Aktuelles der Windkraftwerke

Von der Gier des Menschen - Teil 2

Und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 441.543 Kilowattstunden im Mai dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 499.428 kWh.

Der deutsche Wirtschaftsminister verfolgt weiterhin sein Ziel, die fossilen Energien und die atomare Stromerzeugung zu stärken. Diese Gier unseres Wirtschaftsministers wird demselben nicht gut tun. Er wird wohl dabei an Gewicht abnehmen, wenn er Münzen und Geldscheine als Lebensmittel bekommt*lach

Sehr interessant ist die Veränderung des Golfstroms im Nordatlantik zu beobachten. Er ist mal wieder, wie in den letzten Jahren, beginnend Frühling auf dem Breitengrad North Carolina in den USA und Mitte Portugal abgeschnitten. Südlich dieser Linie ist bis zu 4° Celsius zu warmes Wasser, nördlich dieser Linie bis zu 4° Celsius zu kaltes Wasser. Kein Ausgleich, kein Weiterströmen durch die Unterschiede in der Dichte des südlichen schwereren Salzwassers und des von Grönland eingeflossenen leichteren süßen Schmelzwassers, das die "Pumpe" des Golfstroms, das Absinken von Oberflächenwasser, verstopft. Das bringt uns in Europe Tiefdruckgebiete von Grönland mit entsprechend Regen, Extremregen und abwechselnd kühlen und heißen Temperaturen. Das ist ein noch Segen für Europa.

Sehr interessant auch das in den letzten Jahren bekannte Phänomen des Abschmelzens des Eises in der riesigen Hudson Bay in Kanada und der Baffin Bay zwischen Grönland und Kanada nicht von Süden, sondern von Norden her.

Die Nord- und Ostsee ist um bis zu 6° Celsius wärmer, als üblich um diese Jahreszeit!

Zwischen dem 10. und dem 30. Breitengrad nördlicher Breite, also in Mittelafrika, Arabische Halbinsel, Pakistan und Indien erleben die Menschen und Tiere derzeit eine beispiellose maximale Tagestemperatur von über 50° Celsius.

Weiterlesen ...

Shenzhen, die Welthauptstadt der E-Mobility zeigt, wie man in Deutschland Fahrverbote für Dieselstinker vermeiden könnte

Es ist kaum zu glauben, was in der chinesischen 12 Millionen-Stadt Shenzhen an E-Mobiltät bereits verwirklicht ist und bald weiter vorangeht.

Schon Anfang des Jahres habe ich davon berichtet, dass in Shenzhen alle 16.000 Dieselbusse abgeschafft wurden und durch E-Busse ersetzt wurden.

Bei meinem Besuch in Shenzhen und der Firma BYD konnte ich aber nur noch staunen.

Ende 2018 werden auch alle 8.800 Taxen in Shenzhen elektrisch fahren. Natürlich sind seit vielen Jahren auch in Shenzhen, wie in allen chinesischen Großstädten, die motorisierten Zweiräder elektrisch angetrieben.

Besichtigen und fahren konnte ich auch das neue Nahverkehrsmittel Sky Rail von BYD, das batteriegetrieben in der Stunde bis zu 3.000 Passagiere befördern kann. Hochaufgeständert kann es über bestehenden (und oftmals mit Stau überlasteten) Straßen gebaut werden und das nur zu einem Drittel der Kosten einer U-Bahn. Erste Bestellungen dafür aus chinesischen und afrikanischen Städten sind bereits erfolgt.

Gerade hat BYD auch schon 200 voll elektrische Lastkraftwagen nach Brasilien verkauft und plant die Produktion von E-LKW schnell hochzufahren. Entwickelt bis zur Marktreife sind von BYD auch voll elektrische LKW für die Stadtreinigung, wie zur Müllentsorgung oder Kanalreinigung.

Die anspruchsvolle Logistik, wie man 8.800 E-Taxen und 16.000 E-Busse auflädt, ohne deren Betrieb zu stören, kann man in Shenzhen eindrucksvoll besichtigen.

An einer Ladestation können etwa 15 Taxen an 15 Ladesäulen laden. Die Ladestationen sind privatwirtschaftlich organisiert, gehören also weder dem Staat noch der Firma BYD. Einzelne Firmen betreiben etwa 5 Stationen in Shenzhen. Insgesamt gibt es etwa 80 Firmen, die Taxi-Ladestationen betreiben. Damit ist eine dezentrale flächendeckende Versorgung in der auch flächenmäßig riesigen Stadt gewährleistet.

Im Mittel fährt jedes Taxi (ca. 400 km Reichweite pro Ladung) etwa zweimal am Tage die Ladestation an. Mit 180 kW Schnellladeleistung ist das Auto in 1,5 Stunden vollgeladen. Per App melden sich die Taxifahrer etwa 15 Minuten vor dem gewünschten Ladevorgang an und prüfen ob eine Ladestation frei ist, somit haben sie einen freien Ladeplatz, wenn sie ihn benötigen. Geplant ist, an den Ladestationen Apartments für die Taxifahrer einzurichten, die sie für 1,5 Stunden oder gar ganzjährig mieten können, damit sie die Ladezeiten für Erholung oder Sonstiges nutzen können.

Die Busladestationen sind ähnlich organisiert. Hier laden die Busse nur nachts, was die in der Nacht zurückgehende Stromnachfrage ausgleicht.

Eine Batterieladung reicht für den Tagesbetrieb. Sie alle können bidirektional geladen werden, weshalb sie der Energieversorger gut zum Schwankungsausgleich im Stromnetz nutzen kann.

In Shenzhen ist übrigens die Luftbelastung durch die Umstellung auf E-Mobilität in den letzten Jahren merklich zurückgegangen.

In Deutschland dagegen wurden gerade in Hamburg die ersten Fahrverbote wegen zu hoher Luftbelastung erlassen. Ergebnis einer seit Jahren versagenden Politik durch Kanzlerin Merkel, die anders als China immer noch auf fossile Verbrennungsmotoren setzt, statt offensiv E-Mobil-Quoten für Autos, Busse, LKW und Zweiräder einzuführen.

Dabei war Frau Merkel gerade letzte Woche in Shenzhen. Doch angeschaut hat sie sich nicht die Vielfalt der Nullemissionsmobilität, sondern neue Gesundheitstechnologien von Siemens.

Dabei wäre die Gesundheit auch in Deutschland von Millionen Menschen schnell zu verbessern, wenn es endlich eine offensive erfolgreiche Strategie für E-Mobility gäbe wie in Shenzhen. Doch daran hatte Kanzlerin Merkel offensichtlich kein Interesse. Lieber „schützt“ ihre Regierung weiter die deutsche Automobilindustrie mit ihren fossilen Verbrennungsmotoren. Aber dabei merkt sie gar nicht, wie schnell sie diese damit zugrunde richtet, denn die E-Mobile aus China erobern bald auch die Märkte in der EU und Deutschland.

Quelle: www.hans-josef-fell.de 

Weiterlesen

Solarindustrie in China wird immer riesiger, Deutschland fast völlig abgehängt

Der ungebrochene rasante weltweite Aufschwung der Solarenergie spiegelte sich auch auf der Shanghaier Solarenergie Messe (SNEC) 2018 wieder

Auf über 200.000 m² Ausstellungsfläche stellten über 1.800 Solarfirmen ihre immer innovativer werdenden Produkte aus. Dimensionen für die Solarindustrie, die man sich in Deutschland gar nicht mehr vorstellen kann. Damit ist die weltweit führende Solarmesse schon etwa halb so groß wie die Hannover Messe, die als größte Industriemesse der Welt gilt und die ja alle Industrien der Welt beherbergt. Somit ist klar, dass sich die Solarindustrie zu einem der wichtigsten und größten Industriezweige der Welt entwickelt hat.

Weiterlesen

Eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien

Eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien weltweit ist nicht nur technisch möglich, sondern auch ökonomisch sinnvoll. Dies wurde jetzt durch eine Gruppe von Wissenschaftlern verschiedener Forschungseinrichtungen und Universitäten erneut bewiesen. Dazu wurden hunderte Studien über Energiesysteme analysiert und zusammen getragen: „Response to ‘Burden of proof: A comprehensive review of the feasibility of 100% renewable-electricity systems“ (siehe auch hier)

Weiterlesen

Kasachstan auf dem Weg zur grünen Wirtschaft? 100% Erneuerbare Energien als Weg zum Frieden

International hochrangig besucht war das XI Economic Forum Astana in Kasachstan vom 16. bis 19. Mai 2018.

Ein Jahr nach der Expo 2017 in Astana, wo die Erneuerbaren Energien im Mittelpunkt der Ausstellung waren, trafen sich viele Politiker, Unternehmer und Medien um unter dem Motto der großen Herausforderungen der Welt zu diskutieren: Global Challenges Summit 2018.

Meine Bilanz war zunächst sehr ernüchternd. In den großen Reden vom Präsidenten Kasachstans Nazerbayev bis hin zum Apple-Mitgründer Steve Wozniak hörte ich im Eröffnungspanel viel über die Chancen der Digitalisierung, aber wenig wie die großen globalen Herausforderungen um Kriege, Armut, Erdüberhitzung gemeistert werden können. Einzig der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon stellte die Entwicklung einer grünen Wirtschaft mit Erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt seiner Rede.

Weiterlesen

Die richtige Energie für den Frieden, auch in Korea

Die Annäherung von Nord- und Südkorea wird auf Dauer nur gelingen, wenn alle Beteiligten auf die Erneuerbaren setzen. Da können wir helfen.

Die Welt staunt über die plötzliche und unerwartete Dynamik im koreanischen Friedensprozess. Den entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hat nicht US-Präsident Trump, auch wenn er dies für sich reklamiert, sondern der neue südkoreanische Präsident Moon Jae In.

Moon hat schnell und diplomatisch geschickt neue friedenspolitische und ökologische Wege in der koreanischen Politik eröffnet: Unter anderem hat er auch den Ausstieg Südkoreas aus Atomkraft und Kohlenutzung angekündigt.

Dieser neue energiepolitische Weg Südkoreas mit Erneuerbaren Energien wird auch der entscheidende Schlüssel für die Umsetzung des begonnenen Friedensprozesses in ganz Korea sein.

Weiterlesen

Bundesregierung blockiert weiter die EU-Vorschläge zum Ausbau der Bürgerenergie

Noch immer blockiert die deutsche Regierung in Brüssel die Vorschläge der EU-Kommission für mehr Unterstützung der von Bürgerinnen und Bürgern erzeugten, selbst genutzten sowie vermarkteten Erneuerbaren Energien. Anfang März hatte ich darüber bereits berichtet.

Diese Blockade verstößt, wie anderes Regierungshandeln auch, gegen die Koalitionsvereinbarung der GroKo. Dort steht: „Wir gestalten die Energiewende mit den Menschen, Kommunen und Unternehmen“ und an anderer Stelle: „Wir wollen Genossenschaften als nachhaltige und krisenfeste Unternehmensform in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen stärken.“

Weiterlesen

ESC-Gewinnerin Ruslana startet Kampagne für Erneuerbare Energien weltweit

Viele westliche Regierungen in Europa, wie in Deutschland, und vor allem in den USA versagen vollständig dabei, einen wirksamen Klimaschutz zu organisieren und damit das Überleben der Menschheit auf dem Planeten zu sichern. Die wichtigste Klimaschutzmaßnahme, die komplette Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien, versuchen sie weitgehend zu verhindern.

Dagegen engagieren sich immer mehr berühmte Persönlichkeiten, die einen besseren Klimaschutz und den Ausbau Erneuerbarer Energien einfordern. So zum Beispiel der Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio in seiner berühmten Rede auf der Pariser Klimakonferenz.

Morgen wird Ruslana, die ukrainische Eurovision Song Contest (ESC) Gewinnerin von 2004, im Vorspann zum diesjährigen ESC in Lissabon mit ihrer Wild Energy Show eine Kampagne für die Umstellung auf Erneuerbare Energien weltweit starten mit dem Ziel ein Millionenpublikum dafür zu begeistern.

Auf Ihrer Facebook-Seite kündet sie an:

Weiterlesen

Allianz, einer der größten Investoren Deutschlands, treibt Kohleausstieg voran, wenn es schon die Bundesregierung nicht tut

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hält immer noch an der Kohle fest. Er meint, dass es Kohle in Deutschland noch „über viele Jahre“ geben werde, dabei beginnen immer mehr Finanzunternehmen zu begreifen, was der Minister nicht wahrhaben will. Nur das schnelle Abstoßen der Beteiligungen an fossilen und atomaren Unternehmen kann eine Chance bieten, im eigenen Unternehmen die kommende Finanzkrise zu überstehen.

So berichtet die Frankfurter Rundschau von einem Symposium in St. Gallen.

Dort hat der US-amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin Investments in die Alten Energien als „die größte Blase in der Geschichte der Welt“ bezeichnet. Auch der Chef der britischen Notenbank, Mark Carney, hatte Anfang April vor der „Kohlenstoff-Blase“ gewarnt. Der Klimawandel könne „katastrophale Auswirkungen“ auf das globale Finanzsystem haben. Gleichzeitig vertrat er die Auffassung, dass die Masse der Banken diese Gefahr komplett übersehen.

Lichtblick in Deutschland ist der Versicherungsgigant Allianz. Er steigt aus der Kohle aus.

Weiterlesen

GroKo beginnt zu regieren und der Klimaschutz kommt sofort völlig unter die Räder

Es ist nicht zu fassen: In den ersten Wochen der neuen Regierung werden sogar noch die minimalen und vollkommen unzulänglichen Klimaschutzvereinbarungen des Koalitionsvertrages missachtet.

Dabei hatte die GroKo im Koalitionsvertrag vereinbart, die Lücke der aus ihrer Sicht nicht mehr zu erreichenden nationalen Klimaschutzziele bis 2020 möglichst doch noch zu schließen, weil die weltweite Resonanz oft von Entsetzen über das Klimaschutzversagen Deutschlands geprägt war.

Doch wie soll die Bundesregierung denn wieder das Vertrauen der Welt für Klimaschutz erreichen, wie wenn in der Kürze der verbleibenden Zeit, gleich in den ersten Handlungen nicht einmal die unzulänglichen Maßnahmen des Koalitionsvertrages eingehalten werden? Genau dies findet aber statt.

Weiterlesen

Stromerträge der Windparks

Alle Windparks Windkraftanlage Dambach Windpark Hoppstädten
 
        
Windkraftanlage Mettweiler 1 Windkraftanlage Mettweiler 3 Windkraftanlage Mettweiler 4 & 5



Interessante Videos

Die Geschichte der Windenergie (Erklärvideo)

Ein Streifzug durch die Geschichte der Windkraft - vom Altertum bis in die heutige Zeit.

Quelle: Youtube / StoryArt

Weitere interessante Videos finden Sie hier.

 

 

© 2007-2018 - Windkraftwerke Obere Nahe Verwaltungs GmbH
Trauntalstraße 34 - 55767 Brücken - Tel. +49 (0) 67 82 98 14 00 - Fax +49 (0) 67 82 98 14 01 - Email: info(at)windkraftwerke.de

×

Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite besser zu machen. Mehr Infos hier: Datenschutzerklärung

Mehr Infos