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Aktuelles der Windkraftwerke

Kernkraftwerke sind nicht für den Krieg gebaut

Der Augustertrag unserer Windkraftanlagen lag bei 70 % bis 86 % des erwarteten Ertrages. Die genauen Ertragszahlen stehen wie üblich in unseren Monatserträgen.

Die Unwissenheit über die Gefährlichkeit der Atomkraftwerke ist interessant. Was in Fukushima passiert ist, kann jedem Atomkraftwerk, derer es derzeit 432 in Betrieb befindliche auf der Welt gibt, passieren. Es müssen dabei nicht Tsunamiwellen sein, die den Stromeigenbedarf des AKW abrupt unterbrechen. Es reichen auch ein paar Haubitzenschläge oder ein Mehrfachraketenwerfer, die die Stromtrassen des AKW zerstören. Das geht alles blitzschnell, innerhalb von Sekundenbruchteilen. Wenn die Stromversorgung des AKW schlagartig zusammenbricht gibt es nur noch die Notstromgeneratoren, die die Abschaltung des Reaktors aktivieren können. Man hat bei der Konstruktion aller Kernkraftwerke nicht bedacht, dass die komplette Stromversorgung weg ist. Wer rechnet schon damit, dass das Höchstspannungsnetz in Deutschland ausfällt. Vielleicht die 110 000 Volt oder die 220 000 Volt Hochspannungsleitungen, die kann man als Puffer bei einem Stromausfall abschalten, aber nicht doch die Höchstspannungsebene mit 380 000 Volt! 

Bei einer solchen, durch kriegerische oder terroristische Handlungen erzwungenen Notabschaltung müssen Cadmiumstäbe in einem Prozess, der in so einer Situation ewig dauert, zwischen die Uranstäbe geschoben werden. Das Cadmium fängt dann die Neutronen ein, die das angereicherte Uran produziert. Wenn jetzt aber das Bedienpersonal ebenfalls liquidiert wurde, gibt es niemanden, der diese Einführung der Cadmiumstäbe initiiert, oder der die Kühlwasserpumpen und unendlich viele andere Maßnahmen aktiviert. Notpumpen müssen aktiviert werden, wenn die Zuleitungen, ob Kühlwasser-, Strom- oder Datenleitungen zu den normalen Kühlwasserpumpen, zerstört sind. Auch können alle Pumpen oder die Cadmiumstäbe zerstört sein, oder die Datenleitungen und Versorgungsleitungen aller Pumpen oder die Stromleitungen zu den Motoren die die Cadmiumstäbe einbringen in die jetzt kochende Masse von dem unter Normalverhältnissen150 bis 160 atü Hochdruck stehendem und 400° Celsius heißen flüssigen Wassers im Primärkreislauf. Das AKW geht hoch. 1.000 Tonnen radioaktives Uran und Plutonium pro Kernkraftwerksblock explodieren. Da war Fukushima ein schlafender Vulkan dagegen. Nur zum Vergleich, eine Atombombe kann man mit bereits weniger als 10 Kilogramm spaltbarem Material herstellen. Mit nur einem Gramm Plutonium kann man 10 Millionen Menschen tödlich verseuchen.

Gesetzt der Fall, das Bedienpersonal ist noch am Leben und nur die Stromtrassen sind kaputtgebombt: Wir wissen alle, dass Notstromgeneratoren eine Zeitlang brauchen, um hochzufahren. In dieser Zeit funktioniert aber kein Kühlsystem mehr und auch keine Notkühlungspumpe mehr, obwohl das AKW noch auf Vollleistung fährt. Das führt unweigerlich zur Kernschmelze und ebenfalls zur Explosion. Wenn die Stromversorgung bei Dauerbeschuss durch Haubitzen oder Raketen nicht wiederhergestellt werden kann, geht auch den Notstromgeneratoren der Diesel aus. Sie überhitzen und die Kernschmelze setzt sich in Gang. Die 1000 Tonnen spaltbares Material schmelzen sich durch den Betonsockel des Kernkraftwerks in das darunter liegende Grundwasser und Grundgestein. Kernkraftwerke sind wirklich nicht für Kriege gebaut. Man hat den Fall einer kriegerischen oder terroristischen Zerstörung eines AKW nicht eingeplant. Das geht einfach nicht aufgrund der Wärmeerzeugung des kernkraftfähigen, angereicherten Urans, die noch jahrelang anhält und nach Ausbau aus dem Reaktor in gekühlten Abklingbecken sorgfältigst überwacht werden muss. Brennstäbe enthalten am Ende ihrer Lebensdauer auch noch bis zu 2% Plutonium, das man für Atombomben verwendet.

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