Aktuelles der Windkraftwerke

Ein Glück - Regen!

Und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 813.363 Kilowattstunden im März dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 750.798 kWh.

Ja, es ist ein Glück, dass Europa noch Regen bekommt. Dies alles, weil der Golfstrom immer noch zusammengebrochen ist. Er endet auch jetzt bei Mittelengland und kommt eben nicht mehr in den Bereich zwischen Grönland, Island und Spitzbergen. Grönland produziert auch jetzt im März genügend Schmelzwasser, um diesen gewaltigen Strom aufzuhalten. Die Pumpe des Golfstroms funktioniert einfach nicht mehr bei Süßwassereinfluss in den Nordatlantik. Im Jahr sind es zur Zeit über 350 Kubikkilometer Schmelzwasser, das sind 350 Milliarden Tonnen Schmelzwasser! Im Sommer kam der Golfstrom letztes Jahr gerade mal nur noch auf die Höhe von Portugal.

Das ist von Vorteil für Europa. Dadurch können sich wieder Tiefdruckgebiete von Grönland auf den Weg nach Europa machen und uns kühlere Temperaturen, als die Welt zur Zeit und in Zukunft erfahren muss, bringen. Die Tiefdruckgebiete bringen uns gottseidank auch Regen, den unsere Pflanzen dringend brauchen, damit wir auch was zu essen haben.

Letztendlich bringen uns die Tiefdruckgebiete auch Wind. Nur deshalb haben wir bis jetzt mit unseren Windkraftanlagen dieses Jahr rund 10% mehr Ertrag eingefahren. Europa erhält also durch die Konstellation Grönland und Tiefdruckgebiete einen großen Vorteil zu anderen Regionen in der Welt in dieser letzten Phase der Wandlung der Erde zu einem Wüstenplaneten. Wir können sehr froh sein.

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Die Bundesregierung beschönigt mit leeren Worten ihr komplettes Versagen im Klimaschutz

2017 wurden in Deutschland insgesamt 904,7 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – 4,7 Millionen Tonnen weniger als 2016. Bundesumweltministerin Svenja Schulze beschönigt in ihrem Kommentar: "Die Klimabilanz 2017 zeigt ein gemischtes Bild“.

In Wirklichkeit sind diese vorläufigen Zahlen des Umweltbundesamtes eine Dokumentation des völligen Klimaschutzversagens der Bundesregierungen der letzten Jahre. So liegen die Emissionen 2017 sogar noch höher als vom Jahre 2014. 

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Neues Buch von Dokumentarfilmer Carl-A. Fechner zur Machbarkeit von 100% Erneuerbaren Energien

Der renommierte Dokumentarfilmer Carl-A. Fechner veröffentlicht heute sein neues Buch „Power to Change– Die Energierevolution ist möglich“: So wird wieder einmal belegt, dass die komplette Umstellung auf Erneuerbare Energien weltweit möglich ist, wenn wir es denn nur wollen.

Das Buch baut auf dem vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Power to change“ auf, in dem auch ich mitgewirkt habe. Der Film, ein eindrucksvolles Plädoyer für eine schnelle Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien, zeigt durch mitreißende Geschichten, dass sich unsere Energieversorgung dringend ändern muss und wir die Zukunft gemeinsam gestalten müssen.

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Neue Europäische Atomreaktoren erweisen sich als finanzielle und gefährliche technische Desaster

Berlin, den 20. März, 2018. Bei seinem Staatsbesuch in Indien vereinbarte Frankreichs Präsident Macron mit Indiens Regierungschef Narendra Modi letzte Woche den Verkauf von sechs französischen EPR-Reaktoren für das größte Atomkraftwerk, geplant in Jaitapur. Unbeachtet bleibt, dass Indien bisher den Atomwaffensperrvertrag nicht unterschrieben hat. Das Plutonium aus den Reaktoren könnte vollständig, ohne internationale Kontrolle, für den Bau von Atomwaffen eingesetzt werden. Auch energiewirtschaftlich sind alle EPR-Bauprojekte der letzten Jahre hochproblematisch.

Der “European Pressurized Reactor” (EPR), ein Druckwasserreaktor der in den 1990er Jahren als der Anstoß zur Renaissance der europäischen Atomwirtschaft galt, erweist sich als finanzielles und technisches Desaster. Ein neuer Bericht der Energy Watch Group zeigt, dass die von der Nuklearindustrie versprochenen wirtschaftlichen und energetischen Gewinne bei Weitem nicht realisiert wurden. Die nach wie vor unvollendeten EPR-Reaktorbauten in Flamanville (Frankreich), Olkiluoto (Finnland) und Hinkley Point C (Großbritannien) stehen exemplarisch für die Verfehlungen der Atomindustrie. Jahrelange Verzögerungen der Inbetriebnahmen, gravierende Sicherheitsmängel sowie explodierende Baukosten in Milliardenhöhe sind wiederkehrende Merkmale aller bisherigen EPR-Bauprojekte.

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Der Konflikt zwischen Windkraft und Vögeln

Der Ausbau der Windkraft an Land in Deutschland hat im letzten Jahr mit ca. 5,5 Gigawatt eine neue Rekordmarke erreicht. Doch eine Vielzahl von Gründen wird den Ausbau in den nächsten Jahren deutlich eindämmen und das, obwohl wir eigentlich einen stärkeren Ausbau benötigen, wenn man die Pariser Klimaschutzziele umsetzen will.  

Zu den Gründen gehören vor allem die Umstellung auf Ausschreibungen, die die stärkste Kraft hinter dem erfolgreichen Ausbau der Windenergie – die Bürgerenergiegemeinschaften – weitgehend aussperren. Aber auch landesspezifische Regelungen, wie die 10H-Regelung in Bayern, die den Ausbau in Bayern fast völlig zum Erliegen gebracht hat. 

Weniger in der breiten Öffentlichkeit diskutiert, aber ähnlich behindernd für den Ausbau sind die zunehmenden naturschutzfachlichen Auflagen, insbesondere für den lokalen Artenschutz, z.B. für Vögel. Sie entwickeln sich schleichend zu einem immer stärkeren Ausbauhemmnis gegen die Klimaschutztechnologie Windkraft.

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RWE und E.ON wollen sich die Geschäfte aufteilen: das Ende ihrer Energiewende

Verwundert hat sich die deutsche Öffentlichkeit letzte Woche über die unternehmerische Neuordnung von RWE und E.ON die Augen gerieben, den Kopf geschüttelt und angefangen nachzudenken, was das denn bedeutet.

Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW) und wissenschaftlicher Chair der Energy Watch Group (EWG) hat es auf den Punkt gebracht: Es ist der Ausstieg vom Ausstieg der beiden Kohle-, Atom-, Erdgas-, Erdöl- Giganten.

Ausgerechnet die erfolgreiche RWE-Tochter Innogy, erst vor zwei Jahren gegründet, um für RWE den Umstieg auf Erneuerbare Energien zu schaffen, wird zerschlagen. Auf der Pressekonferenz gab es bezeichnenderweise keine Auskunft zur Zukunft der noch riesigen Geschäfte mit Kohle, Atom, Erdgas und Erdöl in den beiden Konzernen. 

Lesen Sie hier die messerscharfe Analyse von Claudia Kemfert in der Zeitschrift Capital.

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Die Klimaschutzbilanz Deutschlands unter Kanzlerin Merkel ist katastrophal schlecht

Am 14.03. 2018 wurde Frau Merkel erneut zur Kanzlerin gewählt. Ein Grund genug, ihre Klimaschutzbilanz näher anzuschauen. Kanzlerin Merkel hat jahrelang die Öffentlichkeit getäuscht, indem sie Klimaschutzaktivitäten vorgab umzusetzen, aber in Wirklichkeit hat sie mit CDU/CSU, SDP und FDP das glatte Gegenteil organisiert. Unter Kanzlerin Merkel ist Deutschland vom Vorreiter für Klimaschutz und Erneuerbare Energien wieder zu einem großen Klimasünder geworden. Seit drei Jahren steigen in Deutschland sogar die Klimagasemissionen wieder an, statt dass sie entsprechend den nationalen Klimaschutzzielen sinken. Dabei sind diese nationalen Ziele schon völlig unzulänglich um die Pariser Temperaturziele nicht zu überschreiten. Statt sie erheblich anzuheben, kapituliert die neue Regierung sogar vor der Erfüllung der schon zu schwachen Klimaschutzziele bis 2020. 

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„Tschüss Kohle": Unterstützen Sie die Volksinitiative zum Kohleausstieg in Hamburg

Die Politik von CDU/CSU/SPD/FDP auf Bundesebene versagt, den aus Klimaschutzgründen notwendigen schnellen Kohleausstieg zu organisieren. Daher nehmen ihn nun immer mehr Bürger selbst in die Hand.

Schon im November 2017 wurde in München ein Bürgerentscheid für das schnelle Abschalten des Kohlkraftwerkes gewonnen. Jetzt gibt es auch in Hamburg eine Volksinitiative zum Kohleausstieg.

Die Volksinitiative „Tschüss Kohle" will erreichen, dass die 3 Kohlekraftwerke in Hamburg spätestens 2025 bzw. 2030 abgeschaltet werden. Der zügige Kohleausstieg ist dringend notwendig, um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen. Mehr als 30 Hamburger und internationale Organisationen und viele Aktivist*innen haben sich dafür zusammengeschlossen.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will Indien sechs EPR-Atomreaktoren verkaufen

Er stützt so den Atomwaffenausbau Indiens und gefährdet den aufblühenden indischen Solarausbau.

Am Wochenende war der französische Präsident Macron in Indien.

Kaum bemerkt von der deutschen Öffentlichkeit hat Macron dort den Verkauf von 6 französischen Atomreaktoren des Typs EPR zusammen mit dem indischen Präsidenten Modi unterzeichnet.

Dabei sind gerade die bisherigen drei EPR-Reaktoren Oikiluoto in Finnland, Flamanville in Frankreich und Hinkley Point in England ein finanzielles und technologisches Desaster. Die EPR-Reaktoren würden auch Indien nur radioaktive und finanzielle Probleme und keine Energielösungen liefern. Die Energy Watch Group (EWG) wird im Laufe der Woche eine umfangreiche Studie veröffentlichen, die die schier unglaublichen Misserfolge des EPR dokumentiert.

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Energiewende in Bayern vor dem Aus

Düstere Aussichten vor der heutigen Sitzung der Plattform Energie von Ministerin Aigner

Anlässlich der sechsten Sitzung der Plattform Energie des von der Bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner angestoßenen Energiedialogs in Bayern am 12. März in München lassen sich nur düstere Aussichten für die Erneuerbaren Energien in Bayern und Deutschland feststellen: Die Energiewende in Bayern steht vor dem Aus. Die CSU hat mit ihrer Regierungsverantwortung in Berlin und München den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit verfehlten EEG-Novellen und der 10H-Regelung weitgehend zum Erliegen gebracht. Die Lücke durch die Abschaltung der Atomkraft kann nur mit einem massiven Ausbau klimaschädlicher fossiler Kraftwerke oder Strom-Einfuhr mit neuen großen Leitungen geschlossen werden. Schon seit 2014 ist die jährliche bayerische Stromerzeugung durch das Abschalten von Grafenrheinfeld nicht durch den Ausbau von Ökostrom kompensiert worden, sondern von über 90 TWh auf unter 80 TWh in 2016 gesunken. Die bayerische Staatsregierung wird ihre selbstgesteckten Energieziele für 2021 krachend verfehlen.

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Obwohl noch nicht einmal 15% des Energiebedarfs von Erneuerbaren Energien gedeckt werden, arbeitet schon rund die Hälfte der Energiebranche für Erneuerbare Energien

Gerade die Kohlewirtschaft, insbesondere die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) jammert unentwegt, dass die Beschäftigung in der Energiebranche verringert würde, wenn der Kohleausstieg realisiert wird.  Dabei würden bei einem kompletten Umstieg auf Erneuerbare Energien wesentlich mehr Beschäftigte entstehen, als durch das Abschalten der Kohlekraftwerke und anderer fossiler und atomarer Energieerzeugung wegfallen würden. Eine gute Strukturpolitik in den Kohleabbauregionen insbesondere im strukturschwachen Ostdeutschland würde dort mit einem Kohleausstieg die Beschäftigung insgesamt stärken.

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Stromerträge der Windparks

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Interessante Videos

NDR-Doku

Windkraftanlagen wandeln die Energie des Windes in elektrische Energie. Der Film verrät, wie genau die gigantischen Windräder für ihren Standort konzipiert sind.

Quelle: Youtube / NDR

Weitere interessante Videos finden Sie hier.

 

 

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