Aktuelles der Windkraftwerke

Bald kann man um Grönland herumschippern

Der Septemberertrag unserer Windkraftanlagen lag bei 70 % bis 85 % des erwarteten Ertrages. Wir profitieren aber immer noch von den windstarken ersten Monaten dieses Jahres und sind deshalb immer noch im Plus. Nur die Mettweiler 3 ist mit -1,2 % leicht im Minus. Die genauen Ertragszahlen stehen wie üblich in unseren Monatserträgen.

Handelszölle sind eine interessante Sache. Sie erinnern mich an die Kleingeistigkeit der deutschen Grafen, Herzöge und andere Adelige im Mittelalter. Ist die Konkurrenzfähigkeit nicht das, was wir durch die Globalisierung wollten? Eigentlich verteuern Handelszölle nur die Waren für die normalen Menschen. Wenn ein Land bei einer Ware nicht mehr konkurrenzfähig ist, hat das etwas mit den eigenen Produkten zu tun, die entweder teurer, oder nicht den Erwartungen der Verbraucher entsprechen. Es kann aber auch sein, dass in einem anderen Land die Umwelt durch die Herstellung des Produktes durch nicht eingehaltene Umweltstandards vergiftet wird, inklusive der Menschen und deshalb das Produkt billiger angeboten werden kann. Lohn ist auch eine Sache. Dieser repräsentiert auch die eingehaltenen Umweltstandards.

Handelszölle haben aber etwas super Gutes für unsere Erde aufgrund der ausufernden Transportlust mancher Güterdisponenten und den Erwartungen der Verbraucher alles bekommen zu können. Wegen einer fehlenden Steuer für CO2 wird die Erde nun geschützt durch die Steuerbarrieren.

Eigentlich sollte weltweit eine saftige Steuer für CO2 und Atommüll geschaffen werden. Andere Steuern aber sollten gemindert oder abgeschafft werden. Wer sich für die Erde nicht nachhaltig verhält, soll dafür kräftig bezahlen. So würde bei der Herstellung und dem Transport von Waren darauf geachtet werden, diese möglichst ohne CO2 Entstehung herzustellen und zu transportieren. Dabei sollten wir nicht abgeschreckt werden, wenn diese Steuer 9 Euro pro Liter Sprit und 3 Euro pro Kilowattstunde aus Kohlestrom sein sollte. Wie komme ich auf diese Zahlen? Für die Herstellung von einem Liter Treibstoff braucht man 3 Liter Rohöl als Gesamtbilanz für die Kette der Herstellung von Treibstoff, vom Bohrloch bis zu deinem Auto, oder für den Flieger, der dich ins Urlaubsparadies bringt. Dabei entwickelt ein Liter Treibstoff 3 Kilogramm CO2. Allein um ein Kilo CO2 wieder aus der Atmosphäre heraus zu holen, braucht man einen Euro. Also 3 Liter Erdöl multipliziert mit den 3 Kilogramm CO2 macht 9 Euro.

Beim Kohlestrom ist die Rechnung dieselbe. Man braucht 3 Kilo Kohle für Stollen graben, die Maschinen dazu herzustellen, den Arbeitern Essen geben, das Eisen für riesige Tagebaubagger herzustellen, Schiffe für den Kohletransport von Australien nach Deutschland zu bauen, die Schiffe mit Treibstoff zu versorgen, die Schiffsmannschaft mit Essen und Kleidung versorgen und und und, um ein Kilo Kohle letztendlich zu verstromen. 3 Kilo Kohle ergeben 9 Kilo CO2. Aus dem einen verbleibenden Kilo gewinnt man lächerliche 3 Kilowattstunden Strom. Von den 30 möglichen kWh der 3 Kilo Kohle gehen also 27 Kilowattstunden als Abwärme in unsere Atmosphäre. Gerade mal 10% gewinnt man aus Kohleverstromung. Das ist Dinosaurierzeitalter! Summa summarum erzeugt man 3 Kilo CO2 pro erzeugte Kilowattstunde Kohlestrom also 3 Euro Steuern drauf hauen!
Mann o Mann, wenn diese Gesamtbilanz-Eurozahl als KEG (Kohleenergiegesetz)-Zuschlag auf deiner Stromrechnung steht, dann denkst du anders über den EEG (Erneuerbaren Energie Gesetz)- Zuschlag von 0,07 Euro auf deiner Stromrechnung*lach

Da sind Windkraftwerke und Photovoltaikmodule in der Gesamtenergiebilanz einfach zu berechnen. Nach nur 3 bis 6 Monaten haben diese Kraftwerke ihren eigenen Strom für deren Herstellung, Betrieb und Entsorgung hergestellt. Es entsteht halt kein CO2, kein Atommüll, kein Müll bei der Verwendung des Betriebsstoffes. Was ist deren Betriebsstoff? Es ist die Sonne, die die Energie für die Solarzellen liefert. Die Sonnenwärme verursacht auch die Winde auf der Erde für die Windkraftanlagen. Und sie laufen lange. PV- Module produzieren 40 bis 50 Jahre lang Strom. Windkraftanlagen gemäß Standsicherheitsgutachten ebenfalls 40 bis 50 Jahre.

Jetzt kommt aber das größte Problem mit dem CO2 und auch mit dem Atommüll: wohin damit??? Der Mensch verhält sich so wie Hefebakterien in einem Fass Wein. Anfangs sind es wenige Bakterien. Diese produzieren Alkohol als Abfallprodukt! Wenn sie sich jetzt im großen Maßstab vermehren, entsteht viel Alkohol. Was beinahe alle Weinliebhaber nicht wissen: Sie trinken die toten Bakterien. Ja, die Hefebakterien sterben an ihrem eigenen Ausscheidungsprodukt, dem Alkohol. Dabei gibt es verschieden Arten von Hefebakterien, jede mit einer eigenen Überlebensgrenze bei der Konzentration des Alkohols. Portweinhefebakterien haben die höchste mit 13 bis 17% Alkohol.

Dasselbe tun die Menschen mit dem CO2, mit dem Atommüll, Plastik, Unkrautvernichtungsmittel, etc., mit dem Müll insgesamt, den sie von sich geben. Sie gehen an ihren eigenen Abfallprodukten zugrunde. Ist doch einleuchtend, oder? Wieso sollten Menschen etwas anderes erleben als alle Wesen um uns herum? Machst du eine Kuh auf eine Wiese, geht es ihr gut, machst du hundert Kühe auf die Wiese, finden diese außer ihren stündlichen Hinterlassenschaften keinen sauberen grünen Grashalm mehr! Auch der stärkste Bulle kann sein Revier sauberer Wiese nicht verteidigen, weil er selbst Grund des Problems ist. Das, als Hilfe für die vermögenden Leute, die denken, sie könnten dem Ganzen irgendwie entrinnen :-)

Ja, die Hefebakterien bekommen ein neues Fass, um mehr Wein zu schaffen, wir aber bekommen von niemanden eine neue Erde. Damit wir auch diese mit unseren Giften umwandeln? Nur, um uns zu vermehren? So wie die Hefebakterien?

Festen Glaubens an die fossilen Energien starren viele Menschen auf die jetzige Situation, Extremwetterereignisse, den fehlenden Netzausbau. So wie ein erschöpfter Wanderer stoisch nach unten auf den nächsten Schritt starrt, unfähig abzuschätzen, wohin sein weiterer Weg führt. Zu erschöpft ist er von all dem Stress des übermäßigen Wanderns. Was kommt? Der Wanderer hat sich in seinem Stress verlaufen, es wird dunkel, er hat Hunger, also geht er immer größere Risiken ein. Seine Sichtweise wird immer kürzer und radikaler. Schließlich stürzt er ab. Ein typischer Unfall in den Bergen. Meinst du wirklich die ganzen Wetterextreme sind einfach nur so da und zeugen nicht von schwieriger werdenden Bedingungen?

Die weiteren Schritte sind in allen Lebenslagen entscheidend für die Übersicht. Lauf erst auf einen Berg um einen Überblick zu bekommen. Das Ziel der 100 % Erneuerbaren in allen Bereichen: Strom, Wärme und Verkehr, Sektorkopplung genannt, gut disloziert, verteilt in ganz Deutschland, dann braucht man keine zusätzlichen Überlandstromnetze! Mit einem großen Überschuss an 350 Gigawatt Wind-, 400 Gigawatt Solarenergie und 50 Gigawatt Biomasseenergie gewinnt man die elektrische Grundlast und alle Energie, die wir brauchen, mit Wasserstoff aus Elektrolyse unsere geliebten Schiffe und Airliner versorgen, auch die Industrie, die dann endlich sauber wird und keine Umweltverschmutzungen mehr macht. Jede Pflanze verwendet Wasserstoff als Energieträger. Wieso machen wir das nicht? 

Nur noch etwa 100 Kilometer festes Eis gab es an der über 1100 Kilometer breiten Nordküste Grönlands. An dieser Küste sollte das Eis eigentlich nie schmelzen. Dort ist es üblicherweise 10 bis 20 Meter dick. Das Forschungsschiff Polarstern konnte dieses Jahr bis zur Mitte der Nordküste Grönlands in einem bis zu 100 Kilometer breiten eisfreien Band bequem dahin schippern. Von der Westküste Nordgrönlands ist die Küste ebenfalls bis auf einen letzten Rest beinahe eisfrei. Ist auch mal interessant in einem Kreuzfahrtschiff um Grönland zu schippern…

Der zur Zeit nach oben schnellende Ölpreis ist interessant zu beobachten. Vor vielen Jahren war ein Peak Oil vorausgesagt, dass also die technische Ölproduktion ihr mögliches Maximum überschritten hat. Das ist bis jetzt nicht eingetreten. Doch werden wir mit anderen Fakten konfrontiert, die uns den Ölpreis und damit die Spritkosten für Autos und die Heizkosten für die Häuser in die Höhe treiben. Es sind die menschlichen und politischen Faktoren des Ölpreises, die man nicht einkalkuliert hat und die man niemals unter Kontrolle haben wird, solange die Menschen egoistisch handeln. Hier ein Embargo gegen erdölproduzierende Länder, dort ein Bombenanschlag auf Pipelines oder riesige Tanks, da ein Hurrikan der die Ölplattformen in einen Sicherheitsmodus herunterfährt. Wie fragil ist unser fossiles System?

Bei den Erneuerbaren Energien hast du Sonne und Wind in jedem Land. Da gibt es keinen Kampf darum, du brauchst die Dinge nicht ex- oder importieren, es ist nicht mal notwendig mit großen Überlandleitungen den Strom weit zu transportieren, weil du ihn vor Ort produzierst! Weisheiten, und damit Glück sind schwer zu verstehen, verschleiert durch unsere Konzepte und steifen Vorstellungen. Die Wahrheiten sind so einfach!

Was könnten wir eine schöne Erde haben mit erneuerbaren, nachhaltigen Energien und nachhaltiger Denke! Es wäre ein immerwährendes Paradies hier auf Erden.

Erneuerbare Energien, klar kosten die was, aber fossile Energien kosten uns das Leben!

Wir sollten die fossilen Energien Öl, Kohle und Gas, inklusive Atomenergie sofort stoppen, jegliche Verwendung.

Der Kohlendioxidgehalt der Luft steigt mehr und mehr und mit ihm die Temperaturen, die Stärke der Stürme, Überflutungen, Dürren, Wetterextreme - wir arbeiten mit unseren Windkraftanlagen dagegen.

Mit unserem Windstrom sorgen wir mit dafür, dass Atomerz, Kohle, Gas und Öl in der Erde bleiben. Jeder Liter Erdöl, jedes Kilo Kohle, jeder Liter Gas und jedes Gramm Atomerz, das wir in der Erde belassen, ist gut und verseucht mit seinen Giften nicht unsere Erde. CO2 ist ein Gift. Nur die erneuerbaren Energien lassen uns sorgenfrei leben und lassen unseren Himmel weiterhin blau und unser Land weiterhin grün erstrahlen.

Die Windkraftwerke Obere Nahe und unsere über 250 Teilhaber der Bürgerwindparks engagieren sich seit über 23 Jahren für eine Welt ohne Atom und fossile Energieträger und den Erhalt der Lebensbedingungen für Menschen. Mit unseren Windkraftanlagen tragen wir zur Sicherheit der Energieversorgung Deutschlands bei.

Mit den Besten Wünschen

Konrad Alles

Stromerträge der Windparks

Alle Windparks Windkraftanlage Dambach Windpark Hoppstädten
 
        
Windkraftanlage Mettweiler 1 Windkraftanlage Mettweiler 3 Windkraftanlage Mettweiler 4 & 5



© 2007-2018 - Windkraftwerke Obere Nahe Verwaltungs GmbH
Trauntalstraße 34 - 55767 Brücken - Tel. +49 (0) 67 82 98 14 00 - Fax +49 (0) 67 82 98 14 01 - Email: info(at)windkraftwerke.de

×

Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite besser zu machen. Mehr Infos hier: Datenschutzerklärung

Mehr Infos