Aktuelles der Windkraftwerke

Auch die Klimaziele für 2030 wird die Koalition nicht erreichen

Der Juniertrag unserer Windkraftanlagen lag bei 82 % bis 97 % des erwarteten Ertrages. Die genauen Ertragszahlen stehen wie üblich in unseren Monatserträgen.

Ja, die Konflikte steigen auf dieser Welt, verursacht durch die Gier nach fossilen Treibstoffen. Die Wissenschaft ist schon längst weiter: Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Wasserstoffkreislauf, Brennstoffzellen. Leider werden in der Presse wohl aus Eigennutz der Presse Extremwissenschaftler benannt, die nichts mit dem Mainstream der Wissenschaft gemein haben. Ja, die muss es auch geben. Sonst haben wir ja nichts mehr zu lachen:-)

Der normale Mensch hat die Manipulationen der politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger, dass wir doch bitte bei den fossilen Energien bleiben sollen, längst durchschaut. Der kleine Mann ist nicht dumm. Manipulationen von ganzen Gesellschaftsschichten haben kurze Beine.

Jeder und jede sollte sich selbst gut informieren, was klimatisch, politisch und wirtschaftlich derzeit abgeht auf dieser Welt und sich ein eigenes Bild machen. Streitigkeiten entstehen beinahe nur durch die fossilen Rohstoffe. Ja, jedes Land hat eben Sonne-, Wind-, Wasser- und Biomasseenergie. Da gibt es keine Ölfelder zu klauen oder keine Möglichkeit mit Kohle den Himmel zu verdunkeln und unsere Atemluft als Mülldeponie für CO2 zu benutzen.

Zu sagen, ja die anderen Staaten sollen doch Erneuerbare Energien aufbauen, Deutschland hat doch schon so viel getan, ist dumm und derjenige ist unwissend. Es geht darum gefeit zu sein gegen die sich zeigenden ersten Auswirkungen des Klimawandels. Da produziert kein Kohle-oder Atomkraftwerk im Sommer mehr Strom, wenn der Rhein ein Bach ist, da ist kein Kühlwasser mehr da, Leute. Da wollen Millionen Menschen Strom für Klimaanlagen, um die über 50° Celsius in den Großstädten auch in Deutschland auszuhalten. Der Staat, der keine erneuerbare Energien hat, die eben kein Kühlwasser brauchen, wie Wind-oder PV-Anlagen, dessen Bürger werden jämmerlich in den sich verstärkenden Hitzewellen zu Grunde gehen.

Jetzt wird die Koalition selbst die geplanten Klimaziele von 2030 wohl nur zur Hälfte erfüllen. Na dann Prosit. Ein vermeintlich gut gelingender Schachzug wider besseren Wissens. Übrigens, der Rhein hat bereits Ende Juni 25° Celsius Wassertemperatur erreicht. Weit ist es nicht und die Kohle- und Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden, um den Rhein nicht weiter aufzuheizen, da sonst dort die Fische und andere Lebewesen sterben. Wo kriegen wir dann bloß unseren Strom her? Vielleicht aus Frankreich von den dort abgeschalteten Atomkraftwerken? Ende Juni hat es in Frankreich die Hammertemperatur von 45,9° Celsius gehabt. Das ist Rekord. Natürlich ist das die ungewöhnliche Saharaluft und eben nicht der weltweite Klimawandel:-) Die Welt liebt aber Rekorde und Wachstumskurven. Die CO2 Werte und die Temperaturwerte stellen doch beste Wachstumskurven für jeden Wirtschaftsingenieur dar.*lach

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Politische Energie for Future

Ziviler Ungehorsam gegen eine verantwortungslose Klimapolitik ist angemessen und notwendig. Schließlich geht es um nichts weniger als um die Zukunft der jungen Generation. Ein Kommentar von Franz Alt

Zwölf Städte in Deutschland haben bereits den „Klimanotstand“ ausgerufen – meist wurden sie von der „Fridays for Future“-Bewegung dazu gedrängt. Hierzulande wurden im Juni die höchsten Temperaturen aller Zeiten gemessen. Auch die CDU-Vorsitzende AKK sagt inzwischen „Wir können so nicht weiterleben“.

Bis zu 40.000 junge Menschen aus 16 Ländern haben in Aachen für Klimaschutz demonstriert und 6.000 Aktivisten haben gut vorbereitet im Rheinland Aktionen für einen raschen Kohleausstieg unternommen. Selbst der bayerische Ministerpräsident Söder will jetzt einen Kohleausstieg schon 2030 anstatt wie die Bundesregierung erst 2038. Was für ein Erfolg der neuen jungen Klimaschutz-Bewegung – parteiübergreifend.

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10. Bürgersolaranlage in Niederbergkirchen eingeweiht

Letztes Wochenende wurden in Niederbergkirchen gleich zwei neue große Bürgersolarparks eingeweiht.

Beide Anlagen zusammen haben eine Leistung von 3,75 MW. Der kleine Ort Niederbergkirchen in Niederbayern mit etwa 1.200 Einwohnern dürfte wohl eine der höchsten Pro-Kopf-Investitionen in Solarenergie haben – Solarparks, Solardächer und auch viel Solarthermie. Der Ort hatte mehrfach die Solarbundesliga gewonnen.

Doch auch nach dem Niedergang der Solarenergieinvestitionen in Deutschland ab 2013 investierten die Niederbergkirchner fleißig weiter in Dachanlagen, wie auch in Freiflächen. Widerstände gegen die PV-Anlagen in der Landschaft, wie sie in anderen Gemeinden oft erscheinen, gibt es in Niederbergkirchen so gut wie keine. Kein Wunder, denn der allergrößte Teil der Ortsbewohner ist gleichzeitig Mitglied in den verschiedenen Bürgersolaranlagen-Gemeinschaften und kann damit persönlich teilhaben an der Wertschöpfung der Anlagen.

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Erfolgreiche Wärmewende durch innovative Kältetechnologien

+++ 80% CO2-Einsparung sind möglich +++ Erdgas- und Erdölheizung obsolet +++

Zum ersten offiziellen Welttag der Kältetechnik belegt eine Kurzstudie des Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Vereins (DKV) das riesige Klimaschutzpotential der Kältetechnik. In Zusammenarbeit mit der TU Dresden kommt der DKV in seiner Studie zu dem Ergebnis, dass mit dem Einsatz von Kältetechnik und Wärmepumpen die jährlichen Emissionen im Wärmesektor um 80% reduziert werden können. Dies entspricht einem jährlichen CO2-Äquivalent von 250 Millionen Tonnen.

Die Industrie der Kältetechnik gehört mittlerweile zu den führenden Branchen Deutschlands. Dazu zählen Unternehmen wie Viessmann, Frigoteam oder auch die GEA Group. Sie alle fordern ein zügiges politisches Umdenken sowie die Förderung eines breiten Einsatzes CO2-neutraler Technologien, wie z.B. der Wärmepumpe. „Mit über 50% der verbrauchten Endenergie ist der Wärmesektor einer der größten Verbraucher fossiler Energiequellen und damit einer der größten CO2-Emitttenten in Deutschland. Bisher wurde dem Wärmesektor nicht viel Beachtung zugesprochen. Eine Förderung z.B. zur flächendeckenden Nutzung von Wärmepumpen würde einen erheblichen Beitrag zur Emissionsminderung leisten“, so Prof. Dr.-Ing. Ullrich Hesse der TU Dresden.

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Aktivitäten für Klimaschutz in Aachen, Garzweiler und Bonn

Immer mehr Menschen demonstrieren lautstark und unübersehbar gegen die Klimaschutzblockade von Regierungen und Unternehmen – letztes Wochenende wieder einmal besonders eindringlich.

Ihnen allen ist bewusst, dass vollkommen andere Handlungen in Politik, Unternehmen und auch privat notwendig sind. Das heutige „Weiter so wie bisher“ führt bis 2050 zum Ende der menschlichen Zivilisation, wie eine neue eindrucksvolle Studie aus Australien belegt.

Stattdessen muss es bereits ab 2030 eine Nullemissionswirtschaft weltweit geben. Das Verbrennen von Kohle, Erdöl, Erdgas muss bis dahin vollständig beendet und zu 100% durch Erneuerbare Energien ersetzt werden.

Zurecht fordern also die vielen tausenden Demonstranten von Ende Gelände, Fridays for Future und anderen in Garzweiler das Ende der Kohlenutzung bis spätestens 2030 ein. Der zwar von der Kohlekommission bis 2038 empfohlene, aber noch nicht einmal von der Bundesregierung beschlossene Kohleausstieg käme also viel zu spät.

Dass auch international die Regierungen endlich Klimaschutz mit dem Ziel von Nullemissionen machen müssen, haben 40 000 Demonstrierende auf der Fridays for Future Demonstration in Aachen eingefordert. Demonstranten aus Frankreich, Belgien, Luxemburg, Deutschland u.a. Ländern haben dies klar gemacht.

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Auch Russland muss bis 2030 100% erneuerbar werden

Neue ernsthafte Diskussionen zum Klimaschutz in Russland lassen aufhorchen. Russland ist wegen seiner fundamental von fossilen und atomaren Energien abhängigen Ökonomie einer der größten Bremser für einen weltweiten Klimaschutz. Doch auch in Russland kommt der Ernst der Weltlage – infolge der Erdüberhitzung – allmählich an, zumindest in der politischen und wissenschaftlichen Diskussion.

So hat der Klimaschutzbeauftragte des Präsidenten Putin, Ruslan Edelgeriyev, auf der 3. Klima- und Energiewende-Konferenz in Moskau gestern angekündigt, dass Russland „demnächst“ das Klimaschutzabkommen von Paris ratifizieren wird. Zusätzlich hat er ein Klimaschutzgesetz angekündigt. Allerdings blieb er dazu sehr vage in seinen inhaltlichen Ausführungen.

Bezeichnend war die Frage der Konferenzleiterin, Tatjana Mitrova, Direktorin des Energie-Instituts der renommierten Skolkovo Moscow School of Management, wie viele der KonferenzteilnehmerInnen schon mal von dem Ziel der vollständigen Dekarbonisierung im Rahmen solcher Konferenzen in Russland gehört haben. Nur ganz wenige der über hundert TeilnehmerInnen meldeten sich dazu. Die Wissensvermittlung in Russland über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer Nullemissionsökonomie sind also völlig entscheidend, damit auch Russland ernsthaft zum weltweiten Klimaschutz beitragen kann.

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Wird 2050 schon das Ende der menschlichen Zivilisation sein?

Wirklicher weltweiter Klimaschutz? Aktuell Fehlanzeige. 2018 war das Jahr mit den bisher höchsten globalen Klimagasemissionen weltweit und das, obwohl die Erdatmosphäre mit über 420 ppm so voll mit Klimagasen ist, wie seit vielen Millionen Jahren nicht. 30 Jahre Weltklimakonferenzen sind vollkommen wirkungslos verpufft. Die Menschheit macht, mit Ausnahme Millionen aktiver Klimaschützer, mit ihrer Milliardenbevölkerung weiter wie bisher, genauso wie die meisten Regierungen, von Deutschland und Europa über USA und Russland bis hin zu Japan, Saudi-Arabien, Iran u.v.a.m.

Doch was bedeutet denn das „Weitermachen wie bisher“?

Studien z.B. vom Weltklimarat versuchen die Augen zu öffnen indem sie die Welt beschreiben, wenn sie sich weiter von heute 1,1 °C auf 1,5°C über dem vorindustriellen Niveau, also dem Pariser Klimaziel aufheizt. Danach würde der Meeresspiegel schon so stark ansteigen, dass Städte wie Miami, New York, Shanghai allmählich und womöglich unwiderruflich unter dem Meeresspeigel verschwinden. Ein Horrorszenario für hunderte Millionen von Menschen. Das 1,5°C Szenario sollte vor allem dazu dienen, der Welt die Augen zu öffnen, dass das 2°C Szenario für die Menschheit unerträglich ist. Doch die Weltgemeinschaft ist mitnichten auf dem Wege zu einer Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C oder gar 1,5°C. Die bisher bei den Weltklimakonferenzen angemeldeten Emissionsminderungen der Regierungen der Weltgemeinschaft führen zu einer Erderwärmung von mindestens 3°C, wobei höchst fraglich ist, ob denn die angemeldeten Emissionsreduktionsziele überhaupt eingehalten werden. Die deutsche Regierung ist gerade hierfür ein besonders schlechtes Beispiel, weil ja nicht einmal die eigenen unzulänglichen Emissionsziele eingehalten werden. Eine Erwärmung auf 5°C bis 2100 scheint derzeit am ehesten wahrscheinlich.

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Das EEG: Eine Erfolgsgeschichte insbesondere für die Wohlstandsentwicklung im ländlichen Raum

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien mit dem EEG ist eine Erfolgsgeschichte für ganze Landstriche und Regionen. Eine bürgerlich-gemeinschaftlich organisierte und nachhaltige Energiewende hin zu 100% Erneuerbaren Energien erzielt privatwirtschaftliche Gewinne, sichert und schafft Arbeitsplätze, erhöht die gesellschaftliche Mitgestaltung und dadurch politische Teilhabe auf lokaler Ebene und kann kommunale Haushalte sanieren. Mal ganz abgesehen davon, dass die Erneuerbaren der einzige Weg sind, um die Klimakrise einzudämmen.

Ein besonders gutes Beispiel für den Erfolg des EEG und der Energiewende als solche ist der Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Noch im Jahr 1995 bezog der Kreis 100% seines Stroms aus fossilen und atomaren Energieträgern und ließ sich als „strukturschwach im ländlichen Raum“ beschreiben. Für den Energieeinkauf mussten damals im Landkreis etwa 300 Mio. Euro ausgegeben werden, weshalb der Landkreis mit Abwanderung und erheblicher ökonomischer Schwäche zu kämpfen hatte. Verschuldungen der öffentlichen Hand nahmen kontinuierlich zu, weshalb es kaum Investitionen in Infrastruktur und Bildung geben konnte.

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Ukraine am Scheideweg zwischen Wohlstand mit Erneuerbaren Energien und Beharren im Korruptionssumpf der Energie-Oligarchen

Die Wahl des Komikers Selenskyj zum neuen Präsidenten der Ukraine hat vor allem die Sehnsucht vieler junger UkrainerInnen nach einem wirklichen Wechsel gezeigt. Das Volk möchte eine Politik, die endlich Grundlagen schafft, um aus den großen und kaum mehr ertragbaren Schwierigkeiten des Landes herauszukommen: Krieg im Osten, Korruption, Armut, Arbeitslosigkeit, Niedergang der Infrastruktur, Krankheiten durch Luftverschmutzung und Radioaktivtät und immer mehr begreifen, dass der Klimaschutz auch für die Ukraine existenziell ist.

Auf dem 2. Internationalen Forum für Ökonomie und Menschlichkeit in Kaniv, südlich von Kiew kamen letzte Woche viele engagierte Menschen aus der Ukraine und dem Ausland zusammen, um über neue Wege in der ukrainischen Politik und für die ukrainische Gesellschaft zu reden.

In meinen Redebeiträgen und Interviews im ukrainischen Fernsehen stellte ich die Umstellung der Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energien als wichtigste Säule dar, um in der Ukraine Wohlstand, Energieunabhängigkeit – und damit politische Unabhängigkeit –, ökonomisches Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Luft, Wasser und Böden zu säubern, sowie Klimaschutz zu erreichen.

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Klimaschutz von unten mit Volksbegehren unterstützen

Das im September 2018 gestartete Volksbegehren für eine Verfassungsänderung zur Aufnahmen von Klimaschutz und 100% Erneuerbare Energien in die Bayerische Verfassung macht Fortschritte. In den letzten Wochen haben sich mehrere Verbände und Vereine als Unterstützer angeschlossen. Das motiviert uns noch mehr Unterschriften für unseren Volksbegehrensantrag zu sammeln.

Link zur Unterstützerliste

Der Trägerverein „Klimaschutz-Bayerns Zukunft e.V.“ braucht viel Unterstützung um die noch fehlenden Unterschriften möglichst schon bis zur Sommerpause zu bekommen. Viele Aktive haben schon fleißig gesammelt, dafür allen  herzlichen Dank!

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Stromerträge der Windparks

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Interessante Videos

Die Sendung mit der Maus: Windkraftanlagen

Die Funktionsweise einer Windkraftanlage für Kinder erklärt. 

Quelle: Youtube / Zecman / WDR

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