Aktuelles der Windkraftwerke

Das Weltklima sollte uns interessieren, nicht unsere unwichtige Bundestagswahl

Und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 380.017 Kilowattstunden im August dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 413.134 kWh.

Das, was auf uns mit der Klimazerstörung zukommt, betrifft jeden Menschen. Es ist keine Klimaveränderung mehr, es ist eine Klimazerstörung.

Keiner kann von der Erde flüchten. Auch nicht auf den Mars, wo gerade einmal 1% des Atmosphärendrucks der Erde mit einer giftigen Atmosphäre herrschen. Auf der Titanic gab es noch Rettung von außen. Es wird jeder Mensch begreifen, was passiert, denn er wird es am eigenen Körper erfahren. Nicht nur als Worte und Bilder in den Medien, dass irgendwo etwas passiert, das uns nicht direkt betrifft, sondern etwas das in unserem direkten Umfeld stattfindet, das wir mit all unseren 5 Sinnen erfahren, die da sind: sehen, hören, riechen, schmecken und über die Haut fühlen, am eigenen Leib. Auch die Reichen und Superreichen. Keiner wird dabei ausgelassen.

Die Bundestagswahl ist inzwischen zur Farce geworden, mit allen Unweisheiten durchdrungen. Deshalb ist sie nicht mehr wichtig. Zurzeit geschehen die globalen Veränderungen sehr schnell. So entstanden in Sibirien diesen Sommer 35 Kilometer nördlich des Polarkreises am Fluss Lena in Schigansk sagenhafte + 37° Celsius. Die Tundra brennt in Grönland. In großen Teilen Sibiriens brennt die Taiga. Rauchschwaden, dicht wie Nebel schweben in Gebieten mit hunderten Kilometern Durchmesser in Sibirien. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Es ist das zweite Jahr in Folge, dass in Sibirien die Temperaturen derart explosionsartig im Sommer in die Höhe schnellten. In der Taiga mit seinen niedrigeren, viel langsamer wachsenden Waldbeständen wie bei uns, ist eigentlich Permafrostboden, das heißt in üblicherweise ca. 2 Meter Tiefe bis über 100 Meter Tiefe ist der Boden auch im Sommer gefroren, also da ist Eis!

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US-Wissenschaftler blamieren Trump

Der Klima-Ignorant im Weißen Haus blamiert sich weiter. Nach seinem angekündigten Austritt aus dem Pariser Klima-Abkommen erstellten jetzt 13 Wissenschaftsinstitute der USA einen Klimareport für den US-Kongress. Ergebnis, das soeben die Süddeutsche Zeitung so publizierte. Ein Kommentar von Franz Alt

„Die vergangenen Jahrzehnte seien die wärmsten der zurückliegenden 1700 Jahre gewesen. Seit 1880 hat sich die Welt demnach insgesamt um 0,9 Grad Celsius erwärmt, ein Großteil dieses Temperaturanstiegs ist klar auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Selbst wenn sämtliche Emissionen sofort eingestellt würden, wäre ein Temperaturanstieg von weiteren 0,3 Grad Celsius in diesem Jahrhundert unvermeidbar.“

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Immer mehr Extremwetter in Deutschland

Bisher war der Klimawandel weit weg: In Grönland schmelzen die Gletscher, in Afrika breiten sich die Dürren aus und die Klimaflüchtlinge kommen aus den armen Ländern. Doch jetzt werden die Folgen des Klimawandels auch in Europa und Deutschland immer sichtbarer. Ein Kommentar von Franz Alt

Schon seit einigen Jahren klagen Landwirte und ihre Verbände über „Extremwetter“ und seine Folgen für die Landwirtschaft und fordern Schadenersatz vom Staat, das heißt über unsere Steuergelder.

Zum Beispiel 2017 (nach einer Zusammenstellung der Süddeutschen Zeitung)

  • Mitte April gab es Frostnächte bis minus 12 Grad. Die Folge: Schäden bei der Obstblüte und im Weinbau
  • Ende April gab es extreme Trockenheit in Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz. Weniger als die Hälfte des normalen Niederschlags.
  • Mitte Juni: Starkregen und Überschwemmungen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin
  • Ab Mitte Juni Hitzewellen im Süden mit über 30 Grad sowie Hagel und Starkregen. Und zugleich anhaltende Trockenheit im Südwesten
  •  6. Juli: Gewitter mit Hagel und Starkregen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg
  • Starkregen und großflächige Überschwemmungen in Niedersachsen, Thüringen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
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Klimakatastrophe! Verursacherforschung? Merkwürdige Stille auch im Kanzlerduell

Bei fast allen großen Katastrophen der Welt berichten Medien ausführlich von den schrecklichen Auswirkungen und suchen akribisch genau nach schuldigen Verursachern.

Bauerherren wurden bei der Londoner Hochhausbrandkatastrophe als Verursacher genannt, als herauskam, dass schnell entzündliche Wandverkleidung den Brand eines Kühlschrankes beschleunigte. Nach Schuldigen wird gesucht, wenn große Fährschiffe untergehen oder Flugzeuge abstürzen. Terrorkatastrophen beherrschen tagelang die weltweiten Schlagzeilen mit der Suche nach Versäumnissen von Politikern, Polizisten und Richtern, die vielleicht Abschiebungen und Identifizierungen von Gefährdern versäumten.

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Wer ist das Institut für Wirtschaft (IW)?

„Ökonomisches Wissen erarbeiten, vermitteln und dadurch Veränderungen anstoßen – diese Aufgaben übernimmt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln mit dem klaren Ziel, unsere Volkswirtschaft zukunftsfähig zu machen.“, so beschreibt das IW Köln seine Aufgaben auf seiner Homepage

Das arbeitgebernahe Institut wird von 110 Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden getragen und hat so jährlich etwa 12 Millionen Euro zu Verfügung. Die drei Büros befinden sich in Köln, Berlin und in Brüssel. Der Direktor des Instituts ist Michael Hüther.

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Infobrief 06/2017 / Offener Brief an Schulz / Enspire Award

Infobrief

  • Offener Brief an Martin Schulz zu SPD-Klimaschutzzielen
  • Bewerbung zum Enspire Award läuft
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Wer ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Teil 2 der INSM-Reihe

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH entstand 2007 aus der berolino.pr GmbH, eine Unternehmung der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie (Gründung 1999, https://www.gesamtmetall.de), die vorher auch schon unter dem Namen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ arbeitete. Schon hier wird also die Arbeitgebernähe deutlich.

Alleingesellschafter der INSM ist das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH. (Mehr zu den Verbindungen zum IW in Teil 3).  

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Die Kampagnen der Initiative neue soziale Marktwirtschaft gegen das EEG

In der letzten Zeit gibt es im Vorfeld der Bundestagswahl wieder auffällig viele Berichte in verschiedenen Leitmedien wie Bild, Bild am Sonntag, FAZ, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Welt u.a., die die Erneuerbaren Energien in ein schlechtes Licht als Preistreiber und Problem für die deutsche Wirtschaft rücken. Eine ausgewogene Darstellung unter Berücksichtigung der positiven Effekte der Erneuerbaren Energien oder gar deren zwingende Notwendigkeit für den Klimaschutz findet dort so gut wie nicht statt. Solche Berichte haben seit vielen Jahren Konjunktur und können nur mit einer gezielten Diffamierungskampagne gegen Erneuerbare Energien erklärt werden, die dahinter steckt.

So veröffentlichte Mitte August das Institut für Wirtschaft in Köln ein Policy Paper mit dem Titel „Energiepolitische Unsicherheit verzögert Investitionen in Deutschland“ in dem es darlegt, dass Unternehmen Investitionen zurückhielten, da die energiepolitischen Rahmenbedingungen nicht genug Sicherheiten bieten würde. Dabei bezieht sich das Papier zu einem großen Teil auf energieintensive Unternehmen, die ohnehin von der gesamten oder auch teilweise von Umlagen und Entgelten befreit ist. Gleichzeitig wird kritisiert, dass durch die steigende EEG-Umlage die Kosten für Unternehmen, die nicht von diesen Ausnahmen profitieren, steigen und damit deren Wettbewerbssituation verschlechtern. Keinen Platz in der Diskussion findet, dass die Umlage unter anderem in den letzten Jahren gestiegen ist, weil die Ausnahmeregelungen zugenommen haben und somit die Belastung für die anderen Verbraucher zunimmt.

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Atomwirtschaft ruiniert die Slowakei - finanziell und ökologisch

Die Slowakei hat nach Frankreich den höchsten Atomstromanteil. Meldungen zu den slowakischen Atomdesastern dringen nur schwer in die nationale wie internationale Öffentlichkeit. 

Nun hat Le Monde in einem Bericht einmal näher hingeschaut und mit Hilfe der Ingenieurin Luba Kupke-Siposova, die seit vielen Jahren versucht, Licht in das Dunkel der Atomslowakei zu bringen, unglaubliches ans Tageslicht befördert. Dieser Bericht ist ein erneutes Dokument darüber, dass die Atomwirtschaft sowohl mit Neubauten, wie auch mit Atomunfällen in der Vergangenheit nur finanzielle und ökologische Ruinen erzeugt und ganze Staaten sogar in den wirtschaftlichen Ruin treibt. Die Slowakei sollte als mahnendes Beispiel für alle gelten, die immer noch einer Renaissance der Atomwirtschaft sehen.

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Die Warnungen vor der nächsten AKW Laufzeitverlängerung mehren sich - Bayern abgeschlagen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien

Die Stimmen, die in Bayern vor einer erneuten Laufzeitverlängerung warnen, mehren sich. 

So hat die Bundestagskandidatin für Bündnis 90/Die Grünen in meinem früheren Wahlkreis Bad Kissingen, Dr. Manuela Rottmann, eine schonungslose Analyse der aktuellen bundespolitischen und bayerischen Versäumnisse vorgenommen und gleichzeitig gute konkrete politische Lösungsansätze vorgeschlagen

Die Einschätzungen von Frau Dr. Rottman werden durch eine neueste Bundesländeranalyse der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) untermauert, wonach in Bayern der Ausbau des Ökostromes nur noch mit sehr geringen Neubauquoten stattfindet.  

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Deutsche Regierung und deutsche Wirtschaft fest an der Seite von Gazprom

Nun hat auch der DIHK als ein Sprachrohr der deutschen Wirtschaft vor den neuen US-Sanktionen, insbesondere im Gasgeschäft gewarnt

Es seien laut DIHK Projekte für die deutsche Energiesicherheit gefährdet, wenn keine neuen Erdgaspipelines nach Russland gebaut würden. Absurd! Ausgerechnet eine immer höhere Abhängigkeit von Gazprom, einem Konzern, der schon mehrfach politisch motiviert Gaspipelines in kalten Wintern abschaltete, soll die Energiesicherheit erhöhen? Bezeichnenderweise gehört der DIHK zu den Wirtschaftsverbänden, die die heimische und damit versorgungssicherste Erneuerbare Energien Versorgung stets politisch attackierte.

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Interessante Videos

Die Geschichte der Windenergie (Erklärvideo)

Ein Streifzug durch die Geschichte der Windkraft - vom Altertum bis in die heutige Zeit.

Quelle: Youtube / StoryArt

Weitere interessante Videos finden Sie hier.

 

 

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