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Aktuelles der Windkraftwerke

Vermehrte Wettererscheinungen des Klimawandels 2.0

Der Juniertrag unserer Windkraftanlagen lag bei 37 % bis 46 % des erwarteten Ertrages. Die genauen Ertragszahlen stehen wie üblich in unseren Monatserträgen.

Allen muss klar sein, dass die Menschen bei bereits erreichten 1,3° Celsius der Erdtemperaturerhöhung, nicht eine gemütliche Zimmertemperaturerhöhung von 21° auf 22,3° Celsius haben. Es geht bereits jetzt um Ausschläge von 30° Celsius nach oben und unten! Es geht um stehende Gewitter und Superzellen mit sintflutartigem Regen, vermehrte Konvergenzlinien, Hurrikans, wo die Buchstaben des Alphabets bei deren Bezeichnung, ausgehen. Es geht um Dürren, es geht um den bald im Sommer ausgetrockneten Rhein, weil das Gletscherwasser fehlt. Ein Sturzregen macht sich keine Gedanken, wie es dir wirtschaftlich geht, wenn er dein Haus flutet. Der Tornado macht sich keine Gedanken, wie es dir wirtschaftlich geht, wenn er dein Haus, deine Wohnung, dein Hab und Gut, deine Fotoalben, deinen PC und dein Handy in Einzelteilen zerlegt auf 10 Kilometer verteilt hat. Die Hitze macht sich keine Gedanken, ob sich die Menschen es sich leisten können, das dreifache für Lebensmittel zu bezahlen, weil die Ernten vertrocknen. Es geht jetzt um dein Überleben.

In Deutschland und Europa zeigen sich vermehrt Konvergenzlinien. Dies sind eigentlich subtropische Wettererscheinungen, die jetzt vermehrt in Europa und Deutschland auftreten. Sie zeigen sich als stationäre Gewitterlinien mit stehenden Gewittern, Superzellen mit 20 bis 30 Kilometer Durchmesser, wobei aus jeder fünften bis zehnten Superzelle ein Tornado entsteht. Die Superzellen wölben durch die bis zu 200 km/h schnellen Aufwinde sogar die Tropopause in die Stratosphäre aus. An der Tropopause endet üblicherweise jede Wolke. Nur Atombombenpilze und Vulkanexplosionen durchstoßen sie. Konvergenzlinien entstehen in Warmluftsektoren ohne große Temperaturunterschiede, wenn warme Luftmassen großräumig von hunderte Kilometer entfernte Windfronten horizontal zusammengepresst werden, also konvergieren. Die warme Luft weicht nach oben aus und die Gewitter explodieren. So entstehen sie aus dem Nichts und bleiben an Ort und Stelle stehen. Der Grund für sintflutartige Wassermassen. Dummerweise im Deutschen nur als Starkregen bezeichnet.

Wenn dabei die Luftmassen schräg aufeinandertreffen, ist das die Grundlage für die Drehung der nach oben schießenden Luft, also der Entstehung von Tornados. Die Konvergenzlinien sind nicht wie eine kalkulierbare mit 40 km/h schnell wandernde Kaltfront. Sie haben ein spezielles Symbol, eine mit versetzten schrägen Balken versehene Linie. Manchmal sind sie tausende Kilometer lang, z.B. von Litauen, über Polen, Tschechien, bis zur Südspitze Griechenlands oder komplett durch Deutschland.

Die Luft kann bei einer Verdoppelung der Temperatur von 20° auf 40° Celsius dreimal so viel Wasser speichern. Was jetzt also noch gemäßigt bei Temperaturen um die 20° Celsius abgeht, wird ein Inferno bei 40° Celsius sein. Geschweige denn 50° Celsius. Klimawandel lässt grüßen.

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Bürger zur Sonne, zur Freiheit

Grün, grüner, am grünsten – scheinheiliger geht´s nicht. CDU/CSU und SPD überbieten sich gegenseitig mit Klimaschutzzielen, die sie noch vor kurzem abgelehnt haben.

Nachdem aber das Bundesverfassungsgericht das Klimaschutzgesetz der Groko als teilweise verfassungswidrig erklärt und den Alt-Parteien dafür eine schallende Ohrfeige verpasst hat, bedankte sich Wirtschaftsminister Peter Altmaier noch für diese Ohrfeige mit einer Lobeshymne auf das Urteil: Dieses Urteil sei „großartig und bedeutend“ sowie „epochal für den Klimaschutz und für die Rechte der jungen Generation. Und es sorgt für Planungssicherheit für die Wirtschaft“.

Auch Vizekanzler Scholz bedankte sich demütig für die Ohrfeige aus Karlsruhe. Er nannte das Urteil „großartig“ und einen „coolen Spruch“. Die Kläger hingegen – Solarförderverein, Fridays for Future, sowie Jugendliche aus Nepal und Bangladesch und andere – jubelten zu Recht. Denn das Urteil ist ein Meilenstein für den Klimaschutz, es ist hochpolitisch und geradezu historisch. Immerhin scheinen sich jetzt im Wahlkampf auch die Alt-Parteien klimapolitisch bewegen zu wollen. 2021 ist ja schließlich ein Superwahljahr. Und Präsident Biden hat in den USA vorgemacht wie man mit Klimaschutz auch Wahlen gewinnen kann.

Und so liefern sich jetzt auch die deutschen Alt-Parteien geradezu einen Überbietungswettbewerb um den allerbesten Klimaschutz. Nur: wie ernst meinen Sie es wirklich damit?

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Flexibilität von Biogasanlagen kann nun doch ausgebaut werden

In der EEG-Novelle vom Dezember 2020 hatte die schwarz-rote Mehrheit im Bundestag einen dramatischen Fehler gemacht. Ausgerechnet der Flex-Bonus für Biogasanlagen wurde – sogar rückwirkend – für Bestandsanlagen massiv gekürzt, womit eine positiv in Gang gekommene Umrüstung von Biogasanlagen zu mehr Flexibilität jäh gestoppt wurde.

Nun hat der Bundestag seinen Fehler mit der EEG-Novelle im Juni 2021 korrigiert und das ist gut so. Biogasanalgen laufen immer noch meistens in der Grundlast, erzeugen also Strom auch dann, wenn viel Solar- und Windstrom im Netz ist. Dabei sind gerade Biogasanlagen in der Lage – sofern sie dafür technisch umgerüstet werden – flexibel vor allem dann Strom einzuspeisen, wenn es Solar- oder Windflauten gibt, meistens während den sogenannten winterlichen Dunkelflauten, in denen auch die Abwärme der Biogasanlagen benötigt wird. Um die Mehrkosten für diese Umrüstung aufzufangen, wurde der Flex-Bonus eingeführt, welcher eine positive Wirkung entfaltet und nun wieder entfalten kann.

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Berlin soll als erste deutsche Metropole bis 2030 klimaneutral werden

Heute hat die Berliner Initiative Klimaneustart im Rahmen einer Pressekonferenz die Volksinitiative #Berlin2030 gestartet. Das Ziel ist, genügend Unterschriften zu sammeln, für ein Volksbegehren, bei dem über die Erreichung der Klimaneutralität bis 2030 in Berlin abgestimmt werden soll. Zugegen waren neben den Initiator*innen und mir auch Vertreter*innen von Fridays for Future Berlin, dem PIK, Ecosia sowie Prof. Volker Quaschning und viele weitere Persönlichkeiten der Berliner Klimabewegung, um sich gemeinsam für ambitionierte, aber notwendige Klimapolitik auf lokaler Ebene stark zu machen.

Hiermit rufe ich alle Berliner*innen dazu auf, diese wichtige Initiative zu unterstützen und vor allem zu unterschreiben. Wie und ab wann das geht, erfahren Sie im Text oder hier.

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Klimaunion legt das aktuell offensivste Klima-Politikpapier vor

Die von Fridays for Future angestoßene gesellschaftliche Klimaschutz-Debatte lässt nun immer mehr offensive und damit hoffnungsvolle Politikvorschläge auftauchen.

Im politischen Raum hat der Verein Klimaunion, gegründet von CDU- und CSU-Mitgliedern, angetreten, um in der Union eine wirksame Klimaschutzpolitik durchzusetzen, nun ein sehr bemerkenswertes Klimaschutzpapier vorgelegt.

Schon der Titel des Politikvorschlages spricht für sich: „Die Jahre, auf die es ankommt. 100% saubere Energie bis 2030„.

100% Erneuerbare Energien bis 2030 – Noch nie wurde von einer politischen Gruppierung einer im deutschen Bundestag vertretenen Partei die Forderung und Machbarkeit eines in der Tat notwendigen Umbaus der gesamten Energieversorgung bis 2030 vorgelegt.

Die Aus- und Umbauziele orientieren sich an dem vor kurzem von der Energy Watch Group vorgelegten Szenario für 100% Erneuerbare Energien für Deutschland bis 2030.

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Die Amtszeit der „Klimakanzlerin“ Merkel geht zu Ende. Ihre Klimabilanz ist katastrophal.

Seit Frau Merkel als Umweltministerin und „Klimakanzlerin“ tätig ist, hat sich die Erde massiv aufgeheizt. Ihre Politik hat dazu beigetragen.

Angela Merkel wurde im Oktober 1994 Umweltministerin Deutschlands und hat damals das vollkommen unwirksam gebliebene UN-Klimaschutzabkommen in Kyoto 1997 maßgeblich mitgestaltet. Von 1998 bis 2005 führte sie die Opposition im rot-grünen deutschen Bundestag an und wurde 2005 Kanzlerin, was sie 16 Jahre lang blieb. Ihre gesamte politische Agenda war maßgeblich mit dem Klima- und Umweltschutz verbunden. Viele geben Frau Merkel bis heute das Attribut „Klimakanzlerin“, was suggeriert, sie habe sich in ihrer politischen Laufbahn wirkungsvoll für den Klimaschutz eingesetzt.

Doch wie sieht die Klimabilanz von Frau Merkel am Ende ihrer Kanzlerschaft wirklich aus?

Um das beurteilen zu können, muss man die Rolle Deutschlands für den globalen Klimaschutz, oder eher: dessen Versagen, richtig einordnen.

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Bundesregierung setzt auf teures & klimaschädliches CCS, um das wirtschaftliche Überleben der fossilen Wirtschaft zu sichern

Die Bundesregierung will den Export und die Speicherung des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) im Meeresboden außerhalb des deutschen Hoheitsgebiets möglich machen. Aus Verbrennungsgasen der Kraftwerke, Raffinerien und Industrieanlagen soll das Klimagas CO2 abgeschieden werden und dann in „sicheren“ unterirdischen Depots über lange Zeiträume gelagert werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür werden bereits angepasst, berichtete kürzlich die WELT unter Berufung auf das Bundesumwelt- und das Bundeswirtschaftsministerium. Norwegen, die Niederlande, Belgien und Großbritannien bereiten zum Teil mit Milliardenaufwand die Verpressung großer Mengen Kohlendioxid im Meeresboden vor. Deutschland will diese Möglichkeit nutzen. Der Weg dafür wird gerade frei gemacht.

Die Abkürzung CCS kommt aus dem Englischen: Carbon Capture and Storage, also: Kohlenstoff einfangen und lagern. Bei CCS-Verfahren wird von fossilen Energieerzeugungsanlagen wie Kohlekraftwerken und anderen Industrieanlagen erzeugtes CO2 abgetrennt und unter der Erde eingelagert. CO2 soll somit nicht in die Atmosphäre gelangen, sondern in geeigneten geologischen Formationen gespeichert werden. In Frage kommen dafür ausgebeutete Erdgas- oder Erdöllagerstätten, saline Aquifere oder der Meeresuntergrund. CCS dient Politik und fossiler Wirtschaft als Feigenblatt, fossile Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle in Zeiten des Klimawandels weiter zu nutzen

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Die neue INSM-Kampagne: Das letzte(?) Aufbäumen der fossil-atomaren Wirtschaft in Deutschland

Jahrzehntelang war die deutsche (Wirtschafts-)Politik fest im Griff des konventionellen Energiesektors, der mit fossilen und atomaren Rohstoffen (Erdöl, Erdgas, Kohle, Uran) sowie den Technologien und Industriezweigen, die mit diesen Rohstoffen versorgt werden (Atom-, Kohle-, Erdgaskraftwerke, Auto- & Flugbauer, Heizungs-& Chemiekonzerne, industrielle Landwirtschaft u.v.a.m.).

Eine kleine historisch bedeutsame Ausnahme bildete die rot-grüne Bundestagsmehrheit, in der zwar nicht alles perfekt war, aber dennoch mit dem EEG der historische Durchbruch für die Erneuerbaren Energien gelang, womit das fossile/atomare Zeitalter schnell abgelöst werden hätte können.

Ansonsten hatte die klima- und umweltzerstörende Konzernwirtschaft des Erdölzeitalters alle Regierungen aus CDU/CSU, SPD oder FDP seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts fest für ihre Interessen vereinnahmt.

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Kurs Klimakollaps

Ein sensationelles neues Buch von David Goeßmann zum weltweiten Klimaversagen

In seinem kürzlich erschienen neuen Buch „Kurs Klimakollaps – das große Versagen der Politik“ hat David Goeßmann in klarer Sprache und mit hunderten Fakten das politische Versagen der Weltklimabeschlüsse und der nationalen Klimapolitiken belegt. „Das Buch zeigt am Beispiel Deutschlands und der USA auf, wie die Welt auf Kurs Klimakollaps gebracht und über Jahrzehnte gehalten wurde“ (S.19)

Auch der gestern zu Ende gegangene G7-Gipfel, samt abschließendem Beschluss, reiht sich erneut in die tausenden internationalen und nationalen Beschlüsse insbesondere der Industrienationen ein, die hauptsächlich das Aufheizen der Atmosphäre auf heute schon unverantwortliche 1,2°C zu verantworten haben.

Wie immer beschönigte Kanzlerin Merkel auch gestern wieder das wiederholte klimapolitische Versagen der G7: Merkel hat die Ergebnisse des G7-Gipfels beim Klimaschutz als „starkes Bekenntnis“ gewertet: „Aber ich glaube, das Bekenntnis zum Klimaschutz, zum 1,5-Grad-Ziel, zum Pariser Abkommen von allen G7-Ländern: Das ist schon ein starkes Bekenntnis,“ so Merkel.

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Kampf um das EEG auch bei den Grünen

Im letzten Jahrzehnt, unter den verschiedenen Regierungen Merkel wurden immer mehr Kernelemente des EEG, die im Jahre 2000 erfolgreich auf den Weg gebracht wurden, so verändert, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien Stück für Stück massiv unter die Räder kam.

Im Wahlprogramm der Grünen, welches am Wochenende verabschiedet wird, gibt es nun eine heftige Debatte um genau eine der wichtigsten Grundlagen des EEG. Es ist wichtig, dass die Grünen Delegierten dem Vorschlag des Bundesvorstandes zur Senkung der EEG-Umlage mit Hilfe einer Steuerfinanzierung nicht zustimmen. Ansonsten würde ein von Union und SPD bereits eingeführter Sargnagel des EEG auch durch grüne Politik abgesegnet, statt nach der möglichen Regierungsübernahme korrigiert.

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Stromerträge der Windparks

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Tolle Videos zur Windkraft

NDR-Doku

Windkraftanlagen wandeln die Energie des Windes in elektrische Energie. Der Film verrät, wie genau die gigantischen Windräder für ihren Standort konzipiert sind.

Quelle: Youtube / NDR

Weitere interessante Videos finden Sie hier.

 

 

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