Aktuelles der Windkraftwerke

Wo ist das Denken in "Groß" in Deutschland geblieben?

Der Januarertrag unserer Windkraftanlagen lag bei 71 % bis 88 % des erwarteten Ertrages. Ja, das lange und sehr ungewöhnliche Hochdruckgebiet über Europe mit wenig Wind und Temperaturen von 30° Celsius über den 1970-er Jahren hatte es in sich. Bauern erzählten mir, wie sie geschockt sind.
Die genauen Ertragszahlen stehen wie üblich in unseren Monatserträgen.

Großes zu schaffen hat Deutschland groß gemacht. Was ist da heute noch da? Anstatt nach vorne zu schauen, schauen wir nach hinten. Nix mit Vorweggehen! Es wird sich um die Vergangenheit gekümmert, anstatt um die Zukunft. Was geben wir Geld aus für die Vergangenheit? Die ganze Kohleverstromung. Anstatt freudig zu sagen. Grandios, wir bekommen eine saubere Welt, eine saubere Luft, stattdessen vergießt man Tränen. Dasselbe mit Diesel- und Benzin-KFZ. Früher lief so was bei großen Firmen unter Investitionsrisiko. Heute versucht man jeden Verlust von anderen bezahlen zu lassen. Jetzt im Falle der großen Firmen der veralteten Autoindustrie und der veralteten Energieerzeugung durch uns Steuerzahler!

Das ist nicht mehr das Deutschland von früher, das ist nicht mehr das Deutschland auf Erfolgskurs. Das ist ein Deutschland des Jammerns und des Niedergangs!

Ebenso dasselbe in der Erneuerung der Stromnetze. Groß zu denken heißt Gleichstromtrassen mit einer Million Volt Spannungsebene zu planen. Stattdessen plant man mit nur 320.000 Volt. Bürger, Länder, Politiker, Energieversorger, die sich dagegen stellen und Steine in den Weg schmeißen, diese wollen keine Zukunft, verharren weinend in der Vergangenheit. Diese versuchen zu behindern und egoistisch das maximale heraus zu holen. Greta Thunberg, die protestierende Schülerin aus Schweden sagt es richtig: ihr Erwachsenen wollt uns keine Zukunft geben, ihr zerstört sie!

Vergangenheit ist passé. Da kannst du nichts mehr verändern. Wenn du aber anfängst andere für deine miese Vergangenheit mit schädlichen Handlungen zur Vergiftung der Erde und die jetzigen Folgen verantwortlich zu machen, aber die Gewinne der alten Zeiten nicht mit anderen damals geteilt hast, da stimmt was nicht. Sonst würde es jetzt allen gut gehen oder im gleichen Maße schlecht. Tut es aber nicht.

Wenn ich das betrachte, dass wir in Deutschland 2018 innerhalb eines Jahres 20 % mehr Milliardäre haben, die Einkommen der Bevölkerung aber nicht um 20 % gestiegen sind, da stimmt was nicht.

Auch mit dem Klima stimmt was nicht. Und was tun unseren lieben Entscheidungsträger? Reicher werden!

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Erneuerbare schneller ausbauen: Warum diese Studie ins Leere trifft

Eine Studie belegt: Ohne Kurskorrektur wird es auch mit dem 2030-Ziel von 65 Prozent Grünstromanteil nichts. Von der Groko ist diese aber nicht zu erwarten.

Die Botschaft ist eindeutig und gar nicht so neu: Rund 4,4 Gigawatt (GW) neue Erzeugungskapazität der Photovoltaik (PV) und 4,3 GW der Windkraft an Land müssten jährlich in Deutschland als Bruttoleistung ans Netz gehen, um ein wichtiges Energiewendeziel für das Jahr 2030 zu erreichen. Dann nämlich will die in Deutschland mittlerweile zum Dauerzustand geronnene Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD erreicht haben, dass 65 Prozent der ins Stromnetz eingespeisten Elektrizität aus Erneuerbare-Energien-Anlagen stammt. Das Ziel steht so auch bereits im Koalitionsvertrag von Anfang 2018.

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Wer macht keine Hausaufgaben?

Wenn Arbeiter für höhere Löhne streiken fragt in Deutschland heute niemand mehr: „Dürfen die das?“ Wir leben zum Glück nicht mehr im 19. Jahrhundert als das Streikrecht erkämpft werden musste. Ein Kommentar von Franz Alt

Leben wir noch immer im 19. Jahrhundert?

Wenn aber SchülerInnen freitags zwei Schulstunden schwänzen, um für ihre Zukunft und für besseren Klimaschutz zu streiken, rümpfen einige deutsche Politiker und manche Pädagogen noch immer die Nase und drohen mit Sanktionen wie „Eintrag ins Klassenbuch“. Oder fragen: „Dürfen die das überhaupt?“ Leben wir noch immer im 19. Jahrhundert?

In wunderbarer Unbefangenheit und selbstverständlicher Naivität fragt die 16-jährige Ikone der neuen Klimaschutz-Bewegung, die behinderte Greta Thunberg aus Schweden,  zurück: „Wer macht hier keine Hausaufgaben? Die Politiker, die Klimaschutz versprochen haben, oder wir Schüler? Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und demonstrieren für Klimaschutz, weil es dabei um unsere Zukunft geht“.

Greta, meint die Süddeutsche Zeitung, erinnert an das Kind in Andersens Märchen, das dem Kaiser sagt, dass er nackt sei. Auch die Erwachsenen haben gesehen, dass der Kaiser nackt ist, aber sie waren zu feige oder zu schüchtern oder zu dumm, um es laut auszusprechen.

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Blühpflanzen für die Biogasanlagen

Das äußerst erfolgreiche Volksbegehren Artenschutz (Rettet die Bienen!) hat nicht nur in Bayern einer breiten Öffentlichkeit die Augen darüber geöffnet, wie dringend der Arten- und Naturschutz ist.

Die konventionelle Landwirtschaft mit ihrem intensiven Pestizideinsatz, ausgeräumten Landschaften und teilweise sogar Monokulturen ist einer der größten Verursacher des Artenverlustes, insbesondere bei Insekten. Daneben spielen auch andere Faktoren eine große Rolle, wobei der Klimawandel einer der Hauptverursacher des dramatischen Artensterbens auf der Erde ist.

Viele Naturschützer laufen in den letzten Jahren Sturm gegen Biogasanlagen, weil sie einen Automatismus zwischen Biogasanlagen und Maismonokulturen herstellen. Ja, natürlich gibt es verantwortungslose Landwirte, die Maismonokulturen bewirtschaften, wobei dieser Mais in die Tierfütterung, die menschliche Ernährung und eben auch in die Biogasanlagen wandert. Allerdings wird in der Diskussion oft übersehen, dass die meisten Biogasbauern eben keine Monokulturen, sondern in Fruchtfolge auf ihren Äckern anbauen. Noch besser ist es allerdings, die neuen Entwicklungen mit Blühpflanzen auf den Äckern als Biogaslieferant zu unterstützen.

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Energiewende und Vorrang für Klimaschutz in die Verfassung

Friedl, Fahn und Fell fordern Klimaschutz nur mit Erneuerbaren Energien in die Verfassung

Zur Absicht der Bayerischen Staatsregierung nur das Wort „Klima“ in die Bayerische Verfassung aufzunehmen erklären die drei Sprecher des Volksbegehrens „Klimaschutz in die Verfassung – Das Energiewende-Volksbegehren“:

Patrick Friedl, 1. Sprecher: „Das schlichte Herauspicken nur des Wortes „Klima“ aus unserem Klimaschutz- und Energiewende-Volksbegehren durch die Staatsregierung betrachten wir als Missachtung unserer Volksinitiative. Klimaschutz geht nur mit einer Energiewende.“

Hans-Jürgen Fahn, 2. Sprecher: „Nur die Kombination von Vorrang für Klimaschutz und der vollständigen Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien als Staatsziele in der Bayerischen Verfassung sichern umfassende staatliche Anstrengungen gegen den Klimawandel verfassungsrechtlich ab. Wir brauchen eine bayerische Initialzündung bei der Energiewende.“

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Ausschreibungen haben versagt – Ukraine darf den deutschen Wechsel zu Ausschreibungen für Erneuerbare Energien nicht kopieren

Noch immer ringt die Ukraine um ein neues Gesetz für Erneuerbare Energien. Die zaghaften Anfangserfolge der letzten Jahre mit einem EEG nach deutschem Vorbild sollten eigentlich Mut machen, auf diesem Wege weiter zu gehen.

Doch die EU nimmt massiven Einfluss auf die Energiegesetzgebung in der Ukraine und fordert den Wechsel zu Ausschreibungen. Unterstützt wird sie dabei von der europäischen Förderbank EBRD, die ebenfalls das hohe Lied der Ausschreibungen singt. Angeblich würden die Ausschreibungen zu starken Investitionen und Kostensenkungen bei Erneuerbaren Energien führen.

Dabei wird von ihnen verschwiegen, dass gerade dieser Wechsel weg von den ursprünglichen Erneuerbare-Energien-Gesetzen hin zu Ausschreibungen in Deutschland und der EU genau diese Ziele verfehlt haben. So sind die jährlichen Erneuerbare Energien-Investitionen in der EU von rund 140 Mrd. USD in 2011 auf knapp 60 Mrd. USD in 2017 regelrecht eingebrochen. Europa hat damit längst seine Vorreiterrolle in der Welt verloren. Erst 2018 haben sich in Europa die Investitionen mit knapp 75 Mrd. USD erstmals wieder leicht erholt.

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Rheinland-Pfalz als weltweites Vorbild für die Energiewende hin zu 100% Erneuerbare Energien

Rheinland-Pfalz ist weltweites Vorbild für eine Politik auf dem Weg hin zu 100% Erneuerbare Energien. Dokumentiert wird dies in dem neuen Bericht, beste Praxisbeispiele zu 100% Erneuerbare Energien*, der Internationalen Erneuerbare Energien Agentur (IRENA) mit Sitz in Abu Dhabi. Die IRENA ist die global operierende Regierungsorganisation für Erneuerbare Energien, mit inzwischen 160 Mitgliedsländern.

Als einziges deutsches Beispiel hat es Rheinland-Pfalz in diesen umfangreichen Bericht der bei der IRENA angesiedelten „Coalition of Action“ geschafft. Das bei der IRENA (International Renewable Energy Agency) angegliederte, stetig wachsende internationale Bündnis, zählt mittlerweile über 80 führende Erneuerbare Energien-Akteure als Mitglieder: Industrieverbände, Zivilgesellschaft, Forschungsinstitute und Nichtregierungsorganisationen.

„In Rheinland-Pfalz ist das geschafft worden, was eigentlich in ganz Deutschland geschehen müsste: Wir haben einen verpflichtenden Fahrplan festgelegt für die vollständige Umstellung auf 100% erneuerbare Energien bis 2030. Wenn dies nun auch international Beachtung findet, können wir darauf zurecht stolz sein“ sagte Eveline Lemke, die während ihrer Zeit als Landesministerin für Wirtschaft, Klimaschutz und Energie maßgeblich dazu beitrug die Energiewende voranzubringen und das Landesklimaschutzgesetz 2014 auf den Weg brachte.

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Die solare Bewegung von unten wächst wieder

Angesichts der Blockaden in Deutschland gegen den Klimaschutz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien spüren immer mehr Menschen, dass sie selbst wieder die Aktivitäten verstärken müssen. Die Schülerbewegung Fridays for Future ist eine starke Bewegung dafür.

Die Jahrestagung 2019 der bayerischen und österreichischen Solarinitiativen (ABSI) in Rosenheim platzte dieses Jahr  aus allen Nähten. Über 500 Teilnehmer besuchten dieses Jahr die Tagung und die Vorträge – auch ein gutes Zeichen, dass die Klimaschutzbewegung von unten wieder an Fahrt zunimmt.

Bestätigt wurde der Sprecherrat der ABSI auch mit meiner Sprecherratfunktion. Ein hervorragendes Programm mit herausragenden Rednern und Rednerinnen bestach in seiner hohen Qualität.

Wissenschaftler wie Volker Quaschning stellten die großen Defizite der deutschen Politik heraus und was stattdessen erforderlich ist. Harald Lesch, bekannter Fernsehphysiker, stellte die dramatischen Entwicklungen der Erdüberhitzung allgemeinverständlich dar, ohne die wissenschaftliche Exaktheit zu verwässern.

MdL Patrick Friedl stellte den aktuellen Stand des Volksbegehrens „Klimaschutz in die Bayerische Verfassung“ dar und erklärte, dass die Unterschriftensammlung weiter gehen muss, da der Gesetzesentwurf der Staatsregierung vollkommen unzulänglich ist.

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Erdgas ist kein Beitrag zum Klimaschutz

Die Erdgas-Debatte hat größte politische Fahrt aufgenommen.

Nachdem die Bundesregierung vor wenigen Tagen in der EU durchsetzte, dass die neue russische Erdgaspipeline Nordstream 2 entgegen den Grundsätzen des europäischen Wettbewerbsrechts gebaut werden kann, wird sich die Abhängigkeit Deutschlands von aktuell etwa 30% russischen Erdgaslieferungen auf etwa 50% erhöhen.

Noch 2013, nach der russischen Okkupation der Krim, forderte die Bundesregierung zusammen mit der G7, die Energieabhängigkeit von Russland zu verringern.

Doch damit nicht genug. Nun will die Bundesregierung auch noch zusätzlich die Erdgaslieferungen aus den USA mit besonders schädlichem Flüssigerdgas aus Frackingregionen befördern und den Bau von neuen, teuren Flüssigerdgas (LNG) Terminals subventionieren, einen davon in Brunsbüttel.

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Höhere CO2-Preise stützen die Atomenergie

Viele Umweltschützer übersehen die Gefahr, dass Atomenergie ökonomisch bevorteilt wird, wenn es höhere Preise nur für CO2-Emissionen gibt und nicht alle anderen belastenden Probleme wie Radioaktivität, Methan oder Luftschadstoffe ebenfalls besteuert werden.

Ein erstes Beispiel kommt nun aus Tschechien.

Seit Jahrzehnten ist eine Wärmeleitung aus dem tschechischen Atomkraftwerk Temelín nach České Budějovice / Budweis im Gespräch. Nun wird die Investition getätigt. Den Ausschlag gaben die steigenden CO2-Preise des europäischen Emissionshandels, die das Projekt nun rentabel machen. Im Frühjahr 2019 wird der Bau der Leitung beginnen.

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Starke Bürgerenergiebewegung in der Region Fukushima

Die Präfektur von Fukushima hat nach dem katastrophalen Atomunfall 2011, ausgelöst durch ein starkes Erdbeben mitsamt Tsunami, die Umstellung auf eine 100%ige Erneuerbare Energieversorgung beschlossen.

Einfach ist dies nicht, hält doch die Regierung in Tokio unter Ministerpräsident Abe weiter an der Atomenergie fest und unterstützt auch Erdgas und Kohle.

So hat Japan heute einen Anteil von 17% Ökostrom an der Elektrizitätsversorgung. Er soll nach den Zielen der Regierung auf nur 22% bis 2030 gesteigert werden. Der Anteil der Kohle soll bis dahin 26% betragen, inklusive Erdöl und Erdgas sollen fossile Brennstoffe dann immer noch 56% der Stromversorgung liefern, und die Atomenergie wieder 22%, was sie heute mit 3% wegen den vielen Abschaltungen nach dem Atomunfall gar nicht erreicht. Bei angenommenem steigendem Strombedarf könnte dies sogar einen Ausbau der fossilen Stromerzeugung bedeuten. Im gesamten Primärenergiesektor hat Japan heute nur 8% Erneuerbare Energien und kein Ziel für die nächsten Jahre. Japan gehört damit zu den größten Klimasündern, mit dem Regierungsziel, daran so gut wie nichts zu ändern und auch die Atomgefahren nicht zu beseitigen.

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Stromerträge der Windparks

Alle Windparks Windkraftanlage Dambach Windpark Hoppstädten
 
        
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ENERCON E126

The Enercon E-126 is a wind turbine model manufactured by the German company Enercon. With a hub height of 135 m (443 ft), rotor diameter of 126 m (413 ft) and a total height of 198 m (650 ft), this large model can generate up to 7.58 megawatts of power per turbine. The power output of the generator was changed from 6 MW to 7 MW after technical revisions were performed in 2009. The weight of the foundation of the turbine tower is about 2,500 t, the tower itself 2,800 t, the machine housing 128 t, the generator 220 t, the rotor (including the blade) 364 t. The total weight is about 6,000 t. The first turbine of this model was installed in Emden, Germany in 2007. The list price of one unit is $14 million plus install costs.

Quelle: Youtube / Extreme World and Engineering

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