Aktuelles der Windkraftwerke

Was sind und wie entstehen Extremwetterereignisse?

Der Novemberertrag unserer Windkraftanlagen lag bei 86 % bis 118 % des erwarteten Ertrages. Wir haben im November wieder aufgeholt. Nur die Mettweiler 3 ist noch mit -1,4 % leicht im Minus. Die genauen Ertragszahlen stehen wie üblich in unseren Monatserträgen.

Wie geht Deutschland mit dem Klimawandel um? Die Bundespolitik kümmert sich um andere Dinge, die ihr wichtiger erscheinen. Der Normalbürger wird mit geschlossenen Tankstellen konfrontiert, die keinen Sprit verkaufen, weil der Rhein als Transportweg weitgehend ausfällt. Die Kartoffelpreise stiegen um 50%. Weitere Lebensmittelpreise werden wohl nachziehen wegen der Jahrtausenddürre. Mit unserem Wald sieht es nicht gut aus. Drei Generationen Borkenkäfer entwickelten sich diesen Sommer, um unseren Fichten den Garaus zu machen. Diese konnten den Käfer wegen fehlendem Wasser nicht ausharzen, um sich zu schützen. Allein in Rheinland-Pfalz müssen eine halbe Million Kubikmeter Holz deswegen "notgeschlachtet" werden, um den Käfer in diesen Bäumen zu stoppen. Auf forstdeutsch heißt das lapidar "eingeschlagen" werden. Der Käfer findet ideale Bedingungen vor, um sich jetzt bei diesem Klima in Deutschland auszubreiten. Das ist auch Klimawandel.

Interessant. Bislang bauen die Entscheidungsträger in Deutschland auf fossile Energien. Gerade diese bereiten uns jetzt größte Probleme. Seltsam, es wurde immer davon geredet, dass Wind- und Solarkraftwerke unstet sind und keinen gleichmäßigen Strom liefern. Jetzt tut es der gesamte fossile und atomare Kraftwerksverbund, weil kaum Kühlwasser da ist und weil Transporteinrichtungen fehlen die Kohle zu transportieren, die aus Australien und anderswoher auf der Welt kommt. Auch für den Sprit, den unsere Autos, LKW und Flugzeuge brauchen, gilt das. Ich muss sagen, sehr interessant. Meiner Meinung nach wäre das Stromnetz in Deutschland ohne Solar-, Biomasse- und Windstrom zusammen gebrochen.

Anstatt sich mit den erneuerbaren Energien unabhängig zu machen, haben sich die Entscheidungsträger verzockt. Die Kosten werden natürlich an die Verbraucher weitergegeben. Ja, die Wahrheit zu erkennen ist eine kostbare Gabe.

Was sind und wie entstehen Extremwetterereignisse?

Regen:

Ja, wenn die Temperatur steigt, bedeutet das nicht unbedingt nur am Badesee im November liegen und chillen. Warme Luft kann halt exponential mehr Feuchtigkeit tragen, als kalte Luft. Also ein Vielfaches. Das bringt uns Starkregen. Also nicht wie gewohnt mal 1 bis 2 cm Regen innerhalb einer Stunde (10-20 Liter pro m²), sondern 10 bis 20 cm (100-200 Liter pro m²) und mehr. Jeder Zentimeter Regen entspricht 10 Liter Regen pro Quadratmeter. Da kommt was zusammen. Geschehen hier in Deutschland.

Trockenheit:

Über den Festlandmassen, also Europa, bildet sich bei Hitze meist ein Hochdruckgebiet. Da gibt’s wenig Regen für Deutschland, wenn die Luft aus Osten kommt. Die hat sich da schon ausgeregnet. Wenn sich dann noch der Atlantik gut aufgeheizt hat, ist da westlich von uns auch ein Hochdruckgebiet über dem Nordatlantik. Regen ade, sogar monatelang. Geschehen hier in Deutschland.

Hitze:

Die meisten Gebiete der Erde, wohl etwa 70 bis 80% werden durch die Hitze zwischen 2030 und 2045 unbewohnbar werden. Kein schöner Ausblick. Es ist aber Ursache und Wirkung. CO2 und Methan wirken eben bereits im "parts per million"-Bereich. Bis dahin wird sich wohl die durchschnittliche Erdtemperatur um 8° Celsius erhöht haben. Diese Zahlen wurden bereits schon vor 10 Jahren von Wissenschaftlern genannt. Es wurde entrüstet darauf reagiert. Keiner konnte es sich vorstellen. Es sprengt unser Bewusstsein. Doch es wird immer konkreter.

Stürme:

Die Tiefdruckgebiete / Hurrikans und die Hochdruckgebiete werden wesentlich größer werden, als vor 20 Jahren. Das kommt durch die höhere Energie in der Atmosphäre, durch die höhere Lufttemperatur. Was bislang 1000 Kilometer Durchmesser hatte, wird einen Durchmesser von bis zu 6000-8000 Kilometer haben, Kontinentgröße, größer als Ozeane. Diese Monster haben die Fähigkeit innerhalb kürzester Zeit mit mehreren Hundert Stundenkilometern Geschwindigkeit, Millionen von Kubikkilometern kalte Luft blitzschnell aus dem hohen Norden weit in den Süden bis an den Äquator zu verfrachten. Oder heiße Luft aus dem Äquatorbereich bis über den Polarkreis in den Norden zu verfrachten. Skandinavien hat es dieses Jahr ein bisschen vorgeführt bekommen. Mit dieser Verfrachtung von Millionen von Kubikkilometern Atmosphäre kann alles geschehen: Hitze, aber auch massive Kälteeinbrüche, Schneestürme, Hitzestürme, Ausdörrung von Kontinenten. Alles wird durcheinander gemischt. Den hundertjährigen Kalender können wir vergessen. Das Wetter wird keine Tabuzonen mehr kennen durch diese massiven Verfrachtungen von solch riesigen Luftmassen. Mitte November hatten wir ein Tiefdruckmonster auf dem Atlantik westlich von Europa, stationär mit 3.600 Kilometer Durchmesser und mit Windgeschwindigkeiten über 115 km/h, also ein Hurrikan. Mit Hilfe weiter nördlich gelegener Tief- und Hochdruckgebieten saugte es Luft bis von nördlich von Spitzbergen an. Das ist eine Verfrachtung von Kaltluft um 6.400 Kilometer. Wie lange bleiben solche Monsterstürme noch fern von Europa auf dem Meer?

Tornados:

Ja, bereits mit F4 in Belgien. Also mit über 400 km/h Geschwindigkeit. Deutschland ist mit Berlin mitten in einer Tornadoalley, einer Tornadostraße. Das Allgäu ebenfalls.

Meeresspiegelanstieg:

Ja, der kommt dann als allerletztes. Der meißelt dann die Klimaveränderung unverrückbar für ewig fest.

Kohlensäure:

Nebenbei verwandelt sich das CO2, das wir kräftig produzieren, bei Kontakt mit Wasser in Kohlensäure. Meeresfische vertragen das nicht und werden wohl bald keine Nachkommen mehr zeugen können. Schalentiere, also Muscheln, werden kein Kalkgehäuse mehr produzieren können bei dem Milieu.

Methan:

Das produzieren wir doch gar nicht! Ja, nur setzen wir durch die Hitze vom CO2 Prozesse im Permafrostboden und in den Kontinentalabhängen der Meere in Gang, wo dieses Gas in unsere dünne Atmosphäre freigesetzt wird und unsere Atmosphäre ungleichmäßig mehr als das CO2 aufheizt, indem es noch besser die lange Infrarotstrahlung, des von der Erdoberfläche reflektierten Sonnenlichtes, das eigentlich ungestört in den Weltraum entweichen möchte, auffängt. 85 mal besser. Nicht zu vergessen sei, dass bei der Förderung und Verteilung dieses Gases für unseren Heizbedarf extrem viel durch Leckagen direkt in die Atmosphäre entweicht. Das macht alle Vorteile der Gasnutzung zunichte. Umweltmäntelchen ade!

Waldbrände:

Durch die Hitze und Trockenheiten entstehen als Nebeneffekt weltweit Waldbrände in ungeahntem Ausmaß. Auch im Winter ist so was möglich. Dem Feuer ist es egal, welche Jahreszeit herrscht. Hauptsache das Holz ist trocken genug. Was macht da das Argument, bei höherem CO2 wachsen die Pflanzen schneller? Wie schnell wachsen denn Pflanzen oder Wälder bei Trockenheit?

Ja, und dann fangen wir noch Kriege an wegen diesen albernen fossilen Energien, anstatt auf Wind, Sonne und Biomasse zu setzen, das jedes Land hat.

Herzlichen Glückwunsch Entscheidungsträger! Verzockt!

Ich bin sehr erfreut, dass es immer mehr Menschen gibt, die die jetzige Klimasituation in ihrem tatsächlichen Ausmaß erkennen. Ich stelle fest, dass einfache Menschen klüger sind, als alle Entscheidungsträger. Je mehr wir an der Ausbeutung der Erde mit Kohle, Gas, Öl und der Verseuchung durch Atomenergie festhalten, um so früher kommen die Resultate, die der Mensch bestimmt nicht will. Ich finde es faszinierend, wie sich über Erhöhung der Ölförderung unterhalten wird, oder über Beibehaltung der Kohleverstromung, die eindeutig die Situation für Mensch und Tier auf der Erde noch verschlimmern. Wie ignorant müssen alle sein, die an diesem Geschäft teilhaben. Inklusive ganze Regierungen. Es ist wirklich interessant.

Kein Geld der Erde wird es keinem Menschen gestatten, dieser Situation zu entfliehen. Das ist gut zu wissen. Die Flucht auf einen anderen Planeten ist eine Utopie. Der Mars hat gerade einmal 1% des Atmosphärendruckes der Erde. Da wirst du bald zu einem Ballon und die Körperzellen haben bei diesem Druck schon längst angefangen zu kochen! Auf dem Meeresspiegel der Erde ist der Siedepunkt des Wassers bei 100° Celsius. In einer Höhe von 19 Kilometer Höhe kocht bereits jede Zelle unseres Körpers. Den Druck der Marsatmosphäre findest du auf der Erde in 30 Kilometer Höhe. Der Siedepunkt des Wassers liegt da bereits bei -4° Celsius! Da explodiert sogar dein mitgebrachtes gefrorenes Essen! Da geht das Wasser direkt vom gefrorenen Zustand in den gasförmigen über, Sublimation genannt.

Wir wünschen Ihnen allen eine freudige Advents- und Weihnachtszeit und ein Gutes Neues Jahr 2019.

Erneuerbare Energien, klar kosten die was, aber fossile Energien kosten uns das Leben!

Wir sollten die fossilen Energien Öl, Kohle und Gas, inklusive Atomenergie sofort stoppen, jegliche Verwendung.

Der Kohlendioxidgehalt der Luft steigt mehr und mehr und mit ihm die Temperaturen, die Stärke der Stürme, Überflutungen, Dürren, Wetterextreme - wir arbeiten mit unseren Windkraftanlagen dagegen.

Mit unserem Windstrom sorgen wir mit dafür, dass Atomerz, Kohle, Gas und Öl in der Erde bleiben. Jeder Liter Erdöl, jedes Kilo Kohle, jeder Liter Gas und jedes Gramm Atomerz, das wir in der Erde belassen, ist gut und verseucht mit seinen Giften nicht unsere Erde. CO2 ist ein Gift. Nur die erneuerbaren Energien lassen uns sorgenfrei leben und lassen unseren Himmel weiterhin blau und unser Land weiterhin grün erstrahlen.

Die Windkraftwerke Obere Nahe und unsere über 250 Teilhaber der Bürgerwindparks engagieren sich seit über 23 Jahren für eine Welt ohne Atom und fossile Energieträger und den Erhalt der Lebensbedingungen für Menschen. Mit unseren Windkraftanlagen tragen wir zur Sicherheit der Energieversorgung Deutschlands bei.

Mit den Besten Wünschen

Konrad Alles

Stromerträge der Windparks

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