Solarworld: Ausgebremst, gedeckelt und pleite

2010 und 2011 wurden in Deutschland noch fünfmal mehr Gelder in Solaranlagen investiert als 2015 und 2016. Die Bundesregierung hatte der einstigen Vorzeige-Zukunftsbranche eine „Atempause“ (Angela Merkel) verpasst und Wirtschaftsminister Gabriel waren 20.000 Kohle-Arbeitsplätze wichtiger als 70.000 Jobs in der Solarbranche. Ein Kommentar von Franz Alt

Aber nicht Gabriel ging pleite, sondern eine Solarfirma nach der anderen. Bis heute über 100 in Deutschland mit Zehntausenden Arbeitsplätzen.

Und jetzt hat es auch den größten deutschen und europäischen Solarkonzern, Solarworld mit 3.000 Arbeitsplätzen, getroffen. Auch Solarworld balancierte schon lange am Rand des Abgrunds, aber immer wieder gelang es dem quirligen Vorsitzenden Frank Asbeck, das Schlimmste zu verhindern. Jetzt aber musste auch er Insolvenzanmelden. Ein Alarmzeichen, Zeit aufzuwachen.

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Entwicklungen im Energiesektor der Türkei

In der Türkei gibt es sehr interessante neue Entwicklungen im Erneuerbare Energien Sektor. Der türkische Präsident Erdogan setzt zusammen mit seinem Energieminister Berat Albayrak offiziell weiterhin auf Kohle, Atomkraft und Erdgas. In der Wirklichkeit aber spielen seit den Regierungsankündigungen im letzten November Erneuerbare Energien die Hauptrolle im türkischen Energieinvestment. 

Es wird zwar weiter am ersten türkischen Kernkraftwerk Akuyu gebaut, welches vom russischen Atomkonzern Rosatom erstellt und vom russischen Staatshaushalt über Kredite finanziert wird. Dabei ist jedoch der russische Haushalt seit dem Ölpreisverfall bekanntlich fast bankrott. Eine Inbetriebnahme von Akuyu steht daher völlig in den Sternen. Auch die neue Southstreampipeline durch die Türkei dient wohl eher den geopolitischen Interessen des russischen Präsidenten Putins, als sinnvollen energiepolitischen Zielen.

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SolarWorld in Insolvenz

Es kam wie es schon lange abzusehen war: der letzte große Solarproduzent in Deutschland hat Insolvenz angemeldet. Erneut sind 3000 hochqualifizierte und hochmotivierte Arbeitsplätze in der einst blühenden europäischen Solarindustrie in höchster Gefahr. Die Solarindustrie wurde seit 2009 mit immer schlimmeren EEG Novellen und fehlender Solarindustriepolitik nun endgültig aktiv von den zukunftsblinden politischen Verantwortlichen aus Union, SPD und Liberalen nach China und USA verjagt.

Auch heute wieder kein Aufschrei oder gar Unterstützungsangebote von Regierungspolitik und Gewerkschaften. Offensichtlich sind in Deutschland politische Einsätze für bedrohte Arbeitsplätze nur dann opportun, wenn sie die klimaschädlichen Jobs in der Automobilindustrie oder Kohlewirtschaft betreffen. Wie schon in den letzten sieben Jahren, wo durch verfehlte Solarpolitik über 70 000 Jobs in Deutschland vernichtet wurden, wird es auch diesmal keine industriepolitische Unterstützung geben, wie sie in vergleichbaren Fällen in der Automobilindustrie sofort kommen.

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