Nur die allerdümmsten Kälber…

Wir leben in einer sehr bemerkenswerten Zeit. Und wir Menschen sind eine besonders bemerkenswerte Spezies, homo sapiens. Doch ganz besonders seltsam verhält sich zurzeit homo GERMANICUS. Ein Kommentar von Franz Alt

Am einem Tag warnen uns über 2.000 Wissenschaftler des Weltklimarats IPCC in einem dramatischen  Appell vor einer drohenden  Heiß-Zeit und  schon am nächsten Tag fordern deutsche Autobauer, dass die EU das Selbstmordprogramm unserer Spezies noch beschleunigt. Zur selben Zeit will eine deutsche Firma namens RWE im Hambacher Forst einen Rest-Wald abholzen, um weiter Braunkohle, den gefährlichsten Klimakiller und Selbstmord-Beschleuniger, verbrennen zu können. Die Bosse dieser Firma machen damit ihrem Namen RWE (Räuber, Wegelagerer und Erpresser) alle Ehre. 

Wer sind wir eigentlich?

Homo  sapiens oder  homo demens? Wie verhalten wir uns wohl bei der nächsten Wahl? Gilt auch jetzt noch immer das Motto: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber? Das wäre natürlich eine glatte Beleidigung aller Rindviecher. Denn diese planen kein Selbstmordprogramm. Nur Menschen tun so etwas.

Wahrscheinlich können bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen die CSU, die SPD, die CDU, die AfD und vielleicht auch die FDP die 5%-Hürde überspringen, obwohl all diese Parteien für das Selbstmordprogramm mit verantwortlich sind. Warum sind wir nur so doof? Warum bilden wir uns noch immer ein, dass wir die Krone der Schöpfung sind? Keine Tierart und keine Pflanzenart bereitet ihren eigenen Untergang vor, nur wir tun es.

Noch nie hat eine Maus eine Mausefalle gebaut, aber homo sapiens zerstört sich selbst. Deutschlands Auto-Manager und Energie-Bosse blamieren sich und uns als Wähler und Konsumentinnen wie nie zuvor, obwohl die Alternativen zum Suizid-Programm längst bekannt sind. Es ist technisch schon lange kein Problem mehr, Elektroautos zu bauen und statt auf Braunkohle auf Erneuerbare Energie zu setzen. Doch die Kohle- und Benzin-Republik Deutschland will um jeden Preis so weitermachen  wie bisher.

Bildungsrepublik Deutschland? Von wegen. Fossil-Republiken haben keine Zukunft.

China, Norwegen, Japan, Kalifornien, Island und viele andere Länder sind dabei entschieden weiter als das Technik-Land Deutschland, das lange anderen als Vorbild galt. Deutschlands Auto- und Energie-Bosse und ihre Kumpane in den alten Parteien arbeiten gemeinsam am Untergang unserer Spezies. Und wir Wähler unterstützen sie dabei mehrheitlich. Wenn wir die Grünen nicht endlich zur großen Volkspartei machen, werden wir alle  mit schuld. Es ist hohe Zeit, in der Umweltpolitik neudurchzustarten.

Bisher waren die Grünen zu schwach

Aber das können aufgewachte und aufgeweckte Wähler und Wählerinnen ja ändern. Was muss eigentlich noch passieren bis wir die Zusammenhänge zwischen Klimazerstörung und unserem Wahlverhalten begreifen?

In diesen Tagen jammern die Konzernbosse routinemäßig und reflexartig wieder über den angeblichen Verlust von Arbeitsplätzen und merken gar nicht, dass Jobs auf einem kaputten Planeten sehr wenig Sinn machen.

Ein paar Fragen müssen wir alle ganz grundsätzlich beantworten: Was ist uns wichtiger: Autos oder das Klima? Zukunftsfähige Jobs durch erneuerbare Energien oder Kohle? Die Alt-Parteien oder die Lebens-Parteien? In Österreich heißt das Landwirtschafts-Ministerium Lebens-Ministerium.  Wie gesagt: Nur die allerdümmsten Kälber…  

Quelle   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.sonnenseite.com

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Trotz schlimmster Wahlergebnisse und schlimmster Wetterextreme beschließt die GroKo das Aufheizen des Planeten weiter zu beschleunigen

Nun werden CDU/CSU und SPD den in Deutschland ohnehin schon auf viel zu niedrigem Niveau dahin dümpelnden Ausbau der Erneuerbaren Energien noch weiter verlangsamen.

Der von der deutschen Bundesregierung bereits in den letzten Jahren mit Füßen getretene Klimaschutz wird damit weiter torpediert – beschlossen just an einem Tage, wo große Teile Italiens von Unwettern schlimmsten Ausmaßes verwüstet werden, welche auf die Erderwärmung und in deren Folge die starke Erwärmung des Mittelmeeres zurückzuführen sind.

Offensichtlich haben CDU/CSU/SPD auch nichts aus den verheerenden Wahlschlappen der letzten Wochen gelernt. Die vielen Wähler, die ihnen den Rücken kehrten und zu Bündnis 90/Die Grünen wanderten, haben dies vor allem getan, weil ihnen die fehlende Klimapolitik der GroKo Angst macht. Sie fürchten zu Recht, dass Verwüstungen wie jetzt in Italien, auch Deutschland immer häufiger und heftiger heimsuchen werden.

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EU-Parlamentsbeschluss: Die verheerende Plastikverseuchung wird damit nicht gelöst. Es braucht endlich politische Beschlüsse eine abfallfreie Kunststoffwirtschaft auf den Weg zu bringen.

Inzwischen ist es in einer großen gesellschaftlichen Debatte angekommen: Der Plastikmüll erstickt unsere Umwelt, vermüllt die Meere, verseucht auch uns Menschen mit Mikroplastik und tötet massenhaft Tiere, die das Plastik aus der Umwelt fressen und elend daran zugrunde gehen – nicht nur Seevögel und Delfine, sondern auch Kamele in der Wüste Abu Dhabis, wie mir ein Tierarzt in einer erschreckenden Dokumentation schon vor Jahren zeigte.

Nun hat das EU-Parlament diese Woche einen viel beachteten Beschluss gefasst, um das Problem anzugehen. Verboten werden soll eine Menge von Plastikartikeln, die insbesondere die Strände der Weltmeere vermüllen:  Einweggeschirr, einzelne Verpackungen, Plastikstrohhalme, Haltestäbchen für Luftballons, Fischernetze und einige andere.

Ist das nun die Lösung des Problems der weltweiten Plastikmüllverseuchung? Ganz klar: Nein. Es wird weder die Vermüllung mit Makroplastik, noch die mit Mikroplastik beendet. Zu groß sind die Kunststoffproduktgruppen, als dass sie mit dem Verbot einzelner Produktgruppen erfasst werden können. So werden, selbst wenn der Beschluss tatsächlich Gesetzeskraft erlangt, weiterhin riesige Kunststoffmengen Meere, Naturräume und Siedlungen überschwemmen, mit Makro- und insbesondere mit Mikroplastik.

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Bayernwahl zeigt: Klimaschutz ist wahlrelevant Jetzt das Volksbegehren für Klimaschutz in die Verfassung weiter stärken

Der Wahlausgang in Bayern mit dem großen Erfolg für Bündnis 90/Die Grünen belegt, dass immer mehr Menschen echten, wirksamen Klimaschutz politisch einfordern.

Sie sehen die sich rasant ändernden und verschlechternden Bedingungen für die Lebensgrundlagen der Menschheit. Gerade in den letzten Wochen, wo Teile Floridas durch Hurrikan Michael Zerstörungen wie in einem Krieg erleiden mussten oder der Hitzesommer und die nicht enden wollende Trockenheit in weiten Teilen Bayerns haben Menschen wachgerüttelt.

Die klare Antiklimaschutzpolitik von CSU, SPD, FDP war für viele bayerische WählerInnen die entscheidende Motivation – neben dem Einfordern von mehr Humanität in der Asylpolitik – ihre Stimme den Grünen zu geben. So belegt z.B. die Wahlanalyse der ARD, dass Umwelt- und Klimaschutz für 73% der Grünwähler sehr wichtig für ihre Wahlentscheidung war.

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IPCC-Bericht warnt eindringlich, aber die vorgeschlagenen Maßnahmen sind unzulänglich

Der Weltklimarat IPCC setzt mit seinem aktuellen Sonderbericht die richtigen Botschaften, dass die Menschheit wesentlich mehr für den Klimaschutz tun muss. Doch selbst die vom IPCC vorgeschlagenen Maßnahmen werden den Erkenntnissen über die Dramatik des Klimawandels nicht gerecht. Wie in der Vergangenheit kann dies dazu führen, dass Klimaschutz nicht so stark stattfindet, wie es sein müsste.

Noch immer gibt der Weltklimarat die Ansage, dass die Menschheit noch große Mengen Kohlendioxid und andere Treibhausgase emittieren darf und bezieht sich dabei auf die Nichtüberschreitung von 1,5°C Erderwärmung.

Doch zwei gravierende Beobachtungen der letzten Jahrzehnte machen nicht nur mich nervös.

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Stromerträge der Windparks

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