Die Bundesregierung beschönigt mit leeren Worten ihr komplettes Versagen im Klimaschutz

Der Berliner Forscher Volker Quaschning hat schnell gerechnet und die Absurdität solcher „Klimaschutzerfolge“ aufgezeigt: „Bei dem Tempo wäre Deutschland im Jahr 2210 endlich klimaneutral. Wenn das alle so machen, steigen die Temperaturen um rund 4°C.“

Dabei sind die Auswirkungen der Erderwärmung bei heute schon 1,1° C Erwärmung für große Landstriche auf der Erde unerträglich. Eine neue Analyse der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), belegt die erschreckende Dimension der heute schon eingetretenen Schäden infolge der bisherigen Erderwärmung. 

Laut neuesten Berechnungen war 2017 aufgrund der schwerwiegenden Wetter- und Klimaverhältnisse das teuerste Schadensjahr überhaupt. Die Auswirkungen von Wetterextremen auf wirtschaftliche Entwicklung, Nahrungsmittelsicherheit, Gesundheit und Migration, hat die WMO mit Daten von nationalen Wetterdiensten und Partnern der Vereinten Nationen zusammengetragen.

Das Jahr 2017 gilt als das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Laut Berechnungen war die globale Mitteltemperatur 0.46 °C (± 0.1 °C) über dem Durchschnitt von 1981–2010, und etwa 1.1 °C (± 0.1 °C) über dem vorindustriellen Niveau. Die neun wärmsten Jahre, die je aufgezeichnet wurden, waren allesamt nach 2005.

Extreme Wetterereignisse haben dazu geführt, dass das Jahr 2017 die höchsten dokumentierten Verluste in Folge von schweren Klima- und Wetterereignissen zu verzeichnen hatte: Die Münchener Rück hat die Gesamtschäden durch Wetter- und Klimakatastrophen im Jahr 2017 auf 320 Milliarden Dollar (etwa 260 Milliarden Euro) bemessen.

Dazu zählen eine intensive nordatlantische Hurrikan-Saison, starke Monsun-Fluten im indischen Subkontinent und anhaltende schwere Dürreperioden in Teilen Ostafrikas. Auch in Deutschland und Europa waren die Bedingungen extrem: Hier gab es insbesondere verheerende Gewitter mit großer Schadensbilanz, unter denen die Betroffenen bis heute leiden.

Diese Wetterextreme zählt das Weltwirtschaftsforum zu den größten Herausforderungen für die Menschheit, sowohl in Bezug auf Eintrittswahrscheinlichkeit als auch auf Ausmaß.

Wer angesichts dieser weltweiten Schadensbilanz von 260 Mrd. Euro in 2017 noch an den starken Emissionsquellen wie Kohlekraft, Erdgas und einem mit Erdöl angetriebenem Verkehr festhält, ist vollkommen verantwortungslos, da ja die mittleren weltweiten jährlichen Schäden mit jeder neuen Emission von Klimagasen noch weiter ansteigen werden. Dennoch arbeitet Wirtschaftsminister Peter Altmaier genauso wie sein Vorgänger Sigmar Gabriel weiter am Bestandsschutz der Kohleverstromung. Dazu schreibt der Tagesspiegel: „Laut Altmaier würden die Kapazitäten für Braunkohle und Steinkohle bis 2030 reduziert, aber auch danach werde es diese Energieträger in Deutschland „noch auf viele Jahre“ geben.“

Wie Altmaier damit den völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaschutzvertrag umsetzen will, bleibt rätselhaft. Offensichtlich hat er überhaupt kein Interesse, die heute schon unerträglichen Klimaschäden in der ganzen Welt und Deutschland zu reduzieren. Mit einer solchen versagenden Klimaschutzpolitik ist zu befürchten, dass die jährliche Klimaschadensbilanz im nächsten Jahrzehnt auf dann vielleicht über 500 Mrd. Euro angestiegen sein wird. Wenn dann die Weltgemeinschaft nach schuldigen Verursachern sucht, wird sie sicherlich auch bei Minister Altmaier und seiner Kanzlerin Merkel landen.  

Quelle: www.hans-josef-fell.de 

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