Aktuelles der Windkraftwerke

Das globale Förderband

Und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 1,02 Millionen Kilowattstunden im März dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 754.896 kWh. Wir hatten also endlich deutlich mehr Windertrag, als erwartet. Die Mettweiler 1 brachte sogar wie in alten Zeiten über 100.000 kWh in einem Monat.

Ich möchte euch heute ein Verständnis über das globale Förderband näher bringen. Es ist nicht "der" Golfstrom, der unser Klima in Europa bestimmt. Der Golfstrom ist Teil des globalen Förderbandes, oder auch Thermohaline Zirkulation genannt. Wir brauchen jetzt nicht das gesamte Förderband betrachten, nur eine kleine Erweiterung unseres Wissens.

Der Golfstrom bekommt seine Bezeichnung ab North Carolina. Er ist so groß, dass seine Strömung 100 mal so viel Wasser wie alle Flüsse der Erde zusammen genommen hat und dieses Wasser mit 6,5 km/h nach Norden transportiert. Die Wärmemenge entspricht der Erzeugung von 4 Millionen großen fossilen Dinosaurier-Kohlekraftwerken. Sein Wasser bekommt er aber aus dem Indischen Ozean. Wow, wie kommt das denn an die Ostküste von den USA?

Ganz einfach. Das warme Oberflächenwasser des Indischen Ozeans und das ist wirklich warm, macht sich auf den Weg um die Südspitze Afrikas. Von da aus geht es quer über den Südatlantik durch die Antillen in den Golf von Mexiko. Dort heizt es sich mächtig auf und kommt in den Norden zu uns bis nach Sibirien mit dieser riesigen Wärmemenge.

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Energiewende-Tempo versiebenfachen

Seit sieben Jahren gelingt es der Bundesregierung in Berlin nicht, den CO2-Ausstoß zu senken. Das ist schon deshalb peinlich, weil die Regierung damit zugeben muss, dass sie das selbstgesteckte Ziel, bis 2020 die CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 40 % zu reduzieren, glatt verfehlen wird.

27,6% Reduktion sind bisher erreicht. Und das auch nur, weil nach der deutschen Einheit 1990 die DDR-Industrie zusammenbrach und damit ca. 15% weniger CO2 freigesetzt wurden. Wallfall-Profit, Mauerfall-Profit, spotten die Amis.

Bisher war Energiewende in Deutschland hauptsächlich Stromwende. Tatsächlich konnte der Anteil des Ökostroms von 5% im Jahr 2.000 auf 33% im Jahr 2016 gesteigert werden. Aber zu einer wirklichen Energiewende gehören auch eine Wärmewende und eine Verkehrswende.  Die Effizienz von Benzinautos stieg zwar in den letzten 30 Jahren, aber wurde durch entsprechend mehr Autos wieder wett gemacht. Elektro-Autos spielen noch immer keine Rolle in Deutschland. Und mit Erdöl wird weiter geheizt wie eh und je.

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Gorleben ist Geschichte – der Gesetzgeber muss das akzeptieren

Berlin – Am 23.03.2017 hat der Bundestag das Gesetz für die Suche nach einem Endlager für Atommüll verabschiedet. Michael Müller, Co-Vorsitzender der Endlager-Kommission und Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, kritisiert den „gesetzten politischen Frame, der die Wirklichkeit überdeckt“. Müller erklärt:

Jetzt wird von einer ‚weißen Landkarte‘ geredet, als sei die Suche ein Neuanfang, die alles auf Null stelle, gleichsam die Geschichte tilge und ungeschehen mache. Das stimmt in mehrfacher Hinsicht nicht. Die ‚weiße Landkarte‘ ist ein Selbstbetrug. 

Erstens gibt es eine Geschichte des Atommülls mit konkreten Fehlern, massiven Auseinandersetzungen und einer knallharten Interessenpolitik. Diese Geschichte war und ist die Geschichte von Gorleben. Es wird keine gute Zukunft geben, wenn Gorleben im Topf bleibt.

Zweitens werden von Anfang an wichtige Regionen in Deutschland ausgenommen – zum Beispiel Städte, Naturschutzgebiete, wichtige Abbaugebiete von Ressourcen. Es kann nicht sein, dass nur naturwissenschaftliche und raumordnerische Aspekte zählen, nicht aber soziale und kulturelle.

Drittens wäre es ein klares Zeichen der Lernfähigkeit gewesen, Gorleben raus zu nehmen. Das ist leider nicht geschehen. Gorleben muss raus, denn Gorleben ist für ein Endlager nicht geeignet. Gorleben ist verbrannt. 

Der Bericht der Standortauswahlkommission war ein Schritt voran, aber jetzt muss die Politik auch die Konsequenz daraus ziehen. Gorleben ist Geschichte.

Quelle und Rückfragen bitte an

NaturFreunde Deutschlands
Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur
Michael Müller
Bundesvorsitzender
(0172) 246 21 25

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.presse.naturfreunde.de

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Trumps Klimaschutz Rollback gleicht dem Klimaschutz Rollback in Deutschland

Die  von US Präsident Trump unterzeichneten Dekrete gegen Obamas Klimaschutzpolitik sind verheerend gegen den Klimaschutz gerichtet. Er begründet dies mit dem Schutze von Arbeitsplätzen in der Kohleindustrie. Verschiedene Dekrete, die Obama nach der globalen Klimaschutzvereinbarung von Paris erlassen hatte, hat er annulliert oder abgeschwächt. Er will den Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Schutz der Kohle eindämmen und nimmt verordnete Emissionsbegrenzungen von Kohlekraftwerken zurück.

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Entwurf zum Mieterstromgesetz verschlechtert den Ökostromzugang für Mieter, statt ihn zu verbessern

Die von CDU/CSU/SPD getragene Bundesregierung missachtet den erklärten Willen der eigenen Bundestagsmehrheit immer mehr: So wurde die vom Bundestag in der EEG-Novelle geforderte Stärkung der Regionalstromvermarktung durch eine Verordnung der Bundesregierung so hintergangen, dass daraus lediglich ein Kennzeichnungsinstrument wurde; nicht aber eine Stütze für die geforderte Stärkung der regionalen Vermarktung von Ökostrom.

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60 Jahre Römische Verträge - EURATOM endlich überwinden

Zum 60. Jahrestag des EURATOM-Vertrages haben Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und ich einen Beitrag verfasst. Auf neue energie können Sie diesen auch als Gastbeitrag nachlesen. 

Am 25.3.1957 wurde mit den Römischen Verträgen der Grundstein für die Europäische Union gelegt. Diese Verträge sind eine Erfolgsgeschichte, die unserem jahrhundertelang von Kriegen durchfurchten Kontinent eine bis heute andauernde Friedenszeit garantieren. Während zwei der drei Gründungverträge, der Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und das Abkommen über gemeinsame Organe, weiterentwickelt wurden und letztlich in den Verträgen von Lissabon aufgegangen sind, blieb der dritte Gründungsvertrag nahezu unverändert: EURATOM.

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Das wahre Bild der deutschen Energiewende

Trotz hoher Bürgerakzeptanz brechen wegen verfehlter Gesetzgebung die Investitionen in Erneuerbare Energien ein, was die Energiewende gefährdet.  Am 20-21. März lud die Bundesregierung erneut die Welt zum „Energy Transition Dialogue“ nach Berlin ein. Wie jedes Jahr gab es große Reden der Bundesminister, die belegen sollten, dass Deutschland ein globaler Vorreiter der Energiewende und des Klimaschutzes ist.

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Indien, Iran und Nigeria mit Potential für ein Energiesystem aus 100% Erneuerbaren Energien bis 2050

Neue Studien zeigen, dass Länder, welche heute noch von fossilen Brennstoffquellen abhängig sind, bis 2050 ein Energiesystem aufbauen können, welches vollständig auf Erneuerbaren Energien beruht und zudem kohlenstoffneutral ist.

In Indien, dem Iran und Nigeria kann bis zum Jahr 2050 die gesamte Elektrizität aus Erneuerbaren Energien hergestellt werden und dies zu geringeren Kosten als es heutige konventionelle Quellen können. Dies zeigen die Studien von Forschern der finnischen Lappeenranta Universität für Technologie.

Das gesamte Erneuerbare Elektrizitätssystem in Indien, dem Iran und Nigeria würde 60-70 % günstiger sein als ein so genanntes „kohlenstoffarmes“ Energiesysteme, mit nuklearen und fossilen Energien in Kombination mit CO2-Abscheidung und –Speicherung (CSS).

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Infobrief 03/2017 / Vortrag IRES 2017 / Redebeiträge ABSI-Tagung 2017

Inhalt

  • Energiespeicher: Forschung und Entwicklung sind in Deutschland top, Markteinführungspolitik ist mau.
  • Redebeiträge der ABSI-Tagung 2017 online
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Lateinamerika überholt Europa bei Klimaschutz und Erneuerbaren Energien

Der WWF (World Wide Fund For Nature) lobte in seinem Bericht "Die globale Situation der erneuerbaren Energien" die Rolle von Schwellenländern wie Nicaragua, Honduras, Uruguay, Marokko, Südafrika und Jordanien beim Einsatz ökologischer Energien. Sie sind weltweit führend. 

Beispielhaft sind die Entwicklungen in Nicaragua. Dies erklärte auch Achim Steiner, Direktor des Umweltprogramms der UN (PNUMA). Aus seinem Bericht "Saubere Energie im 21. Jahrhundert" geht hervor, dass Erneuerbare Energien die Armut im Land bekämpfen und die Umweltzerstörung vermindert. Besonders positiv wird unter anderem die Einführung eines Gesetzes zur Förderung der Erneuerbaren Energien gewertet. Bis 2020 erwartet das Land, 90 Prozent seines Strombedarfs aus regenerativen Energiequellen decken zu können. Dabei setzt Nicaragua auf alle erneuerbare Ressourcen im Lande, z.B. auch auf die Geothermie.

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Nicht die Energiewende ist ein ökonomisches Desaster, sondern die letzten EEG-Gesetzesnovellen

In einem jüngsten Bericht von McKinsey wird die Energiewende erneut als Kostentreiber dargestellt, sowie die Verfehlungen vieler Ziele der deutschen Bundesregierung. Dabei nennen McKinsey und Die Welt, die darüber berichtete, die eigentlichen Gründe dafür nicht. Es sind die verfehlten Gesetzgebungen im EEG, die seit Jahren von Medien wie Die Welt und Analysten wie McKinsey vorgeschlagen und von den Bundesparlamenten seit dem Regierungswechsel 2005 durchgesetzt wurden.

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Stromerträge alle Windparks

Stromerträge Dambach

Stromerträge Hoppstädten

Stromerträge Mettweiler 1

Stromerträge Mettweiler 3

Stromerträge Mettweiler 4 & 5

Interessante Videos

NDR-Doku

Windkraftanlagen wandeln die Energie des Windes in elektrische Energie. Der Film verrät, wie genau die gigantischen Windräder für ihren Standort konzipiert sind.

Quelle: Youtube / NDR

Weitere interessante Videos finden Sie hier.

 

 

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