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Aktuelles der Windkraftwerke

Harter Winter?

Der Dezemberertrag unserer Windkraftanlagen lag bei 69 % bis 78 % des erwarteten Ertrages. Die genauen Ertragszahlen stehen wie üblich in unseren Monatserträgen.

Ganz Deutschland wurde bereits schon im Oktober verrückt gemacht mit Aussagen, dass Deutschland einen harten Winter bekommt. Und was haben wir jetzt? Schmuddelwetter und Regen. Bei uns im Hunsrück zwischen Weihnachten und Neujahr 12° Celsius!! Temperaturen wie im Frühjahr. Selbst in Südisland Regen an Weihnachten. Es wird mit Ängsten bei Nachrichten wie „Harter Winter“ gearbeitet. Vielleicht will man damit die Einschaltquoten erhöhen? Die eigene Urteilsfähigkeit eines einzelnen Menschen ist wohl unwichtig. Man braucht nur hinaus schauen. Auch sollte man die Alten fragen. Dann kann man sich seinen eigenen Reim machen. Leider sind die Medien und großen Konzerne noch nicht so weit, die Tragweite des Klimawandels zu erkennen. Der Effekt ist leider, dass man von dem dramatischen Klimawandel und den extremen Preissteigerungen der fossilen und atomaren Energien abgelenkt wird, wenn man „harter Winter“ hört.

Was ist die Folge von dem Wetter, das wir jetzt haben? Nun, die großen Tiefdruckgebiete, die uns bisher Schnee und Wind im Winter brachten, ziehen alle weit nördlich von Deutschland in Nordnorwegen vorbei. Vielleicht kommt mal ein kleiner Tiefdruckausläufer über Deutschland und bringt uns Dauerregen oder Schneematsch. Das heißt also relativ wenig Wind, viel Stratusbewölkung, also tiefe geschlossene Schichtbewölkung, oft Nebel und wenig Sonne. Wir haben komplett andere Jahreszeiten jetzt. Die Erde verschiebt jetzt aufgrund der durch CO2, Methan und Fluorkohlenwasserstoffe erhöhten Lufttemperatur ihre Klimazonen und sucht sich ein neues Gleichgewicht. Dieses kann sie nicht finden, solange der Mensch die Atmosphärentemperatur weiterhin erhöht. Es zeigen sich dadurch vermehrt chaotische Zustände in atmosphärischen Phänomenen. Das Ahrtalereignis ist schlimm, die Tornadoserie im Dezember in den USA ist schlimm. Wie schon in anderen NL`s gesagt, die Erde wird selbst bei einem sofortigen Stopp aller menschengemachten temperaturerhöhenden Stoffe etwa 30 bis 80 Jahre brauchen, bis die Welttemperatur nicht mehr steigt. Ein Güterzug in voller Fahrt stoppt nicht innerhalb von Zentimetern.

Interessant ist auch, dass der Strompreis in Frankreich trotz der hochgelobten anscheinend billigen Atomenergie im Großhandelspreis bei 25 bis 45 Cent ist. Zu diesem Preis kommen aber noch alle Steuern, Konzessionsabgaben, Netzdurchleitungsgebühren und die Mehrwertsteuer dazu! Dieser Großhandelspreis in Frankreich ist höher als die Endverbraucherpreise in Deutschland! Was sind die Gründe?

Kein Kühlwasser durch zu niedrige Flusswasserstände? Veraltete Kraftwerke, Wartungen, Gestiegene Uranerzpreise? Kein Personal? Oder Abzocke? Man braucht aber das erbrütete Plutonium für Atomwaffen. Das ist wohl das Nebenprodukt bei allen Atomkraftwerken in der ganzen Welt, das den Ausschlag gibt. Deshalb wird Atommüll von Deutschland durch Atomwaffenstaaten wie Frankreich und England verarbeitet. Und alle Atomwaffenbesitzenden Staaten verteidigen die Atomkraft aufs schärfste.  Alle anderen Argumente der Notwendigkeit von Atomkraftwerken sind unwichtig. Und die Kriegslust von vielen Menschen steigt in der letzten Zeit, wenn ich die Hetze gegen manche Länder in den Medien und bei Politikern betrachte.

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Das Abschalten der AKW bringt mehr Klimaschutz und verringert die riesigen Atomgefahren

Das war eine der ganz großen frohen Botschaften zum Jahreswechsel: Wieder sind drei Atomkraftwerke abgeschaltet worden. Die Atomkraftwerke in Brokdorf (Schleswig-Holstein), Grohnde (Niedersachsen) und Gundremmingen (Bayern) wurden am 31.12.21 abgeschaltet.

Gerade die nördlichen AKW haben, da sie ja kaum flexibel entsprechend der Schwankungen von Wind- und Solarenergie gefahren werden können, insbesondere in windstarken Zeiten die Netze mit Atomstrom gefüllt, was vielfach zu Abschaltungen von Windstrom führte. Die AKW blockierten in vielen Zeiten die Netze für deren Abtransport in den windärmeren Süden. Alleine die Abschaltung dieser drei Kraftwerke wird nun mehr Erneuerbare Energien in die Netze fließen lassen und zudem mehr Netzkapazitäten zur Aufnahme neuer Windstrommengen frei machen. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kann wie von der Ampelkoalition anvisiert, alleine deshalb sogar im Bestandsnetz beschleunigt fortgesetzt werden, womit zusammen mit dem Ausbau der Speicher auch zunehmend fossile Kraftwerke überflüssig werden. So dient die Abschaltung der AKW dem Klimaschutz.

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EU-Kommission schafft Ausschreibungszwang für Bürgerenergien ab

Vor wenigen Tagen hat die EU-Kommission die neuen Beihilferichtlinien für Klima, Energie und Umwelt (Umweltbeihilferahmen) verkündet. Sie sollen Anfang 2022 in Kraft treten. Wie die Europäische Föderation für Erneuerbare Energien (EREF) mitteilte, sind im neuen Beihilferahmen für Bürgerenergien substantielle Verbesserungen vorgeschlagen.

Kleine und mittlere Unternehmen, sowie Energiegemeinschaften werden danach vom Ausschreibungszwang befreit, wenn die deutsche Regierung dies zügig in nationales Recht umsetzt. Für Freiflächensolaranlagen und Wasserkraft gilt dies bis zu einer Schwelle von 6 MW, für Solardachanlagen bis 1 MW und für Windkraft sogar bis 18 MW. Damit wird eine der wichtigsten Hürden für den Ausbau der Erneuerbaren Energien deutlich entschärft.

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Woran Klimaschutz scheitert: Fossile Strategien

Das neue Buch „Fossile Strategien“ von Anja Baisch ist ein Muss für alle, die wirklich wissen wollen, wo die strukturellen, politischen, wirtschaftlichen, soziologischen und medialen Hemmnisse für wirksamen Klimaschutz liegen. Seit dem Tode von Hermann Scheer vor über 10 Jahren habe ich keine brillantere Analyse mehr über das Scheitern von Klimaschutz gelesen.

Anja Baisch hat völlig recht: „Nichts kann das Klima schneller entlasten als ein schneller und hundertprozentiger Wechsel zu erneuerbaren Energien. Doch die Energiewende ist schwer umkämpft. Denn die Energieversorgung beeinflusst nicht nur das Klima, sondern sie prägt das gesellschaftliche Zusammenleben, es geht um viel mehr als nur um Emissionen. Es geht um Reichtum und Armut. Um Krieg oder Frieden. Und um Abhängigkeit oder Demokratie.“ Und völlig richtig hat sie beschrieben, dass das rot-grüne EEG aus dem Jahre 2000 im Zentrum dieser Auseinandersetzung liegt.

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Die Abkehr vom Erdöl ist für Landwirte wirtschaftlich überlebenswichtig

Manche Experten warnen davor, dass Erdöl zunehmend knapper und teurer wird. Was bedeutet das für Landwirte?

Im November wuchs die Inflation auf 5 % und erreichte damit den höchsten Stand seit 29 Jahren. Ursache ist vor allem eine starke und für viele unerwartete Preissteigerung von Erdöl, Erdgas und Kohle. Die hohe Inflation macht viele nervös. Privatpersonen genau wie Unternehmer. Um zu beruhigen, betonen Analysten, dass es sich bei den Preissteigerungen um ein kurzfristiges Phänomen handelt.

Doch ist diesen Beschwichtigungen durch die Erdölanalysten zu trauen? Vieles spricht dagegen. Denn unterschiedliche Ereignisse haben Einfluss auf den Ölpreis und es ist zu erwarten, dass sie weiter an Gewicht zunehmen: Dazu gehören geopolitische Machtspiele, Spekulationen an Energiemärkten, regionale Versorgungsengpässe, die globale wirtschaftliche Entwicklung, Krisen wie Corona und die globale Fördermenge.

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VW vom Dieselskandal zum E-Mobil Musterknabe

Immer neue Ankündigungen und erstaunliche Kooperationen zeigen:  VW meint es nun tatsächlich ernst mit dem Umstieg auf die E-Mobilität. Noch vor wenigen Jahren hatte VW Öffentlichkeit, Kunden und Behörden massiv betrogen. Mit Software Tricks haben die Dieselmotoren scheinbar weniger Schadstoffe ausgestoßen als sie es im Fahrverhalten tatsächlich taten.

Zudem hatte VW massiv lobbyiert, um schärfere Grenzwerte zur Luftreinhaltung durch die EU-Kommission oder auch der chinesischen Regierung zu torpedieren. In Brüssel war das VW mit Hilfe der damaligen Kanzlerin Merkel gelungen. Doch in Peking bissen Merkel und VW auf Granit. Die chinesische Regierung blieb hart und beschloss schärfere Emissionsgrenzwerte und Verkaufsquoten für E-Mobile.

Mit Sicherheit hat Chinas klare Haltung für die E-Mobilität und saubere Luft zum Schwenk von VW beitragen, ist doch China ein großer Absatzmarkt für VW. Gleichzeitig hat die erstaunliche Entwicklung von TESLA den Konzernen der Verbrennungsmotoren das Fürchten gelehrt. Ist doch TESLA inzwischen zum wertvollsten Automobilkonzern der Welt aufgestiegen.

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Neue Studie zeigt: Umstellung auf 100 % Erneuerbare Energien in Berlin-Brandenburg bis 2030 ist technoökonomisch möglich

Eine neue Studie der Energy Watch Group zeigt auf, wie die Region Berlin-Brandenburg eine Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien in der Praxis zu ökonomisch wettbewerbsfähigen Kosten umsetzen kann.  Die Studie zeigt erstmals, wie die vollständige Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien in der Region mit kompletter Bedarfsdeckung aller Sektoren auch in winterlichen Dunkelflauten innerhalb von weniger als zehn Jahren gelingen kann. Hierfür wird der konkrete Ausbaubedarf an Erzeugungs-, Umwandlungs- und Energietransportkapazitäten für Ökostrom und grünen Wasserstoff berechnet.  

„Ein integriertes Energiesystem für die beiden Bundesländer könnte unmittelbar Kosten sparen und eine deutliche Reduktion der CO2-Emissionen in der Region erzielen. Es gibt keine wirtschaftlichen Argumente, die Energiewende in Brandenburg und Berlin weiter aufzuhalten“, so Dr. Thure Traber, Chefökonom der EWG und leitender Autor der Studie.  

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Volksabstimmung Im Kanton Zürich klar gegen Erdöl- und Erdgasheizungen

Ein überraschend starkes Ergebnis lieferte die Volksabstimmung vor kurzem im Kanton Zürich für den Klimaschutz. Mit 62 % stimmten die Züricher*innen für die Abschaffung von Erdöl- und Erdgasheizungen.

Das Hauptziel des neuen Energiegesetzes ist, dass fossile Heizungen am Ende ihrer Lebensdauer durch umweltfreundliche Varianten wie Wärmepumpen oder Fernwärme ersetzt werden. Auch Biogas wäre zulässig.

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Merkels größter Fehler: Nord Stream 2

Die geopolitischen Pulverfässer eskalieren massiv. Russland zieht große Truppenverbände an der Ostgrenze der Ukraine zusammen. Mehr als 80 Tausend russische Soldaten sollen bereits an der Grenze stationiert sein. Die ukrainische Regierung, wie auch die Geheimdienste des Pentagon fürchten eine Invasion ab kommenden Januar. Die Nato droht, sich das nicht gefallen zu lassen, doch wie will sie das verhindern?

Die Krim wurde auch einfach völkerrechtswidrig von Russland okkupiert. Zurecht war die westliche Entrüstung groß. Sanktionen wurden gegen Russland verhängt, doch genützt haben sie nichts, weil aus der EU immer höhere Energierechnungen an Russland bezahlt wurden. Die Krim ist weiter fest in russischer Hand, genauso wie die Energieabhängigkeit der EU von Russland.

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Stromerträge der Windparks

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Windkraftanlage Mettweiler 1 Windkraftanlage Mettweiler 3 Windkraftanlage Mettweiler 4 & 5



Tolle Videos zur Windkraft

NDR-Doku

Windkraftanlagen wandeln die Energie des Windes in elektrische Energie. Der Film verrät, wie genau die gigantischen Windräder für ihren Standort konzipiert sind.

Quelle: Youtube / NDR

Weitere interessante Videos finden Sie hier.

 

 

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