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NATO-Gipfel sollte sich mit Erneuerbaren Energien als zentrales Friedensprojekt beschäftigen

Die NATO feiert heute und morgen ihr 70-jähriges Jubiläum. Leider geht es dort im Wesentlichen nur um die ungeheuerlichen und friedensgefährdenden Forderungen von US-Präsident Trump, die weltweite Rüstungsspirale auch bei Nuklearwaffen immer weiter nach oben zu treiben. Insbesondere Deutschland steht im Fokus seiner Forderungen, die Rüstungsausgaben immer weiter zu erhöhen. Leider haben weder die Bündnispartner noch die deutsche Regierung ausreichend Mut dazu, um diesem für die Welt schlimmen Anheizen der Rüstungsspirale etwas entgegen zu setzen.

Trump fordert, dass aus Gerechtigkeitsgründen die Verteidigungsausgaben der Bündnispartner entsprechend ihrer Wirtschaftsleistung (2% des Bruttoinlandsproduktes) angeglichen werden, weswegen bspw. Deutschland seine massiv erhöhen müsste. Hier sollten die Bündnispartner gegenhalten und ebenfalls eine Gleichheit der Rüstungsausgaben fordern, aber mit eine, die zu einer Absenkung des völlig überhöhten Rüstungsetats der USA führt. Immerhin haben die USA (mit 610 Mrd US$) ja weltweit mit Abstand die höchsten Rüstungsausgaben, weit vor China (228 Mrd. US$) und Russland (66 Mrd. US$).

Rüstungsausgaben haben schon immer Kriege geschürt und den Frieden gefährdet. Dabei existieren mit der Erderwärmung und den vorhandenen großen sozialen Ungleichheiten bereits erhebliche Risiken für ein Anwachsen der Krisen, die schnell in Kriege umkippen können, ganz ohne weltweites Aufrüsten mit konventionellen und nuklearen Waffen.

Die erlebt schon heute eine immer weiter anwachsende Fluchtbewegungen. Die Erderwärmung und die mit ihr eintretende Heißzeit haben inzwischen über 20 Millionen Flüchtlinge verursacht. Lösungen à la Trump mit Mauern zu Mexiko können hier auch keinesfalls die Antwort sein.

Daher gehört endlich eine Welt mit dem schnellen Ziel einer Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien in den Mittelpunkt der weltweiten Friedenspolitik und damit auch auf die NATO-Gipfel. Statt die Militärausgaben zu erhöhen, sollten die Gelder in den klimaschützenden, ökologischen und sozialen Umbau der Weltgemeinschaft gesteckt werden. Jede einzelne Solaranlage in Afrika hilft dem Weltfrieden mehr als neue Raketen und Panzer für die NATO oder Saudi-Arabien.

Wenn die Weltgemeinschaft 100% Erneuerbare Energien erreicht haben wird, werden die wichtigsten Kriegsursachen massiv verringert worden sein, dazu gehört:

  • Ein Ende der Kriege um Erdöl und Erdgas, die seit Jahrzehnten die großen Ölförderregionen in Teilen Arabiens und Afrikas im Krieg versinken lassen.
  • Ein Bremsen der weiteren Aufheizung der Erde, womit die Sicherung heutiger Lebensräume gelingen kann, statt einem weiteren Anwachsen der Migrationsbewegungen durch den Anstieg des Meerespsiegels und die unwiederbringliche Vertrocknung immer weiterer Agrarflächen und Lebensräume.
  • Einkommen und Wohlstand für Milliarden von Menschen, um die sozialen Spannungen zu verringern.

Schon der frühere US-Präsident Jimmy Carter hatte dies erkannt und in seiner Präsidentschaft auch mit der Verwirklichung begonnen. Unter ihm begann die erste industrielle Revolution für Erneuerbare Energien in den USA. Bestätigt wurde seine Sicht von einer großen wissenschaftlichen Studie in den USA, mit der Erkenntnis, dass verstreute, dezentrale Erneuerbare Energien der wichtigste Ansatz seien, um den USA langfristig Frieden zu sichern. Doch 1980 hat Ronald Reagan diese friedliche Entwicklung zerstört, indem er fast alle Forschungsförderung und Markteinführung zusammenstrich; sogar die Solaranlage auf dem Weißen Haus ließ er abbauen. Stattdessen gab er die militärische Sicherung der Rohstoffquellen der Welt als wichtigste Energiestrategie aus. Unter anderem damit wurde die erste Saat für die später folgenden Irak-Kriege gestreut.

Es wird Zeit, dass die Erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt der Weltfriedenspolitik gestellt werden. Der Eintritt der Menschheit in die Heißzeit lässt sich nicht mit Panzern und Raketen verhindern. Den Krieg, den die Menschheit gegen die Natur angezettelt hat, kann sie nicht mit weiteren Nuklearwaffen gewinnen, sondern nur mit 100% Erneuerbaren Energien und anderen wichtigen Klimaschutzmaßnahmen.

Quelle: www.hans-josef-fell.de 

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