Schlechte Luft führt zu mehr Corona-Toten

Immer mehr wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass schlechte Luftqualität auch zu höheren Todeszahlen durch die Corona-Pandemie führt. Yaron Ogen, Geowissenschaftler an der Uni Halle-Wittenberg hat diese Zusammenhang in vier europäischen Ländern – in Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland – untersucht. Von Franz Alt

Fünf Regionen hatten besonders hohe Stickstoffdioxid-Belastung. Ergebnis: 80% der Corona-Todesfälle traten in diese Regionen auf.

Stickstoffdioxide schädigen die Atemwege und begünstigen Atemwegs- und Herzkreislauf-Erkrankungen. Gegenüber der TAZ sagt Yaron Ogen: „Da das neuartige Corona-Virus ebenfalls die Atemwege befällt, liegt die Vermutung nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen der Luftverschmutzung und Todeszahlen bei Covid 19 geben könnte“.

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Coronakrise: Bundesregierung versagt bei ganzheitlicher Gesundheitspolitik

Die Coronakrise beherrscht das öffentliche und private Leben und hat den politischen Diskurs vollständig im Griff. Die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie greifen tief in die grundgesetzlich garantierten Freiheiten der Menschen ein. Sie führen zu einer erstmals durch staatliche Maßnahmen verordneten wirtschaftlichen Krise, die Existenzen bedroht, zu Massenentlassungen führt und unzählige Insolvenzen verursacht – besonders schlimm sind kleine und mittlere Familienbetriebe betroffen. Die sozialen Auswirkungen der Krise sind noch schwer zu quantifizieren, aber auch diese werden enorm sein. Immer mehr Menschen, Unternehmer*innen wie Arbeitnehmer*innen sind verzweifelt und wissen nicht mehr, wie sie finanziell überleben sollen. Ein Hilfsprogramm auf Bundesebene mit 150 Mrd. Euro wird zwar einiges auffangen, aber sicherlich nicht alles. Dafür steigt die Staatsverschuldung, mit all den Gefahren für die Sicherheit der Renten, der Beamtenversorgung und der Aufrechterhaltung staatlicher Aufgaben in Bildung, Infrastruktur und Gesundheitswesen. Die Auswirkungen einer solchen extremen Staatsverschuldung kann niemand überblicken.

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Brexit? Nicht bei der nuklearen Zusammenarbeit!

Die Europäische Kommission hat kürzlich einen Entwurf für ein Abkommen über die künftige Partnerschaft zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich (UK) veröffentlicht.

In diesem Entwurf sind weitgehende Vereinbarungen von EU-Seite vorgeschlagen, die eine enge Zusammenarbeit im Atomsektor vorsieht. So sollen EU und UK weiterhin in wesentlichen Punkten, wie der Förderung der Forschung von Kernspaltung und Kernfusion für Energieanwendungen, eng kooperieren. 

Die Forschungszusammenarbeit z.B. für neue Atomreaktortypen, wie kleine und mittlere Reaktoren (SMRs); die Kernfusion; der Austausch von Wissen; der Handel mit nuklearen Brennstoffen, ja, sogar mit angereichtem Uran, welches für Atombomben und Forschungsreaktoren benötigt wird und viele andere für eine nukleare Wirtschaft notwendige Aktivitäten sollen nach Willen der EU weiter möglich sein.

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