Merkel handelt wie Trump redet

Wir vergiften Äcker, wir heizen das Weltklima auf, wir verschleudern in Jahrzehnten Bodenschätze, welche die Natur in Jahrmillionen angesammelt hat, wir essen zu viel Fleisch und wir vergiften das Trinkwasser.  Ein Kommentar von Franz Alt

Hauptursachen dieser weltweiten Dauerkatastrophe sind das Verbrennen von Kohle und Braunkohle sowie Benzin- und Diesel-Autos. Obwohl das alle wissen, können sich auch in Deutschland die Grünen bei den Jamaika-Verhandlungen mit ihrer Forderung eines Kohleausstiegs und eines Endes des Verbrennungsmotors bis 2030 bis jetzt nicht durchsetzen.

Schöner Zufall: Angela Merkel wird beim Weltklimagipfel in Bonn in der nächsten Woche wieder eine schöne Rede halten. Aber sie muss sich vorwerfen lassen, dass sie zuhause ihre Klima-Hausaufgaben nicht gemacht hat und die Grünen ausbremst – bei deren Kohleausstiegs-Plänen und beim Verbrennungsmotor. Nur 60 Kilometer vom Verhandlungsort Bonn entfernt wird im Braunkohlegebiet Garzweiler auf Teufel komm raus weiter Braunkohle abgebaut. Hauptbegründung: Arbeitsplätze.

Dabei arbeiten beim Braunkohleabbau nur noch 20.000 Kumpels – bei den erneuerbaren Energien sind bis heute bereits 340.000 neue und zukunftsträchtige Jobs entstanden. Wem also gehört die Zukunft? Wo sind die Jobs von morgen?

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Jamaika scheitert an der Modernisierungsunfähigkeit der FDP

Christian Lindner und seine FDP stürzen Deutschland mit dem Abbruch der Sondierungen in die größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik.

Christian Lindner sagte in seiner kurzen Erklärung zum Abbruch der Jamaika-Verhandlungen: „Es hat sich gezeigt, dass die vier Gesprächspartner keine gemeinsame Vorstellung von der Modernisierung unseres Landes und vor allen Dingen keine gemeinsame Vertrauensbasis entwickeln konnten."

Dieser Satz ist entlarvend. Die FDP hat offensichtlich nicht verstanden, wo die Modernisierung Deutschlands hingehen muss. Der Widerstand der FDP gegen Klimaschutz äußerte sich ja im unverständlichen Festhalten an der Kohleenergie, am krampfhaften Festhalten an der alten Verkehrspolitik mit fossilen Verbrennungsmotoren. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hat heute hierzu nochmal nachgesetzt, indem sie auf Twitter erklärte, es „gab keine Einigung bei Soli& Bildungsföderalismus, keine angemessenen Einwanderungsregeln. Stattdessen ideologische Energiepolitik, die Deutschland deindustrialisiert hätte".

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Hitzefieber der Erde steigt rasanter denn je, aber Bonner Weltklimakonferenz bietet keine Lösungen an

Ohne großen Streit ging die Weltklimakonferenz in Bonn zu Ende. Deshalb wird nun über viele Medien der Eindruck erweckt, der Klimaschutz sei in der Welt auf einem guten Wege.

Doch was bedeuten denn die Ergebnisse des Bonner Weltklimagipfels wirklich?

Dass es einen mehrere hundert Seiten umfassenden Entwurf (!) für ein Regelbuch gibt, gilt den Regierungen auf der Bonner Klimaschutzkonferenz als Erfolg. Dabei stellt dieses Regelbuch im Wesentlichen nur die notwendigen Maßnahmen zum Monitoring der Emissionsentwicklung und angestrebten Emissionsreduktionen zusammen. Wenn es dann nächstes Jahr im polnischen Katowice verabschiedet wird, kann es dann 2020 in Kraft treten. Vielleicht!

Doch schon um 2020 herum - so müssen wir fürchten – kann die Erde bei dem momentanen sich beschleunigendem Antrieb der Temperaturerhöhung das untere Ziel von Paris, die 1,5°C Erderwärmung über vorindustriellem Niveau erreicht haben, denn 2016 stand die Erde bereits bei 1.3°C.

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Bayern schafft wegen schwachem Ökostromzubau weder Atomausstieg noch Klimaschutz

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ersetzt in Bayern bei weitem nicht die Abschaltung der Atomenergie, das ergeben die neuesten Zahlen des Bayerischen Statistischen Landesamtes.

Wegen Abschaltung von Kernkraftwerken ist die bayerische Stromerzeugung 2016 gegenüber dem Vorjahr um 5,5% erheblich gesunken. Dem geringen Zubau von nur 2853 GWh bei Erneuerbaren Energien steht ein Rückgang der Atomstromerzeugung um 5283 GWh gegenüber. Dagegen stieg die Stromerzeugung aus Erdgas, was aber die Klimagasemissionen aus Kohlendioxid und Methan in Bayern nach oben treibt, statt die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erfüllen.

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Energiezukunft gemeinsam gestalten

Zu Beginn des nächsten Jahres findet wieder einmal der jährliche Kongress der 200 bayerischen und österreichischen Solar-Initiativen und die Regionalkonferenz rund um die Themen Energiewende und Klimaschutz statt.

Vom 26.-27. Januar 2018 wird in Erlangen über die gemeinsame Gestaltung der Energiezukunft diskutiert. Der Veranstaltungsort wird auch dazu dienen, die Umsetzung der diskutierten Konzepte am Beispiel der Region zu veranschaulichen. Deshalb richtet sich die Veranstaltung explizit auch an Bürgerinnen und Bürger sowie Akteurinnen und Akteure aus der Region, die sich gerne über das Thema informieren und austauschen möchten. Darüber hinaus werden Verantwortliche und Aktive der bayerischen und österreichischen Solar-Initiativen, Vertreter von Kommunen und Verwaltung, sowie Experten aus Wissenschaft, Handwerk, Industrie und Handel anwesend sein. 

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Stromerträge der Windparks

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