, weil aus der EU immer höhere Energierechnungen an Russland bezahlt wurden. Die Krim ist weiter fest in russischer Hand, genauso wie die Energieabhängigkeit der EU von Russland.

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