Aktuelles der Windkraftwerke

Klimazerstörung, nicht Klimaveränderung

Und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 534.358 Kilowattstunden im September dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 554.305 kWh.

Ja, es ist keine Klimaveränderung mehr, was wir mit der Erde machen, es ist eine Klimazerstörung!

Als nicht einberechnete Folge in der 2° Celsius-Betrachtung der möglichen Temperaturerhöhung der Erde brennen jetzt die Wälder in Südamerika und Afrika, dort ist jetzt die höchste CO2 Konzentration. Wie wir aus Erfahrung wissen, sind bisher stets alle schlimmsten Berechnungen der Temperaturerhöhung weit übertroffen worden.

Auf den Satellitenbildern des Kopernikus Satelliten kann man die CO2-Konzentration unserer Luft mit eigenen Augen sehen. Indien und Pakistan sind ebenfalls unter den Spitzenreitern der CO2 Produzenten. Hier macht sich die schiere Anzahl der vielen Menschen dort, die ja schließlich durch ihre Atmung auch CO2 produzieren, bemerkbar:
http://www.gmes-atmosphere.eu/d/services/gac/nrt/nrt_fields_ghg!Carbon%20dioxide!Total%20column!120!Global!macc!od!enfo!nrt_fields_ghg!2017072000!!/

Als weitere nicht einberechnete Folge der 2° Celsiusbetrachtung der möglichen Temperaturerhöhung der Erde kommt mit garantierter Sicherheit eine weitere Beobachtung der Geologen dazu und findet sich in keinster Weise in den Berechnungen der Klimatologen:
Die Erdgeschichte zeigt, bei einer Gewichtsentlastung des Erdmantels, regt sich extrem starker Vulkanismus. So geschehen mit dem Mittelmeer, als vor 6 Millionen Jahren der Meeresspiegel des Mittelmeeres um 2 Kilometer, durch eine tektonische Absperrung der Straße von Gibraltar, sank. 4,6 Millionen Kubikkilometer Wasser und somit der Druck von 4,6 Millionen Gigatonnen fehlten auf den Erdmantel.

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Der Standort Mettweiler 4&5

Die Windkraftwerke Obere Nahe sind das erste Unternehmen im Ökompark, das im Kreis Birkenfeld umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt.

Diese 1000 kW Enercon 58 Windenergieanlage ist die 9. Windenergieanlage, die das Unternehmen seit 1995 im Kreis Birkenfeld errichtet hat. Alle 9 Anlagen, mit 6,1 Megawatt versorgen durchschnittlich rund 14.000 Menschen. 22 dauerhafte Arbeitsplätze wurden mit diesen 9 Windkraftanlagen geschaffen.

Windpark Mettweiler

Mit einer Gesamtleistung von 3,6 Megawatt deckt der Windpark Mettweiler nun den Strombedarf aller 10.000 Einwohner der Verbandsgemeinde Baumholder mit ihren 14 Einzelgemeinden. Der Strom wird in das Netz der RWE/OIE eingespeist, die den Strom dann verteilt.

An folgende beteiligte Personen geht ein herzliches Dankeschön:

  • Bürger von Mettweiler 

  • Gemeinderat Mettweiler

  • Verbandsgemeinde Baumholder

  • Kreisverwaltung Birkenfeld

  • Grundstückseigentümer

  • Kloos Bau-GmbH, Heimbach

  • OIE / RWE

  • Landesregierung Mainz

  • Kommanditisten und Darlehnsgeber

  • Volksbank Hunsrück-Nahe eG

 und noch viele ungenannte Menschen, die durch ihre Unterstützung dazu beitrugen die Windenergie als unerschöpfliche Energiequelle im Oberen Nahebergland zu nutzen.

Die Blätter dieser Windkraftanlage überstreichen eine Fläche von 2697 m². Aus jedem Quadratmeter dieser Kreisfläche erntet die Windkraftanlage jährlich rund 800 Kilowattstunden, genug um einen Menschen mit Strom zu versorgen.

Diese getriebelose Windkraftanlage gehört zu den modernsten und umweltfreundlichsten der Welt. Ohne mechanische Verschleißteile wird der erzeugte Wechselstrom des Generators vollelektronisch mit vier 300 kW-IGBT-Wechselrichtern zu Haushaltsstrom umgewandelt. Die Verluste der Stromumwandlung betragen bei Enercon Windkraftanlagen nur ca. 1 %. Getriebeanlagen haben einen 10-fach höheren Stromverlust.

Die Enercon 58 / 1000 kW im Windpark Mettweiler:

  • Inbetriebnahme: Mittwoch, den 07. Mai 2003

  • Nennleistung: 1000 Kilowatt

  • Erwartete Jahresleistung: 2 Millionen Kilowattstunden

  • Deckt den Jahresbedarf von: 2500 Menschen

  • Geschaffene Arbeitsplätze: 4

  • Einschaltwindgeschwindigkeit: 2,5 m/s entspricht 9 km/h

  • Erreichen der Nennleistung von 1000 kW bei: 12 m/s entspricht 43 km/h

  • Abschaltwindgeschwindigkeit: 35 m/s entspricht 126 km/h oder Windstärke 11 (Orkan)

  • Turmhöhe 70,5 Meter

  • Turmgewicht 135 Tonnen

  • Flügellänge 29 Meter

  • Gewicht eines Flügels 3,3 t

  • Gewicht der gesamten Gondel 88 t

  • Maße Gondel: Länge 7,5 m; Höhe 6,1 m; Breite 5,5 m

  • Generator: Durchmesser 5 m, Tiefe 1,6 m, Gewicht 37 t

  • Fundamentmaße: Durchmesser: 12,4 m; Tiefe: 2,4 m; 

  • Gewicht Beton: 163 m³ entsprechend 410 t

  • Stahleinlagen Fundament: 15 t

  • Generator Spannung: 400 Volt, 8-16 Hertz Wechselstrom 

  • Wechselrichter: 400 Volt, 50 Hertz, 1443 Ampere (bei Nennleistung)

  • Trafo: Abgabe in das öffentliche Netz: 20.000 Volt, 50 Hertz

  • Querschnitt des 20-kV Erdkabels: 3 x 150 mm² 

  • Entfernung bis zur OIE-Freispannungsleitung: 620 m

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Der Standort Mettweiler 3

Die Windkraftwerke Obere Nahe sind das erste Unternehmen im Ökompark, das im Kreis Birkenfeld umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt.

Seit 12. Oktober 2000 erspart diese Windkraftanlage der Umwelt jährlich 2.500 Tonnen Kohlendioxid, für deren Umwandlung in Sauerstoff eine Waldfläche von über 700 Hektar notwendig wäre. Oder an vermiedenem Atomstrom werden jährlich 7,8 kg Atommüll eingespart. Ohne die Windenergie wird im Kreis Birkenfeld kaum Strom erzeugt. Das Projekt zeigt, daß Bürger Verantwortung dafür übernehmen, wie Strom erzeugt werden kann.

Windpark Mettweiler

Diese Windkraftanlage Enercon 66 mit 66 m Flügeldurchmesser, 67 m Nabenhöhe und 1.500 kW Nennleistung erzeugt zukünftig soviel Strom, wie durchschnittlich 2.500 Menschen verbrauchen.

An folgende beteiligte Personen geht ein herzliches Dankeschön: 

  • Bürger von Mettweiler

  • Gemeinderat Mettweiler

  • Grundstückseigentümer

  • Ökompark

  • Kreisverwaltung Birkenfeld

  • Verbandsgemeinde Baumholder

  • Baufirma A.Kloos, Heimbach

  • OIE / RWE

  • Landesregierung Mainz

  • Kommanditisten und Darlehnsgeber

  • Volksbank Hunsrück-Nahe eG

und noch viele ungenannte Menschen, die durch ihre Unterstützung dazu beitrugen die Windenergie als unerschöpfliche Energiequelle hier zu nutzen.

Die Gesamtinvestitionssumme für dieses Bürgerwindrad beträgt 3,7 Millionen DM. Nach Prospektherausgabe war das erforderliche Eigenkapital in Höhe von 1,3 Millionen DM innerhalb von nur 3 Werktagen gezeichnet. Der Rest von 2,4 Millionen DM wurde über die HypoVereinsbank in Saarbrücken mit gesetzlichen Umweltkrediten finanziert.

  • Dez. 1992

    Erste Gedanken von dem Initiator dieses Projekts, Konrad Alles zur Windenergienutzung im Kreis Birkenfeld.

  • April 1993

    Kauf von 5 Windmeßgeräten für 5 verschiedene Meßstandorte innerhalb des Kreis Birkenfeld.'

  • Okt.1993 

    Stellung der Bauvoranfrage für die 5 Standorte Dambach, Mettweiler, Oberbrombach, Hoppstädten-Weiersbach und Hahnweiler.

  • April 1998

    Bauantragstellung für diese Windenergieanlage als Erweiterung zu den beiden seit Dezember 1996 bestehenden 500 kW Enercon 40 Windenergieanlagen.

  • Sept. 1999 

    Erhalt der Baugenehmigung für die Windenergieanlage Mettweiler II.

  • Dez. 1999 

    Prospektherausgabe um die benötigte Eigenkapitalmenge von 35% durch Kommanditisten zu erhalten. Mindestbeteiligungssumme 5.000 Euro.

    Nach 3 Werktagen ist die gesamte benötigte Summe in Höhe von 1,3 Millionen DM durch 32 Kommanditisten und 18 Darlehnsgeber gezeichnet.

  • März 2000 

    Die Windkraftanlage wird bestellt. Kurz danach beginnen die Zuwegungsarbeiten. 

  • Aug. 2000 

    Das Fundament mit einem Durchmesser von 12,6 m wird mit 23 Tonnen Baustahl erstellt.

  • Sept. 2000 

    Die Zuwegung findet diesmal durch Mettweiler statt. Ganz Mettweiler hilft mit bei der Durchfahrt der bis zu 35 m langen und 5 m breiten Fahrzeuge. Mit einem 102 m hohen 650 Tonnen-Telekran der Firma Steil aus Trier wird die 100 m hohe Windkraftanlage errichtet. Ein zweiter 250 t Hilfskran unterstützt den großen Kran. Nach 3 Tagen steht das Windrad.

  • 12. Okt. 2000 

    Punkt 10 Uhr wird die E-66 an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Ab diesem Tag erzeugt das Windrad soviel Strom aus der unerschöpflichen Energiequelle Wind, wie durchschnittlich 2500 Menschen verbrauchen. Auch dieses Windrad ist mit einem Heizsystem gegen Vereisung ausgestattet. Bei Eiswetterlagen wird dann erwärmte Luft durch die Flügel geblasen. Die Stromproduktion kann dann ungehindert weitergehen. Die Windenergieanlage bringt uns dann gerade in dieser kalten Jahreszeit Licht und Wärme in unsere Wohnungen.

  • Nov. 2000 Eine Schallmessung belegt: In der nächstgelegenen Siedlung Eschelbacherhof sind alle 3 Windkraftanlagen mit nur 36 bis 38 dB(A) zu hören, was beinahe Kurgebietsniveau ist. 

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Der Standort Mettweiler 1&2

Die Windkraftwerke Obere Nahe sind das erste Unternehmen im Ökompark, das im Kreis Birkenfeld umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt.

Seit 07. Dezember1996 ersparen diese 2 Windkraftanlagen der Umwelt jährlich 1.800 Tonnen Kohlendioxid, für deren Umwandlung in Sauerstoff eine Waldfläche von über 500 Hektar notwendig wäre. Oder an vermiedenem Atomstrom werden jährlich 5,6 kg Atommüll eingespart. Bisher wurde im Kreis Birkenfeld kaum Strom erzeugt. Dieses Projekt zeigt, daß die Bürger Verantwortung dafür übernehmen, wie Strom erzeugt werden kann.

Windpark Mettweiler

Der Windpark mit 1.000 kW an Maximalleistung erzeugt fortan soviel Strom, wie durchschnittlich 2.100 Menschen verbrauchen.

Beinahe zeitgleich öffnete im Oktober 1996 der Umwelt Campus Birkenfeld, Fachhochschule für Umwelttechnik seine Pforten. In enger Zusammenarbeit sollen umfassende Forschungsarbeiten an diesen Windkraftanlagen durchgeführt werden.

An folgende beteiligte Personen geht ein herzliches Dankeschön:

  • Grundstückseigentümer 

  • Gemeinderat Mettweiler 

  • Verbandsgemeinde Baumholder 

  • Kreisverwaltung Birkenfeld 

  • Ökompark 

  • beteiligte Baufirmen 

  • OIE 

  • Bezirksregierung Koblenz

  • Landesregierung Mainz 

  • Kommanditisten 

  • Umweltversand Waschbär

  • Volksbank Hunsrück-Nahe eG

und noch viele ungenannte Menschen, die durch ihre Unterstützung dazu beitrugen die Windenergie als unerschöpfliche Energiequelle auch im Hunsrück zu nutzen.

Die Gesamtinvestitionssumme für diesen Windpark beträgt 2,5 Millionen DM. Erstmalig wurde das benötigte Eigenkapital für diesen Windpark in Höhe von 800.000 DM zum größten Teil von Kunden des Umweltproduktversandes Waschbär, Freiburg aufgebracht. 10 % des Kapitals brachten engagierte Bürger aus dem Kreis Birkenfeld ein. Der Rest von 1,7 Millionen DM wurde über die Bayerische Vereinsbank in Birkenfeld mit günstigen Umweltkrediten finanziert.

  • Dez. 1992 erste Gedanken von dem Initiator dieses Projekts, Konrad Alles zur Windenergienutzung im Kreis Birkenfeld.

  • April 1993 Kauf von 5 Windmeßgeräten für 5 verschiedene Meßstandorte innerhalb des Kreis Birkenfeld.

  • Okt.1993 Stellung der Bauvoranfrage für die 5 Standorte Dambach, Mettweiler, Oberbrombach, Hoppstädten-Weiersbach und Hahnweiler.

  • April 1995 Bebauungsplanverfahren werden für die Windparks Hoppstädten und Mettweiler eingeleitet.

  • Mai 1996 Erhalt der Baugenehmigung für den Windpark Mettweiler.

  • Sept. 1996 Prospektherausgabe um die benötigte Eigen­kapital­menge von 30% durch Kommanditisten zu erhalten. Mindestbeteiligungssumme 10.000 DM.

  • Nach 4 Wochen ist die gesamte benötigte Summe in Höhe von 1,91 Millionen DM für die beiden zusammengehörenden Windparks Hoppstädten-Weiersbach (3 Windräder) und Mettweiler (2 Windräder) durch 80 Kommanditisten gezeichnet.

  • Okt. 1996 Die Windkraftanlagen werden bestellt, die Bauarbeiten beginnen. Die Fundamentarbeiten und die Arbeiten für den elektrischen Kabelanschluss gehen trotz nasser Witterungsverhältnisse gut voran. Mit 15 cm Schneefall im November hatte allerdings niemand gerechnet.

  • Nov. 1996 Mit einem 85 m hohen Telekran werden die 65 m hohen Windkraftanlagen errichtet. 3 Tage werden pro Windkraftanlage für deren Aufbau benötigt. 

  • 07. Dez. 1996 Anschluß des Windparks Mettweiler an das öffentliche Netz. Ab diesem Tag erzeugt der Windpark soviel Strom aus der unerschöpflichen Energiequelle Wind, wie durchschnittlich 2100 Menschen verbrauchen.

  • Dez. 1998 Ein neuer noch leiserer Generator und neue Rotorblätter mit einem Heizsystem gegen Vereisung werden in beide Windkraftanlagen installiert. Bei Eiswetterlagen wird dann erwärmte Luft durch die Flügel geblasen. 

  • In der nächstgelegenen Siedlung sind die Windkraftanlagen lediglich mit 36 bis 38 dB(A) zu hören, was beinahe Kurgebietsniveau ist.

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Der Standort Hoppstädten

Die Windkraftwerke Obere Nahe sind das erste Unternehmen im Ökompark, das im Kreis Birkenfeld umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. 

Windpark Hoppstädten

Seit 18. Dezember 1996 ersparen diese 3 Windkraftanlagen der Umwelt jährlich 2.500 Tonnen Kohlendioxid, für deren Umwandlung in Sauerstoff eine Waldfläche von über 750 Hektar notwendig wäre. Oder an vermiedenem Atomstrom werden jährlich 8 kg Atommüll eingespart. 

Bisher wurde im Kreis Birkenfeld kaum Strom erzeugt. Dieses Projekt zeigt, daß die Bürger Verantwortung dafür übernehmen, wie Strom erzeugt werden kann.

Der Windpark mit 1.500 kW an Maximalleistung erzeugt fortan soviel Strom, wie durchschnittlich 2.200 Menschen verbrauchen, beinahe soviel wie Hoppstädten-Weiersbach an Einwohner hat.

In Sichtweite von hier öffnete beinahe zeitgleich im Oktober 1996 der Umwelt Campus Birkenfeld, Fachhochschule für Umwelttechnik, in Neubrücke seine Pforten. In enger Zusammenarbeit sollen umfassende Forschungsarbeiten an diesen Windkraftanlagen durchgeführt werden.

An folgende beteiligte Personen geht ein herzliches Dankeschön:

  • Grundstückseigentümer

  • Gemeinderat Hoppstädten-Weiersbach

  • Verbandsgemeinde Birkenfeld

  • Kreisverwaltung Birkenfeld

  • Ökompark

  • beteiligte Baufirmen

  • OIE

  • Bezirksregierung Koblenz

  • Landesregierung Mainz

  • Kommanditisten

  • Umweltversand Waschbär

  • Volksbank Hunsrück-Nahe eG

und noch viele ungenannte Menschen, die durch ihre Unterstützung dazu beitrugen die Windenergie als unerschöpfliche Energiequelle auch im Hunsrück zu nutzen.

 

img hoppstaedten windpark 3

 

Die Gesamtinvestitionssumme für diesen Windpark beträgt 3,9 Millionen DM. Erstmalig wurde das benötigte Eigenkapital für diesen Windpark in Höhe von 1,1 Millionen DM zum größten Teil von Kunden des Umweltproduktversandes Waschbär, Freiburg aufgebracht. 10 % des Kapitals brachten engagierte Bürger aus dem Kreis Birkenfeld ein. Der Rest von 2,8 Millionen DM wurde über die Bayerische Vereinsbank in Birkenfeld mit günstigen Umweltkrediten finanziert.

  • Dez. 1992 erste Gedanken von dem Initiator dieses Projekts, Konrad Alles zur Windenergienutzung im Kreis Birkenfeld.

  • April 1993 Kauf von 5 Windmeßgeräten für 5 verschiedene Meßstandorte innerhalb des Kreis Birkenfeld.

  • Okt.1993 Stellung der Bauvoranfrage für die 5 Standorte Dambach, Mettweiler, Oberbrombach, Hoppstädten-Weiersbach und Hahnweiler.

  • April 1995 Bebauungsplanverfahren werden für die Windparks Hoppstädten und Mettweiler eingeleitet.

  • Juli 1996 Erhalt der Baugenehmigung.

  • Sept. 1996 Prospektherausgabe um die benötigte Eigen­kapital­menge von mindestens 30% durch Kommanditisten zu erhalten. Mindestbeteiligungssumme 10.000 DM.

  • Nach 4 Wochen ist die gesamte benötigte Summe in Höhe von 1,91 Millionen DM für die beiden zusammengehörenden Windparks Hoppstädten-Weiersbach (3 Windräder) und Mettweiler (2 Windräder) durch 80 Kommanditisten gezeichnet.

  • Okt. 1996 Die Windkraftanlagen werden bestellt, die Bauarbeiten beginnen. Die Fundamentarbeiten und die Arbeiten für den elektrischen Kabelanschluss gehen trotz nasser Witterungsverhältnisse gut voran. Mit 15 cm Schneefall im November hatte allerdings niemand gerechnet.

  • Dez. 1996 Mit einem 85 m hohen Telekran werden die 65 m hohen Windkraftanlagen errichtet. 3 Tage werden pro Windkraftanlage für deren Aufbau benötigt. 

  • 18. Dez. 1996 Anschluss des Windparks Hoppstädten an das öffentliche Netz. Ab diesem Tag erhalten durchschnittlich 2200 Menschen mit Strom aus der unerschöpflichen Energiequelle Wind.

  • 17. Okt. 2000 Ein neuer noch leiserer Generator und neue Rotorblätter mit einem Heizsystem gegen Vereisung wird in alle 3 Windkraftanlagen installiert. Bei Eiswetterlagen wird dann erwärmte Luft durch die Flügel geblasen. In Hoppstädten sind die Windkraftanlagen mit weniger als 35 dB(A) zu hören, was Kurgebietsniveau ist.

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Der Standort Dambach

Die Windkraftwerke Obere Nahe sind das erste Unternehmen im Ökompark, das im Kreis Birkenfeld umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. 

Seit 29. Juni 1995 erspart uns diese Windkraftanlage jährlich 700 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid, für deren Umwandlung in Sauerstoff eine Waldfläche von über 200 Hektar notwendig wäre. In Atomkraftwerken würde für dieselbe Strommenge jährlich 2,2 kg Atommüll anfallen. Nur 4 Gramm radioaktives Jod, ein Fingerhut voll, verteilten sich vom 2000 km entfernten Tschernobylunfall über ganz Deutschland, verseuchte Tausende Tonnen Lebensmittel und versetzte ganz Deutschland in helle Panik. 

Windpark Dambach

Dieses Projekt zeigt, wie Strom verantwortlich erzeugt werden kann. Das Dambacher Windrad ist zum damaligen Bauzeitpunkt die größte Windkraftanlage im gesamten Hunsrück. Nach den Worten des Verbandsgemeindebürgermeisters Manfred Dreier ist der Beginn der Nutzung der Windenergie zur Erzeugung elektrischen Stroms im Kreis Birkenfeld ein historischer Moment. Der Bürgermeister von Dambach, Paul Kunz, prägte den Satz: „Im Gegensatz zu einem Kohle- oder Atomkraftwerk ist die Luft bei einer Windkraftanlage hinterher genauso sauber wie vorher.


An folgende beteiligte Personen geht ein herzliches Dankeschön:

  • Grundstückseigentümer

  • Gemeinderat Dambach

  • Verbandsgemeinde Birkenfeld

  • Kreisverwaltung Birkenfeld

  • Ökompark

  • OIE

  • Bezirksregierung Koblenz

  • Landesregierung Mainz

  • Anteilscheineigner und

  • Kommanditisten

und noch viele ungenannte Menschen, die durch ihre Unterstützung dazu beitrugen die Windenergie als unerschöpfliche Energiequelle auch im Hunsrück zu nutzen.

img dambach windpark 2

Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 1,25 Millionen DM. Das benötigte Eigenkapital in Höhe von 585.000 DM wurde von 35 Anteilscheineignern und 22 Kommanditisten zur Finanzierung dieser Windkraftanlage mit eingebracht. Der Rest von rund 665.000 DM wurde über die HypoVereinsbank in Birkenfeld mit günstigen Umweltkrediten finanziert.

Die Gesellschaft, vertreten durch Herrn Konrad Alles bedankt sich besonders bei all denjenigen, die die Idee der Windkraftnutzung von Anbeginn unterstützten. Ohne deren Hilfe wäre dieser zweieinhalb Jahre dauernde Weg bis zur Inbetriebnahme vom Initiator niemals zu schaffen gewesen. 

  • Dez. 1992 erste Gedanken des Initiators zur Windenergienutzung im Kreis Birkenfeld.

  • April 1993 Kauf von 5 Windmeßgeräten für 5 verschiedene Meßstandorte innerhalb des Kreis Birkenfeld.

  • Sept. 1993 Windkraftanlagenvergleich auf der Husumer Windenergiemesse.

  • Okt.1993 Entscheidung für die 500kW Enercon-40 Windkraftanlage. Bauvoranfrage für die 5 Standorte Dambach, Mettweiler, Oberbrombach, Hoppstädten-Weiersbach und Hahnweiler.

  • Nov. 1993 Als erster Gemeinderat stimmt der Gemeinderat Dambach der Bauvoranfrage zu.

  • Dez. 1993 Erhalt der positiven Bauvorbescheide für alle 5 Standorte von der Kreisverwaltung Birkenfeld

  • Jan. 1994 Gründung der Windkraftwerke Obere Nahe GmbH & Co.

  • Juni 1994 Bauantragstellung für diese Windkraftanlage

  • August 1994 Erhalt der Baugenehmigung.

  • bis April 95 Vorträge im Regionalbereich und bundesweite Inserate um die benötigte Eigenkapitalmenge durch Anteilscheineigner und Kommanditisten zu erhalten.

  • Mai 1995 Allein im Mai werden 250.000 DM gezeichnet. Das notwendige Eigenkapital ist nun zusammen, die Bank stimmt der Finanzierung zu.

  • Juni 1995 Die Windkraftanlage wird bestellt, Bauunternehmer und OIE erhalten die Bauausführungsaufträge. Die Fundamentarbeiten und die Arbeiten für den elektrischen Kabelanschluss gehen zügig voran. Hervorragende Arbeit wird von der Baufirma Kloos aus Heimbach und von der OIE geleistet.

  • 20. Juni 1995 Mit einem 65m hohen Telekran wird der 50m hohe Mast errichtet und mit dem Fundament vergossen. Das Fundament beinhaltet 8 t Baustahl, es ist 2 m tief und 8,4 m im Durchmesser.

  • 21. Juni 1995 Gondel, Generator und Rotorblätter werden montiert. Es herrscht während der Aufbauarbeiten schönstes Sommerwetter.

  • 29. Juni 1995 um 14 Uhr 12 geht die Windkraftanlage nach erfolgreich durchgeführten Probeläufen an das öffentliche Netz und erzeugt ab diesem Tag soviel Strom aus der unerschöpflichen Energiequelle Wind, wie durchschnittlich 700 Menschen verbrauchen.

  • 25. Sept. 1997 Ein neuer leiser Generator und neue Rotorblätter mit einem Heizsystem gegen Vereisung werden installiert. Bei Eiswetterlagen wird dann erwärmte Luft durch die Flügel geblasen.

  • 12. Juni 1999 Beschluss der Gesellschafterversammlung: Umbenennung der Gesellschaft in Windkraftwerke Obere Nahe GmbH & Co. KG Dambach.

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Das Unternehmen Windkraftwerke Obere Nahe

Die Windkraftwerke Obere Nahe sind das erste Unternehmen im Ökompark, das in Rheinland-Pfalz, im Kreis Birkenfeld, umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt.
img unternehmen konrad

Die derzeitige Stromproduktion in Deutschland beruht zu 68 % auf fossilen und nuklearen Energieträgern. Treibhauseffekt und ungelöste Probleme mit dem radioaktiven Atommüll sind die Folgen. Angesichts dieser zentralen Umweltbelastung wird dabei die Suche nach sauberen und unerschöpflichen Energieträgern zu einer Schlüsselfrage unserer Gesellschaft. Die Windkraftwerke Obere Nahe sind ein Unternehmen, das sich dieser Idee verpflichtet hat, den Wind als unerschöpfliche Energiequelle zu nutzen. Windhöffige Standorte auf bis zu 550 m hohen Höhenzügen des Oberen Naheberglandes bieten im Kreis Birkenfeld und Umgebung beste Voraussetzungen diese Idee in die Tat umzusetzen.

Gegründet wurde das Unternehmen am 24. November 1993 durch den Geschäftsführer und alleinigen Gesellschafter der GmbH, Konrad Alles. Der Firmensitz ist Brücken, bei Birkenfeld. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einer Holding von 3 Kommanditgesellschaften und der GmbH angewachsen. Die Kommanditgesellschaften wurden gegründet, um Kommanditisten als Miteigentümer der Firmen aufnehmen zu können und ihnen problemlos steuerliche Vorteile und Gewinnzuteilungen zukommen zu lassen. Die Gesamtinvestitionen betrugen bislang 9 Millionen Euro. Dabei engagierten sich über 250 Teilhaber mit 3 Millionen Euro Eigenkapital in unseren Bürgerwindparks.

Im Juni 1995 errichteten die Windkraftwerke Obere Nahe in Dambach bei Birkenfeld die damals größte und am weitesten südlich gelegene Windkraftanlage in Deutschland mit einer Nennleistung von 500 kW, einer Turmhöhe von 50 m und einem Rotordurchmesser von 40 m. Im Dezember 1996 kamen drei Windkraftanlagen desselben Typs, mit 65 m Turmhöhe, in Hoppstädten-Weiersbach und zwei in Mettweiler dazu.

Die 7. Windenergieanlage der Windkraftwerke Obere Nahe im Windpark Mettweiler ist seit Oktober 2000 in Betrieb. Diese Anlage hat eine Nennleistung von 1 500 KW und stellt soviel Strom her, wie 3000 Menschen durchschnittlich verbrauchen.

Die 8. und 9. Windkraftanlage, ebenfalls im Windpark Mettweiler, sind seit 07. Mai 2003 erfolgreich in Betrieb. Die 1000 kW und die 600 kW-Anlagen bestechen dadurch, dass die Nennleistung bereits bei 12 m/s, um 1 bis 2 m/sec früher als bei anderen Windkraftanlagen erreicht wird. Eine gerade fürs Binnenland wichtige Voraussetzung für gute Erträge. Außerdem steht die 600 KW-Maschine auf dem sehr hohen 78 Meter Mast. Mit diesen 5 Windenergieanlagen deckt der Windpark Mettweiler durchschnittlich den Strombedarf von 8.000 der 10.000 Einwohner der Verbandsgemeinde Baumholder mit ihren 14 Teilgemeinden, unter denen auch die fortschrittlich denkende Gemeinde Mettweiler ist.

Diese 9 Windenergieanlagen haben eine Gesamtnennleistung von 6,1 Megawatt und versorgen durchschnittlich 11.000 Menschen im Kreis Birkenfeld mit sauberem Windstrom. Umgerechnet ersparen wir jedes Jahr der Umwelt dadurch die Verbrennung von 3 Millionen Liter Benzin , Diesel oder Heizöl. 100 große Tanklastzüge mit je 30.000 Liter wären von Nöten diese Menge jedes Jahr abzutransportieren.

Konrad Alles vertraut zur Herstellung dieses umweltfreundlichen Stromes auf die innovative Technik von „Enercon“, dem führenden Hersteller von Windkraftanlagen in Deutschland. Mit modernster Elektronik ist es Enercon gelungen auf ein Getriebe zu verzichten und den Gesamtwirkungsgrad damit wesentlich zu steigern. Die dadurch erreichte Drehzahlvariabilität ermöglicht erst die optimale Ausnutzung des böigen Binnenlandwindes. Wartung, Verschleiß, Stromverluste und die Geräuschentwicklung werden durch dieses Novum auf ein Minimum reduziert - entscheidende Kriterien für die Auswahl der Windenergieanlagen.

Wesentlich unterstützt wurde die Genehmigung der Windparks der Windkraftwerke Obere Nahe durch den Ökompark Birkenfeld, eine Einrichtung des Kreises Birkenfeld und des Landes Rheinland-Pfalz. Dabei werden Firmen, die im ökologischen Bereich tätig sind bei der Ansiedlung unterstützt. Die hier wohnenden Menschen taten ein Übriges zur Nutzung der Windenergie. Dies zeigt sich in der Mitwirkung der Grundstückseigentümer, die ihr Land zur Verfügung stellen, sowie in der bereitwilligen Genehmigung durch die Gemeinderäte, der Kreisverwaltung und der Landesregierung und der Hilfen der Verbandsgemeinden Birkenfeld und Baumholder.

Auch bezüglich der Finanzierung der Windkraftanlagen nimmt die örtliche Bevölkerung durch die Zeichnung von rund 5 % der Teilhaberscheinen und Kommanditbeteiligungen Anteil an der ökologischen Entwicklung des Kreises Birkenfeld. Damit zeigen alle beteiligten Personen, daß sie Verantwortung dafür übernehmen für die immer rasantere Klimaveränderung der Erde.

Gleichzeitig ist der Windstrom eine regionale Wertschöpfung, mit der enorme Geldmittel durch den Bau der Windkraftanlagen und den erzeugten Strom in den Kreis Birkenfeld fließen.

Ein herzlichen Dankeschön geht bundesweit an alle Teilhaber, Darlehnsgeber und Kommanditisten. Ohne deren Vertrauen wäre ein Bau der Windenergieanlagen nicht möglich gewesen.

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Stromerträge der Windparks

Alle Windparks Windkraftanlage Dambach Windpark Hoppstädten
 
        
Windkraftanlage Mettweiler 1 Windkraftanlage Mettweiler 3 Windkraftanlage Mettweiler 4 & 5



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Die Sendung mit der Maus: Windkraftanlagen

Die Funktionsweise einer Windkraftanlage für Kinder erklärt. 

Quelle: Youtube / Zecman / WDR

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