Mut und Lust statt Wut und Frust

Der Klimawandel ist da – er ist gefährlich, betrifft alle, wir sind die Ursache. Die Klimafrage ist auch eine Gesundheitsfrage. UNO-Generalsekretär sagt zurecht: „Der Planet ist in Lebensgefahr.“

Wir ernten jetzt, was wir gesät haben. Wer Zehn-Liter-Autos fährt, bekommt Corona und Klimawandel.

Die nächste Bundesregierung kann und muss deshalb:

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Die blockierte Energierevolution

Derzeit sind politische und mediale Debatten vor allem geprägt durch Schnelllebigkeit, Überschriften dienen als Argument, vieles, was über die Länge eines Tweets hinausgeht, wird nicht weitergelesen und auch Interviews und Artikel kratzen aus Zeit- und Platzgründen oft nur an der Oberfläche. In solchen Zeiten ist es besonders wertvoll, wenn sich Journalist:innen wirklich Zeit nehmen um Hintergründe zu beleuchten.

Einer dieser Journalisten ist David Goeßmann, der erst kürzlich in seinem – absolut lesenswerten – Buch „Kurs Klimakollaps“ die politischen Unzulänglichkeiten der deutschen Regierungs- und Politiklandschaft kritisch und eindrucksvoll aufarbeitete. Goeßmann hat mit mir ein ausführliches Interview, um nicht zu sagen Gespräch, geführt. Es geht natürlich um Klimaschutz, wie er gelingen kann und auch darum, wer ihn wie verhindert und was nötig ist, um diese Blockaden einzureißen.

Das ganze interview lässt sich auf der Medienplattform Kontext TV anhören und anschauen.

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Beschwerde gegen Deutschland bei EU-Kommission über Untätigkeit bei Bürgerenergie

Die Regierung demonstriert wieder und wieder, dass sie den Klimaschutz nicht ernst nimmt und an der Behinderung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien erkennt man es besonders gut.

Diese klimaschädliche Politik der Bundesregierung führt nun dazu, dass nach einer Hochrechnung des Ökoinstituts in 2021 die Treibhausgasemissionen wieder kräftig um 60 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gestiegen sind.

Im letzten Jahre feierte sich die Bundesregierung selbst, dass sie ihr (sowieso viel zu schwaches) Emissionsminderungsziel von 40% auf Basis der Emissionen von 1990 erreicht hatte. Allen war klar, dass dies nicht das Ergebnis besonderer Klimaschutzaktivitäten der Bundesregierung war, sondern der im Wesentlichen zwei Effekten geschuldet ist: der Einbruch der Wirtschaft in der Corona Krise und ein besonders gutes Jahr für Windkraft und Solarstrom.

Nun hat aber die Wirtschaft wieder mit erhöhter Energienachfrage in 2021 wieder deutlich angezogen, aber es gab ein eher durchschnittliches Jahr für Wind und Sonne. Zudem sind auf Grund von unzulänglichen Gesetzbestimmungen erste Ökostromanlagen nach dem Ende der EEG-Vergütungsdauer sogar vom Netz gegangen. Das Ergebnis ist krass: In 2021 liegen die Emissionsminderungen nur noch bei 36%.

Schlimmer kann das Versagen der Bundesregierung nicht attestiert werden.

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Die Welternährung ist massiv gefährdet, durch Agrarkonzerne und die Erdüberhitzung

Vielfach findet man in der öffentlichen Debatte, dass die Welternährung, insbesondere angesichts einer kommenden Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen, nur durch intensive Landwirtschaft, immer höhere Flächenerträge, also durch große Agrarkonzerne gesichert werden kann. Dies bedeutet aber Monokulturen, hohen Pestizid und Mineraldüngereinsatz, was gleichzeitig hohe Treibhausgasemissionen erzeugt. Dies hat fatale Auswirkungen für das Klima der Erde, die gesunde Ernährung der Menschen und letztendlich kann auch der weltweite Hunger so nicht bekämpft werden. Gerade mit einer immer weiter steigenden Erdtemperatur werden immer mehr Ackerflächen zu Wüsten, zu unbebaubaren Überschwemmungsgebieten oder fallen dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer. Mit intensiver Landwirtschaft Ernährungssicherheit zu schaffen, ist ein glatter Irrweg. Solche Behauptungen kommen aus den Konzernetagen der Agrarkonzerne zur Sicherung ihrer klima- und gesundheitsschädlichen Geschäftsmodelle.

Vor allem im jahrelangen Streit um eine Reform der EU-Agrarpolitik zeigen sich die wahren Machtverhältnisse im Kampf um die vorherrschenden Ernährungssysteme – ökologisch, klimaschützend, sozial kleinbäuerlich auf der einen Seite oder intensive Monokulturen, Einsatz von Giften und Mineraldüngern und klimaschädlich, wie dies die großen Agrarkonzerne meist praktizieren.

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