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Erneuerbare Energien sind die tragende Säule der CO2-Emissionssenkung in Deutschland: Emissionshandel und andere Maßnahmen sind fast unwirksam

In vielen Publikationen, Kommentaren der Tagespresse, politischen Reden und Stellungnahmen, oft im Einklang mit Windkraftgegnern oder gar Klimawandelleugnern wird das Argument zitiert, dass Erneuerbare Energien kaum zur Reduktion der Klimagasemissionen in Deutschland beitragen würden. Denn in den letzten Jahren seien trotz Ausbaus der Erneuerbaren Energien die CO2-Emissionen in Deutschland nicht nennenswert gesunken. Die Erneuerbaren Energien wären also angeblich nicht dazu geeignet nennenswert zum Klimaschutz beizutragen.

Diese Argumentation ist falsch und widerspricht den Fakten. Tatsache ist, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland mit Abstand den Löwenanteil zur Emissionsreduktion seit 1990 beigetragen haben.

Belegt wird dies wissenschaftlich genau in einer neuen Studie der Energy Watch Group (EWG):

Seit 1990 wurden in Deutschland mit Stand 2017 etwa 375 Mio. Tonnen CO2-Emissionen jährlich vermieden, dies entspricht etwa 27% der CO2-Emissionen wie sie noch 1990 emittiert wurden. Bis 2020 hat die Bundesregierung ein Ziel von 40% Emissionsreduktion politisch festgelegt. Genau dieses Ziel will die Bundesregierung nicht mehr einhalten, da sie umfangreich die Nutzung von Kohle, Erdöl und Erdgas unterstützt und gleichzeitig einen steilen Ausbau der Erneuerbaren Energien verhindert.

Nach der EWG-Studie haben die Erneuerbaren Energien in Deutschland zu fast der Hälfte die Reduktion der Klimagasemissionen um 27% in 2017 seit 1990 bewirkt. Mit 26% hat der Strukturwandel im Osten nach der Wende 1990 beigetragen. 17% wurden durch Effizienzmaßnahmen reduziert und nur 10% trug der Emissionshandel bei, welcher in der öffentlichen Debatte fälschlicher Weise oft als entscheidendes politisches Instrument für den Klimaschutz angesehen wird (Vgl. Abb. 1)

Dass in den letzten Jahren seit etwa 2015 die CO2-Emissionen in Deutschland nicht mehr nennenswert gesunken sind, liegt unter anderem an drei Faktoren:

  • Die Erhöhung der Stromexporte ins Ausland, die den Kohlekraftwerken neue Absatzmärkte eröffnet haben;
  • Der Zunahme im Verkehrssektor, der faktisch nicht auf Erneuerbare Energien umgestellt worden ist;
  • Dem rückläufigen jährlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Mit diesen klaren Wissenschaftlichen Erkenntnissen der neuen EWG-Studie wird offensichtlich: Wirklich wirksamer Klimaschutz kann nur mit dem schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien, in Verbindung mit Effizienzmaßnahmen gelingen; unter gleichzeitiger Abschaltung der Nutzung fossiler Energienutzung im Strom-, Verkehrs-, Wärme- und Industriesektor.

Dies bedeutet, dass die Bundesregierung endlich die von ihr geschaffenen Blockaden gegen den Ausbau der Erneuerbaren Energien beseitigen muss. Anders wird es keinen Klimaschutz geben können.

Quelle: www.hans-josef-fell.de 

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