Forschung für neue Atomkraftwerke im Atomausstiegsland Deutschland endlich beenden

Seit April 2017 ist das Joint Research Centre (JRC) Standort Karlsruhe (ehemals Institut für Transurane = ITU) auf dem Gebiet des KIT Nord ein geistiges und materielles Zentrum der europäischen Atomforschung, weil wichtige europäische Atominstitute nach Karlsruhe verlegt wurden. Zurzeit wird dort sogar ein neues Forschungs- und Lagergebäude, u. a. auch für hochradioaktive Stoffe, gebaut.

KIT und JRC Standort Karlsruhe sind über das EU-Projekt SAMOFAR an Thorium-Flüssigsalzreaktoren beteiligt, die eine integrierte Wiederaufarbeitung von waffenfähigem Uran 233 ermöglichen können. Diese Gefahren ungekannten Ausmaßes, die davon und von Kleinen Modularen Reaktoren (SMR) ausgehen, will das neue Bündnis untersuchen.

Bündnis 90/Die Grünen sind gut beraten, das längst überfällige Ende der sehr kostenintensiven Forschung für Atomkraft – Kernfusion und Kernspaltung – in den Koalitionsverhandlungen einzufordern und die freiwerdenden Milliarden Euro schweren Mittel für die Erforschung Erneuerbarer Energien, Speicher, Effizienz und Netzintegration umzuwidmen. 

Quelle: www.hans-josef-fell.de 

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