Aktuelles der Windkraftwerke

Von der Gier des Menschen

Und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 646.738 Kilowattstunden im April dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 628.689 kWh.

Die Gier der Menschen macht unseren Planeten heiß. Jede Regierung, jede Firma, auch privat möchte man immer mehr. Dazu brauchen wir immer mehr Energie, zur Befriedung dieser Gier. Bei der Stromproduktion aus Kohle, Atom und Gas akzeptiert man, dass einerseits der Strom Wärme, Abwärme erzeugt und andererseits die Kraftwerke noch einmal doppelt so viel in unsere Meere, Flüsse und die Luft abgeben und diese Aufheizen. Einzig allein die Wind-, Wasser-, PV- und Biomasse heizen unsere Meere, die Flüsse und die Luft nicht auf.

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Windparks für Seevögel viel ungefährlicher als bisher angenommen

Eine neue Studie widerlegt den vor allem von Windkraftgegner verbreiteten Mythos vom Massensterben von Vögeln durch Windräder.

Die englische Non-Profit-Organisation Carbon Trust hat eine neue Studie veröffentlicht, die die Auswirkungen von Offshore-Windparks auf das Verhalten von Seevögeln untersucht. 

Die Studie mit dem Titel „Offshore Renewables Joint Industry Programme (ORJIP) Bird Collision Avoidance Study“ lief über einen Zeitraum von zwei Jahren und ist nach eigener Aussage die erste ihrer Art. Grundlage für die Studie war ein Multi-Sensor-Monitoring-System, welches Vögel innerhalb und außerhalb von Windparks beobachtet und somit wertvolle Ergebnisse für unser Verständnis über die Interaktion von Vögeln und Windenergie liefert.

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Schweizer Atomaufsicht will AKW-Betreibern erlauben, Europas Bevölkerung 100fach höher radioaktiv zu bestrahlen

Schweizer Atomaufsicht will AKW-Betreibern erlauben, Europas Bevölkerung 100fach höher radioaktiv zu bestrahlen

Für den Laien sagen die Grenzwerte für radioaktive Bestrahlung meist nichts aus. Daher wird die ungeheuerliche Brisanz der beabsichtigten Grenzwerterhöhung der Schweizer Atomaufsicht in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, obwohl sie, wenn sie in Kraft tritt, erhebliche gesundheitliche Auswirkungen auf Millionen von Menschen nicht nur in der Schweiz haben wird.

So berichtet Oekonews aus Österreich:

Seit 2015 steht die Schweizerische Energie-Stiftung SES u.a. in einem Gerichtsverfahren gegen die Schweizer Atomaufsicht ENSI und Axpo, die Betreiberin des Atomkraftwerkes Beznau. Der Vorwurf: ENSI wende die Sicherheitsbestimmungen bei Erdbeben im AKW Beznau falsch an.

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IRENA verlangt eine Versechsfachung des aktuellen Ausbautempos der Erneuerbaren Energien; dagegen bringt Altmaier ein Ende der Förderung der Erneuerbaren Energien ins Spiel

IRENA verlangt eine Versechsfachung des aktuellen Ausbautempos der Erneuerbaren Energien; dagegen bringt Altmaier ein Ende der Förderung der Erneuerbaren Energien ins Spiel

Die mahnenden Stimmen, dass zur Erreichung der Pariser Ziele die Weltgemeinschaft wesentlich mehr tun muss, häufen sich. Doch Minister Peter Altmaier kümmert das gar nicht und verunsichert weiter die wichtigste Klimaschutzbranche.

So hat die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) letzte Woche im Rahmen des Berlin Energy Transition Dialogue der Bundesregierung einen neuen Fahrplan für eine zielführende globale Energiewende mit drastischer Erhöhung der Ausbaugeschwindigkeit für Erneuerbare Energien vorgestellt: „Global Energy Transformation: A Roadmap to 2050“

Der internationalen Regierungsorganisation IRENA mit Sitz in Abu Dhabi gehören 180 Mitgliedsnationen an, der Anstoß zur Gründung kam von EUROSOLAR und 2004 aus dem Deutschen Bundestag.

Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, verlangt die IRENA heute ein Umdenken in der Weltwirtschaft, mit einer drastischen Erhöhung des weltweiten Einführtempos von Erneuerbaren Energien. "Die Ausbaurate bei den Erneuerbaren muss sich versechsfachen, wenn wir die Erderwärmung gemäß des Pariser Klimaabkommens deutlich unter 2 Grad Celsius halten wollen", so Adnan Amin, IRENA-Generaldirektor. Schon heute seien 90 Prozent der nötigen CO2-Einsparungen mit den bereits etablierten Technologien und durch Energieeffizienz realisierbar.

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Nun also doch: Altmaier bereitet die nächste Laufzeitverlängerung der Atomkraft vor

Finanztreff.de hat über die Vorbereitungen von Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier berichtet, die die Entschädigung der Atomkraftwerksbetreiber für entgangene Gewinne durch den Atomausstieg begleichen sollen.

Finanztreff.de: „Wie aus dem Ministerium verlautet, werden dazu [gemeint ist die Begleichung des Schadensersatzes] mehrere Varianten erörtert, die von einer Verlängerung der Laufzeiten einzelner Kraftwerke bis hin zu einem finanziellen Ausgleich reichen.“

Diese hochbrisante Meldung hat bisher kaum die Öffentlichkeit erreicht. Wie immer werden es die meisten Bundesbürger abhaken, mit dem Gedanken, dass der Ausstieg aus der Atomenergie längst beschlossene Sache aller im Bundestag vertretenen Parteien sei. Aller? Die neu ins Parlament gewählte AfD hat die Laufzeitverlängerung längst offen auf der politischen Forderungsliste. Und die Union und FDP haben längst Erfahrung, wie man Laufzeitverlängerungen durch den Bundestag zieht und viele aus ihren Reihen haben damals nur mit geballter Faust in der Tasche dem Merkelschen Atomausstiegsgesetz zugestimmt.

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Klimaschutz und Schifffahrt

Die Schifffahrt ist mit über 2% an den weltweiten CO2-Emissionen beteiligt und trägt daher erheblich zur Aufheizung der Erdatmosphäre bei. Viele der großen Ozeanschiffe für den Waren- und Personenverkehr fahren oft mit dem schmutzigsten und billigsten Schweröl. Die Abgase tragen damit erheblich zur städtischen Luftverschmutzung bei - nicht nur in den großen Hafenstädten, sondern auch mit Tourismusbooten, wie z.B. in Berlin.

Seit Jahrzehnten hat sich die internationale Schifffahrt geweigert, ihren notwendigen Klimaschutzbeitrag zu erbringen. Den 1997 in Kyoto vereinbarten Auftrag, Klimaschutzbeiträge der internationalen Schifffahrt zu schaffen, wurde so gut wie nicht eingehalten.

Nun gab es letzte Woche einen Durchbruch auf der Vollversammlung der UN-Schifffahrtsorganisation IMO in London. 170 Länder einigten sich darauf, den Ausstoß von Treibhausgasen im weltweiten Schiffsverkehr bis 2050 zu halbieren. Nur die USA und Saudi-Arabien stimmten dagegen.

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GroKo will offensichtlich keinen Kohleausstieg und tut gleichzeitig alles, um den notwendigen Strukturwandel zu verhindern

Eine Kohlekommission soll Vorschläge zur Reduzierung der Kohleverstromung und den dafür notwendigen Strukturwandel erarbeiten, so der Koalitionsvertrag der GroKo. Notwendig ist aber ein Kohleausstieg deutlich vor 2030, wenn man die Pariser Klimaschutzziele von 1,5 bzw. 2°C wirklich ernst nimmt. Doch ob nun bei dieser Regierungskommission, wo nun sogar vier Ministerien eingebunden werden, ein wirklicher und zeitnaher Kohleausstieg herauskommen wird, ist mehr als fraglich. 

Denn bei allen Beteiligten konnte bisher schon kein ernsthafter Willen zur Reduzierung der Kohleverstromung erkannt werden. Schon die letzte Regierung aus CDU/CSU/SPD hatte ja alles getan, um die Nutzung der Kohleenergie weiter zu stützen, statt sie zu beenden. Die von ihr neu eingeführte Stilllegungsprämie für einzelne Kohlekraftwerke ist nichts anderes als ein milliardenschweres neues Subventionspaket für die Kohlekonzerne.  

Die Konsequenzen sind fatal: Die CO2-Emissionen in Deutschland sind 2017 höher als 2014. Der fehlende Kohleausstieg ist neben einer versagenden Klimaschutzpolitik im Verkehr und Gebäudesektor Hauptursache, dass es in Deutschland keinen Klimaschutz mehr gibt.  

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EU-Energieatlas 2018 der Heinrich-Boell-Stiftung bietet eine Fülle von wertvollen Informationen

Wer sich über die aktuelle europäische Energiestruktur informieren will, wird im neuen europäischen Energieatlas der Heinrich-Boell Stiftung fündig.

Mit sehr vielen wichtigen Details beleuchtet der Atlas die Energiewende Europas, ihre Fortschritte und Defizite. Damit hebt sich der Atlas wohltuend von den vielen Desinformationen anderer Publikationen ab, die häufig nur die interessensgeleitete Sicht der alten Energiekonzerne darstellen.

Der Atlas liefert klare Fakten, auch im Vergleich mit anderen Weltregionen.

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Wo ein Wille ist, da gibt es auch einen Weg zu 100% Erneuerbaren Energien

Es ist erfreulich und manchmal erstaunlich, wer da alles mit großen Erfolgen und mit Riesenschritten auf dem Weg zu 100% Erneuerbaren Energien unterwegs ist. Zwei Bespiele ließen kürzlich aufhorchen.

Portugal erzeugte im letzten März bilanziell über 100 % Ökostrom. Damit wurde erstmals in einem ganzen Monat mehr Ökostrom erzeugt, als insgesamt Strom in ganz Portugal benötigt wurde. Ein großer Erfolg, den vor Jahren niemand für möglich gehalten hatte.

Nun arbeitet Portugal verstärkt daran, den Strombedarf mit Ökostrom ganzjährig zu jeder Jahresstunde zu decken. Große Leitungen nach Spanien sollen genauso helfen, wie die Speicherung und Sektorenkopplung im eigenen Lande.

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Die geplante Ausschreibungspflicht der EU-Kommission behindert erfolgreichen Klimaschutz und den dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien

Die mit der EU Richtlinie 2001 explizit ermöglichte staatliche Festlegung der Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien, die insbesondere von Ländern wie Dänemark, Deutschland und Spanien erfolgreich umgesetzt wurde, dürfte die erfolgreichste Maßnahme für den Klimaschutz in der EU sein. Das ist eine Schlussfolgerung der wissenschaftlich hervorragend belegten Analyse der Energie- und Klimapolitikberatung EnKliP. In dem Gutachten für die Friedrich-Ebert-Stiftung stellt die Studie gravierende Mängel in der aktuellen politischen Ausrichtung der EU-Kommission fest, die ohne Not die Mitgliedsstaaten zu Ausschreibungen als Regelinstrument zwingen will.

Dabei hat die EU-Kommission nach dem Lissabon-Vertrag keine Energiekompetenz. Vielmehr liegt die Verantwortung für den Energiemix alleine bei den Mitgliedsstaaten. Genau dies hebelt die EU-Kommission, mit Unterstützung vieler nationaler Regierungen wie Deutschland, seit etwa 2010 aus. Mit ihrer aus dem europäischen Wettbewerberecht und dem Ziel eines europäischen Binnenmarktes abgeleiteten verbindlichen Forderung nach Ausschreibungen, statt festen Einspeisevergütungen als Regelinstrument, greift sie de facto erheblich in die Energiehoheit der Mitgliedstaaten ein. Denn sie nimmt den Mitgliedsstaaten damit die Freiheit, das bislang mit Abstand wichtigste politische Instrument für eine Umstellung der Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energien – die staatlich festgelegte Einspeisevergütung für Ökostrom – fort zu führen. Unter dem offensichtlichen Primat der Marktwirtschaft verstößt die EU-Kommission somit in erheblichem Maße gegen den Geist des Energiekapitels im Lissabon-Vertrag, schränkt so die Energiefreiheit der Mitgliedsstaaten erheblich ein und vernachlässigt die Ziele Umwelt- und Klimaschutz. Dies ist im Jahre drei des Pariser Klimaabkommens völlig unverständlich.

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Bürgerenergie muss wieder gestärkt werden. Unterstützen Sie die Vorschläge der EU-Kommission für mehr Bürgerenergien!

Am 1.4.2000 wurde das EEG im Bundestag verabschiedet. Jetzt feierte das EEG seinen 18. Geburtstag. Für mich und dem leider viel zu früh verstorbenen Hermann Scheer war es der Grundstein, die monopolistische und zerstörerische fossile und atomare Großkonzernenergiestruktur in eine demokratische Bürgerenergie mit sauberen Erneuerbaren Energien umzuwandeln.

Tatsächlich waren es nicht die großen Stromkonzerne, E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW, die noch im Jahre 2000 über 90 % der Stromerzeugung unter sich aufteilten, die in den letzten 17 Jahren nennenswert in Erneuerbare Energien investierten.

Im Gegenteil, sie hatten noch nach Verabschiedung des EEG massiv in neue Kohle- und Erdgaskraftwerke investiert und 2010 die Laufzeitverlängerung der Atomkraft bei Kanzlerin Merkel durchgesetzt, obwohl der mehrheitliche gesellschaftliche Wille klar zum Ausbau der Erneuerbaren Energien stand und steht. Im Ergebnis besitzen daher die großen vier Stromkonzerne nur 5,4% aller Erneuerbaren Energien-Anlagen in Deutschland, dagegen haben Privatleute, Energiegemeinschaften und Landwirte einen Anteil von 42%.

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Stromerträge der Windparks

Alle Windparks Windkraftanlage Dambach Windpark Hoppstädten
 
        
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Interessante Videos

NDR-Doku

Windkraftanlagen wandeln die Energie des Windes in elektrische Energie. Der Film verrät, wie genau die gigantischen Windräder für ihren Standort konzipiert sind.

Quelle: Youtube / NDR

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