Aktuelles der Windkraftwerke

Erneuerbare Energien kosten uns Geld, Fossile kosten uns das Leben

Und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 286.783 Kilowattstunden im Mai dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 502.154 kWh. Wir hatten also deutlich weniger Windertrag, als erwartet. Es regnete auch so gut wie gar nicht bei uns. Das ist auch nicht gut für die Landwirtschaft. Bereits jetzt hat die Klimaveränderung des jetzigen Jahres Auswirkungen auf unsere Lebensmittelpreise.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat eine Meldung für das Ende dieses Jahrhunderts mit einer Meeresspiegelerhöhung von bis zu 1,70 Meter herausgegeben. Bisher war nur die Rede von 30 cm. Damals, Anfang des Jahrhunderts, als die 30 cm herauskamen, gab es eine jährliche Erhöhung von 3mm. Die 1,70 Meter, die jetzt als Schätzung herausgegeben werden, gehen wohl von einer jährlichen Erhöhung von 2 cm aus. Das ist ein erheblicher Unterschied. Meines Erachtens wird auch dieses Szenario weit übertroffen werden. Vielleicht auch um das 7-fache, wie von 3 mm auf 20 mm?

Klar, erneuerbare kosten Geld, aber fossile Energien kosten uns das Leben!

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Solarworld: Ausgebremst, gedeckelt und pleite

2010 und 2011 wurden in Deutschland noch fünfmal mehr Gelder in Solaranlagen investiert als 2015 und 2016. Die Bundesregierung hatte der einstigen Vorzeige-Zukunftsbranche eine „Atempause“ (Angela Merkel) verpasst und Wirtschaftsminister Gabriel waren 20.000 Kohle-Arbeitsplätze wichtiger als 70.000 Jobs in der Solarbranche. Ein Kommentar von Franz Alt

Aber nicht Gabriel ging pleite, sondern eine Solarfirma nach der anderen. Bis heute über 100 in Deutschland mit Zehntausenden Arbeitsplätzen.

Und jetzt hat es auch den größten deutschen und europäischen Solarkonzern, Solarworld mit 3.000 Arbeitsplätzen, getroffen. Auch Solarworld balancierte schon lange am Rand des Abgrunds, aber immer wieder gelang es dem quirligen Vorsitzenden Frank Asbeck, das Schlimmste zu verhindern. Jetzt aber musste auch er Insolvenzanmelden. Ein Alarmzeichen, Zeit aufzuwachen.

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48 der ärmsten Staaten machen offensiv Klimaschutz, doch die reichen G7 Staaten versagen

US Präsident Trump ist ein politisches Geschenk für Kanzlerin Merkel und die anderen G7 Staaten, um vom eigenen Klimaschutzversagen abzulenken. In Deutschland steigen wieder die CO2-Emissionen, aber als Sündenbock wird Donald Trump auf dem G7 Treffen in Italien – natürlich völlig zu Recht – abgestempelt. 

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Windkraftausschreibungen markieren den nächsten Schlag gegen die Energiewende

Nach dem bereits erfolgten politisch verordneten massiven Einbrechen des jährlichen Ausbauvolumens in der Solar-, Biogas-, Wasserkraft und Geothemiebranche haben viele befürchtet, dass es mit dem Wechsel zu Ausschreibungen nun auch bei der Windenergie zu einem Einbruch kommen würde. Exakt diese Befürchtungen werden nun ab 2019 Realität werden, wie man unschwer an den Ergebnissen der ersten Ausschreibung für Windkraftanalgen an Land (onshore) erkennen kann. 2017 und 2018 wird es noch genug Windprojekte zum Neubau geben, die nach den alten Regeln Genehmigung und EEG-Vergütung zugesichert bekommen haben. Es werden sicherlich um die 4.000 Megawatt (MW) Windkraft Onshore gebaut. Dann jedoch wird der Windkraftausbau ab 2019 massiv einbrechen, wenn es bei der Ausschreibungspraxis bleiben wird.

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Entwicklungen im Energiesektor der Türkei

In der Türkei gibt es sehr interessante neue Entwicklungen im Erneuerbare Energien Sektor. Der türkische Präsident Erdogan setzt zusammen mit seinem Energieminister Berat Albayrak offiziell weiterhin auf Kohle, Atomkraft und Erdgas. In der Wirklichkeit aber spielen seit den Regierungsankündigungen im letzten November Erneuerbare Energien die Hauptrolle im türkischen Energieinvestment. 

Es wird zwar weiter am ersten türkischen Kernkraftwerk Akuyu gebaut, welches vom russischen Atomkonzern Rosatom erstellt und vom russischen Staatshaushalt über Kredite finanziert wird. Dabei ist jedoch der russische Haushalt seit dem Ölpreisverfall bekanntlich fast bankrott. Eine Inbetriebnahme von Akuyu steht daher völlig in den Sternen. Auch die neue Southstreampipeline durch die Türkei dient wohl eher den geopolitischen Interessen des russischen Präsidenten Putins, als sinnvollen energiepolitischen Zielen.

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Wahl in NRW: Klimaschutz wurde abgewählt

Die Grünen müssen Klimaschutz und 100% Erneuerbare Energien zum Wahlkampfschlager bei der Bundestagswahl machen!

Wo soll das nur hinführen? Die CDU, die mit dem Wahlgewinner Armin Laschet den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv dezimiert und insbesondere die Bürgerenergiebewegung gestoppt hat, ist Wahlsieger geworden. Die FDP, die unter anderem mit Hetze gegen Windkraft ihren Wahlkampf unterfütterte, ist wieder stark geworden. Die AFD, die den Klimawandel gänzlich leugnet, einen Ausbaustopp für Erneuerbare Energien und eine neue Laufzeitverlängerung für Atomkraft will, ist in den Landtag eingezogen. Die SPD, die mit Frau Kraft immer die massiv klimaschädliche Kohle unterstützte, hat zwar stark verloren, ist aber dennoch zweite Kraft geblieben.

Die Grünen, die in ihrem Programm die Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien bis 2030 und damit die stärkste Klimaschutzagenda von allen Parteien haben, haben klar verloren und sind nur noch knapp im Landtag geblieben, wahrscheinlich ohne erneute Regierungsverantwortung.

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ODI-Report zeigt das Ausmaß verheerender Kohlesubventionen in Europa und insbesondere Deutschland

Das Overseas Development Institute (ODI) hat eine Untersuchung zu Kohlesubventionen in Europa veröffentlicht. Darin werden die 10 europäischen Länder hinsichtlich ihrer klimaschädlichen Zahlungen untersucht, die zusammen 84 % der aus den Energiesektoren resultierenden Treibhausgase produzieren: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Ungarn, Polen, Spanien und die Tschechische Republik. Diese 10 Länder subventionieren die Kohleverstromung mit 6,3 Milliarden Euro pro Jahr und seit dem Pariser Klimaabkommen werden es jährlich 800 Millionen Euro mehr. Allein Deutschland gibt jährlich ungefähr 3,2 Milliarden Euro für die Förderung von Kohle aus (inkl. Förderung, Transport, Forschung etc.), knapp 51 % der gesamten Kohlesubventionen der untersuchten Länder. 

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SolarWorld in Insolvenz

Es kam wie es schon lange abzusehen war: der letzte große Solarproduzent in Deutschland hat Insolvenz angemeldet. Erneut sind 3000 hochqualifizierte und hochmotivierte Arbeitsplätze in der einst blühenden europäischen Solarindustrie in höchster Gefahr. Die Solarindustrie wurde seit 2009 mit immer schlimmeren EEG Novellen und fehlender Solarindustriepolitik nun endgültig aktiv von den zukunftsblinden politischen Verantwortlichen aus Union, SPD und Liberalen nach China und USA verjagt.

Auch heute wieder kein Aufschrei oder gar Unterstützungsangebote von Regierungspolitik und Gewerkschaften. Offensichtlich sind in Deutschland politische Einsätze für bedrohte Arbeitsplätze nur dann opportun, wenn sie die klimaschädlichen Jobs in der Automobilindustrie oder Kohlewirtschaft betreffen. Wie schon in den letzten sieben Jahren, wo durch verfehlte Solarpolitik über 70 000 Jobs in Deutschland vernichtet wurden, wird es auch diesmal keine industriepolitische Unterstützung geben, wie sie in vergleichbaren Fällen in der Automobilindustrie sofort kommen.

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Für aktiven Klimaschutz muss die Biogasbranche wieder politisch belebt werden

Am 03.05.2017 feierte die Biogasanlage Fuchsstadt ihr 10-jähriges Bestehen. 2007 haben 17 junge engagierte Landwirte den Mut gefasst, eine große Gemeinschaftsbiogaslage zu bauen, die bis heute ökonomisch erfolgreich täglich 8.800 Kubikmeter Biogas produziert. Sie beliefern damit das E.ON Blockheizkraftwerk, welches für den großen Bundeswehrstandort Hammelburg ökologisch sauber Strom und Wärme bereitstellt. Damals konnte der Bezug von klimaschädlichem Erdgas aus Russland für den Bundeswehrstandort Hammelburg ersetzt werden; ganz im Sinne der Analysen der Bundeswehr, die ja in ihrer Studie zu peak oil die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas als hohes friedenspolitisches Risiko  einschätzte.

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Stromerträge alle Windparks

Stromerträge Dambach

Stromerträge Hoppstädten

Stromerträge Mettweiler 1

Stromerträge Mettweiler 3

Stromerträge Mettweiler 4 & 5

Interessante Videos

ENERCON E126

The Enercon E-126 is a wind turbine model manufactured by the German company Enercon. With a hub height of 135 m (443 ft), rotor diameter of 126 m (413 ft) and a total height of 198 m (650 ft), this large model can generate up to 7.58 megawatts of power per turbine. The power output of the generator was changed from 6 MW to 7 MW after technical revisions were performed in 2009. The weight of the foundation of the turbine tower is about 2,500 t, the tower itself 2,800 t, the machine housing 128 t, the generator 220 t, the rotor (including the blade) 364 t. The total weight is about 6,000 t. The first turbine of this model was installed in Emden, Germany in 2007. The list price of one unit is $14 million plus install costs.

Quelle: Youtube / Extreme World and Engineering

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