Aktuelles der Windkraftwerke

Warum nutzen wir nicht die Brennstoffzellentechnik?

und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 709.458 Kilowattstunden im November dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 712.055 kWh.

Das Schmelzwasser von Grönland aus der Baffin Bay kommt durch den Winter langsam zum Stoppen. Dadurch setzt sich der Golfstrom in den Norden wieder langsam in Gang. Dieses Jahr dauert es wohl lange. Zumindest haben wir damit endlich mal wieder Schnee. Wir können gespannt sein, was die weiteren Folgen sind.

Zur Zeit sind in der Arktis 6° Celsius höhere Durchschnittstemperaturen wie zwischen 1979 und 2000. Interessant.

Der Pazifik zwischen Australien und Neuseeland ist bis zu 6° Celsius wärmer als ebenfalls der Durchschnitt zwischen 1979 und 2000.

Wasserstoffwirtschaft:
Wieso gehen wir eigentlich nicht schon längst bei unseren Heizungen auf die Brennstoffzellentechnik über? Damit könnten wir Strom und Wärme gleichzeitig erzeugen und vollkommen autark unsere Wohnungen und Häuser mit Strom und Wärme versorgen, zu 100%. Der Wasserstoff  dazu kommt aus Wind- und Solarparks, oder aus der eigenen PV-Anlage auf dem Dach, deren Strom einen kleinen Elektrolyseur antreibt, mit dem wir dann Wasserstoff im Sommer erzeugen, in einem Tank speichern und damit im Winter das Haus beheizen und auch allen Strom im Winter autark selbst herstellen können. Bei einem Haus mit heutigem Heizbedarf braucht man etwa 8.000 kWh pro Jahr. Der Jahresstrombedarf eines Hauses mit heutigem Standard beträgt nicht mehr als 2.000 kWh.
Nicht nur das eigene Haus oder die Wohnung kann man mit dem erzeugten Wasserstoff selbst versorgen, auch den eigenen PKW, der mit einer Brennstoffzelle fährt. Er braucht etwa 20 kWh pro 100 Kilometer. Also 4.000 kWh für 20.000 Kilometer im Jahr.
Summa Summarum macht das einen Gesamtenergiebedarf für eine Familie in einem Haus, also Strom, Heizung und PKW von 14.000 kWh. Das liefert eine PV-Anlage auf dem Dach allemal. Daraus machen wir dann Wasserstoff, den speichern wir in einem Tank. Fertig ist die Nullemission für eine ganze Familie. Klingt doch logisch, oder?
Obendrein bekommen wir dann noch jede Menge 100% reinen Sauerstoff aus der Elektrolyse. Den können wir dann auch noch verwenden, wie immer wir wollen:-)

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Hochkonjunktur für Bedenkenträger

Bedenkenträger - wohin man schaut bei den Berliner Jamaika-Verhandlungen, wenn es um Klimaschutz und Energiewende geht. Ein Kommentar von Franz Alt

Ausstieg aus der Kohle? Dann werde Deutschland de-industrialisiert. Richtig ist natürlich das Gegenteil: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Der Kohleausstieg wird Deutschland re-industrialisieren. Wer sich nicht rechtzeitig auf die Zukunft einstellt, wird von der Konkurrenz im Ausland abgehängt. 20 Länder haben auf der Klimakonferenz in Bonn soeben beschlossen, spätestens bis 2030 aus der Kohle auszusteigen. Diese neue Kohle-Ausstiegs-Koalition wird angeführt von Kanada, England und Frankreich. Weitere 30 Länder sollen bis zur nächsten Weltklimakonferenz in einem Jahr dazu kommen. Deutschland als Gastgeber der Bonner Konferenz ist nicht dabei und verschläft die Zukunft. Denn diese gehört den Erneuerbaren.

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Merkel handelt wie Trump redet

Wir vergiften Äcker, wir heizen das Weltklima auf, wir verschleudern in Jahrzehnten Bodenschätze, welche die Natur in Jahrmillionen angesammelt hat, wir essen zu viel Fleisch und wir vergiften das Trinkwasser.  Ein Kommentar von Franz Alt

Hauptursachen dieser weltweiten Dauerkatastrophe sind das Verbrennen von Kohle und Braunkohle sowie Benzin- und Diesel-Autos. Obwohl das alle wissen, können sich auch in Deutschland die Grünen bei den Jamaika-Verhandlungen mit ihrer Forderung eines Kohleausstiegs und eines Endes des Verbrennungsmotors bis 2030 bis jetzt nicht durchsetzen.

Schöner Zufall: Angela Merkel wird beim Weltklimagipfel in Bonn in der nächsten Woche wieder eine schöne Rede halten. Aber sie muss sich vorwerfen lassen, dass sie zuhause ihre Klima-Hausaufgaben nicht gemacht hat und die Grünen ausbremst – bei deren Kohleausstiegs-Plänen und beim Verbrennungsmotor. Nur 60 Kilometer vom Verhandlungsort Bonn entfernt wird im Braunkohlegebiet Garzweiler auf Teufel komm raus weiter Braunkohle abgebaut. Hauptbegründung: Arbeitsplätze.

Dabei arbeiten beim Braunkohleabbau nur noch 20.000 Kumpels – bei den erneuerbaren Energien sind bis heute bereits 340.000 neue und zukunftsträchtige Jobs entstanden. Wem also gehört die Zukunft? Wo sind die Jobs von morgen?

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Neue Dynamik für grüne Innovationen

Mit der Eco Innovation Alliance hat sich eine Initiative gegründet, die den vielen neuen ökologischen Ideen und Innovationen zum Durchbruch verhelfen will. Die Allianz, die in wenigen Wochen schon über 60 Mitglieder und Unterstützer zählt, hat es sich zum Ziel gesetzt, den direkten Austausch zwischen Start-ups und Innovationsunternehmen mit der Politik zu befördern. In den ersten Wochen seit ihrer Gründung hat die Initiative von den Medien und aus der grünen Gründerszene viel Zuspruch erhalten. Die Mitglieder kommen aus den verschiedenen Bereichen der sogenannten Green Economy und fordern die Bundesregierung gemeinsam auf, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für die Branche zu schaffen.

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PV-Anlage auf dem Acker erhöht die Flächeneffizienz um 60%

In Asien, vor allem in China, wird inzwischen bei großen Solaranlagen die Stromgewinnung mit der Ackernutzung unter den Modulen verbunden. Ziel ist es, vor allem in dicht besiedelten Räumen eine effizientere Nutzung der Fläche zu ermöglichen und so die Gesamterträge von der gleichen Fläche zu erhöhen.

In Deutschland lehnen Bauernverband und Agrarministerium die Agrophotovoltaik (APV) weitgehend ab, mit dem Argument, die PV-Anlagen würden wertvolle Ackerflächen verringern. Ein visionsloses und falsches Argument, denn genau das Gegenteil ist richtig: Agrophotovoltaik ermöglicht einen Doppelnutzen vom Acker: Solarstrom und Ackerfrüchte vom gleichen Acker.

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Koreas Energiewende beginnt

Koreas Regierung hielt bis Anfang 2017 weitgehend an der fossilen und atomaren Energiewelt fest. Fest in der Hand hatte die alte Energiewirtschaft den politischen und öffentlichen Diskurs, mit ihren zwar falschen aber dennoch immer wiederholten Argumenten wonach Erneuerbare Energien zu teuer seien, nicht schnell ausgebaut werden können und die Versorgungssicherheit gefährden würden. 

Doch seit der Wahl des neuen Präsidenten Moon Jae-in im Frühjahr diesen Jahres ändert sich dies rasch. Der Anteil der Erneuerbaren Energien soll nun von heute 2 % auf 20 % bis 2030 gesteigert werden. Ein Atomausstieg wurde beschlossen, wobei mit dem Baustopp zweier neuer Atomkraftwerke auch erste ernst zu nehmende Fakten geschaffen wurden. 7 von 59 Kohlekraftwerken sollen geschlossen werden. Mit diesen und weiteren Maßnahmen sollen die hohen koreanischen CO2-Emissionen bis 2030 halbiert werden.

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Weltweit größte Biokohleanlage in Betrieb genommen

Für einen wirksamen Klimaschutz müssen in den kommenden Jahrzehnten große CO2-Mengen aus der Atmosphäre entnommen werden. Die natürlichen Prozesse wie Aufforstung und Humusaufbau sind dazu wichtig, aber zu langsam.

Nun gibt es einen technologischen Durchbruch. Die Firma AVA GmbH hat die erste Anlage zur hydrothermalen Carbonisierung (HTC) im industriellen Stil im Industriepark Relzow bei Anklam in Mecklenburg-Vorpommern reaktiviert. AVA wird in den kommenden Jahren weitere große Anlagen mit einer Jahreserzeugung von je 50 000 Tonnen Biokohle bauen, konkrete Anfragen u.a. aus China gibt es bereits.

Gerade in China gibt es großes Interesse, da dort in den Megastädten und den intensiv genutzten landwirtschaftlichen Räumen dringend Lösungen gesucht werden, mit den riesigen, die Gewässer verschmutzenden, organischen Abfällen umzugehen. Die HTC-Anlagen nutzen als Input Klärschlamm, organische Siedlungsabfälle, Erntereste und Abfälle aus der Lebensmittelverarbeitung. Diesen problematischen Abfällen werden mit der HTC die Nährstoffe entzogen. Insbesondere Phosphor als Düngemittel kann fast vollständig recycliert werden. Der ehemals als CO2 in der Atmosphäre befindliche Kohlenstoff, welcher durch die Pflanzen in die organischen Abfälle gelangte, findet sich in der Biokohle wieder.

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Jamaika scheitert an der Modernisierungsunfähigkeit der FDP

Christian Lindner und seine FDP stürzen Deutschland mit dem Abbruch der Sondierungen in die größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik.

Christian Lindner sagte in seiner kurzen Erklärung zum Abbruch der Jamaika-Verhandlungen: „Es hat sich gezeigt, dass die vier Gesprächspartner keine gemeinsame Vorstellung von der Modernisierung unseres Landes und vor allen Dingen keine gemeinsame Vertrauensbasis entwickeln konnten."

Dieser Satz ist entlarvend. Die FDP hat offensichtlich nicht verstanden, wo die Modernisierung Deutschlands hingehen muss. Der Widerstand der FDP gegen Klimaschutz äußerte sich ja im unverständlichen Festhalten an der Kohleenergie, am krampfhaften Festhalten an der alten Verkehrspolitik mit fossilen Verbrennungsmotoren. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hat heute hierzu nochmal nachgesetzt, indem sie auf Twitter erklärte, es „gab keine Einigung bei Soli& Bildungsföderalismus, keine angemessenen Einwanderungsregeln. Stattdessen ideologische Energiepolitik, die Deutschland deindustrialisiert hätte".

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Hitzefieber der Erde steigt rasanter denn je, aber Bonner Weltklimakonferenz bietet keine Lösungen an

Ohne großen Streit ging die Weltklimakonferenz in Bonn zu Ende. Deshalb wird nun über viele Medien der Eindruck erweckt, der Klimaschutz sei in der Welt auf einem guten Wege.

Doch was bedeuten denn die Ergebnisse des Bonner Weltklimagipfels wirklich?

Dass es einen mehrere hundert Seiten umfassenden Entwurf (!) für ein Regelbuch gibt, gilt den Regierungen auf der Bonner Klimaschutzkonferenz als Erfolg. Dabei stellt dieses Regelbuch im Wesentlichen nur die notwendigen Maßnahmen zum Monitoring der Emissionsentwicklung und angestrebten Emissionsreduktionen zusammen. Wenn es dann nächstes Jahr im polnischen Katowice verabschiedet wird, kann es dann 2020 in Kraft treten. Vielleicht!

Doch schon um 2020 herum - so müssen wir fürchten – kann die Erde bei dem momentanen sich beschleunigendem Antrieb der Temperaturerhöhung das untere Ziel von Paris, die 1,5°C Erderwärmung über vorindustriellem Niveau erreicht haben, denn 2016 stand die Erde bereits bei 1.3°C.

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Bayern schafft wegen schwachem Ökostromzubau weder Atomausstieg noch Klimaschutz

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ersetzt in Bayern bei weitem nicht die Abschaltung der Atomenergie, das ergeben die neuesten Zahlen des Bayerischen Statistischen Landesamtes.

Wegen Abschaltung von Kernkraftwerken ist die bayerische Stromerzeugung 2016 gegenüber dem Vorjahr um 5,5% erheblich gesunken. Dem geringen Zubau von nur 2853 GWh bei Erneuerbaren Energien steht ein Rückgang der Atomstromerzeugung um 5283 GWh gegenüber. Dagegen stieg die Stromerzeugung aus Erdgas, was aber die Klimagasemissionen aus Kohlendioxid und Methan in Bayern nach oben treibt, statt die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erfüllen.

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Energiezukunft gemeinsam gestalten

Zu Beginn des nächsten Jahres findet wieder einmal der jährliche Kongress der 200 bayerischen und österreichischen Solar-Initiativen und die Regionalkonferenz rund um die Themen Energiewende und Klimaschutz statt.

Vom 26.-27. Januar 2018 wird in Erlangen über die gemeinsame Gestaltung der Energiezukunft diskutiert. Der Veranstaltungsort wird auch dazu dienen, die Umsetzung der diskutierten Konzepte am Beispiel der Region zu veranschaulichen. Deshalb richtet sich die Veranstaltung explizit auch an Bürgerinnen und Bürger sowie Akteurinnen und Akteure aus der Region, die sich gerne über das Thema informieren und austauschen möchten. Darüber hinaus werden Verantwortliche und Aktive der bayerischen und österreichischen Solar-Initiativen, Vertreter von Kommunen und Verwaltung, sowie Experten aus Wissenschaft, Handwerk, Industrie und Handel anwesend sein. 

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Stromerträge der Windparks

Alle Windparks Windkraftanlage Dambach Windpark Hoppstädten
 
        
Windkraftanlage Mettweiler 1 Windkraftanlage Mettweiler 3 Windkraftanlage Mettweiler 4 & 5



Interessante Videos

NDR-Doku

Windkraftanlagen wandeln die Energie des Windes in elektrische Energie. Der Film verrät, wie genau die gigantischen Windräder für ihren Standort konzipiert sind.

Quelle: Youtube / NDR

Weitere interessante Videos finden Sie hier.

 

 

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